Rezension: Wer wird denn gleich von Liebe sprechen?

Emma Chase – Wer wird denn gleich von Liebe sprechen?


aemma chase liebe sprechen

Kurzbeschreibung:

Drew hat noch nie einen Gedanken an die Liebe verschwendet, eine feste Beziehung ist für ihn eine absolute Horrorvorstellung. Doch das ändert sich schlagartig, als Kate Brooks in derselben Investment-Banking-Firma eingestellt wird, für die auch Drew arbeitet. Kate ist intelligent, wunderschön, ehrgeizig, und sie fasziniert Drew, nicht nur weil sie sich als ernsthafte Konkurrentin entpuppt. Kate geht Drew nicht mehr aus dem Kopf, und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto heftiger beginnt es zwischen den beiden zu knistern.

Möglichst JETZT!

Emma Chase ist eine persönliche Neuentdeckung für mich.
Ich habe vor einiger Zeit mal eine Rezension bei Desiree gelesen und daraufhin musste das Buch einfach auf meine Wunschliste.
Der Titel ist niedlich und der Inhalt klang ganz nach meinem Geschmack.

Nun habe ich es innerhalb von kürzester Zeit verschlungen.
Der besondere Kniff ist an dieser Geschichte wohl, dass sie vollständig aus der Sicht von Drew, dem männlichen Protagonisten erzählt wird. Zwar von einer Frau geschrieben, wirken seine Gedanken doch echt authentisch.
Ein Stück Macho und harter Kerl und darunter doch ein liebenswerter Mann.
Ich weiß nicht, wie Emma Chase sich so intensiv in die Welt eines Mannes hineindenken konnte, aber ich finde, das ist ihr wohl recht gut gelungen.

Die Protagonistin Kate hat es mir ebenfalls sehr angetan. Man bekommt sie nur aus seiner Perspektive zu Gesicht, was auch mal eine angenehme Abwechslung zu so vielen anderen Büchern ist.
Als Frau hat man doch eine andere Einstellung zu einigen Dingen, als vielleicht als Mann.
Auch die turbulente Story der beiden hat mich überzeugt.
Witz und Charme und ein großer Batzen sexuelle Energie entladen sich zwischen den Seiten und halten so die Spannung immer aufrecht.
Das Buch ist wirklich sehr sexy, immerhin treiben wir uns auch in den Gedanken eines Mannes herum…
Wem das jetzt zu sehr nach Klischee klingt, der liest das Buch am besten vielleicht gar nicht.

Es ist ein sehr süßes und spritziges Buch und ich bin schon gespannt auf weitere Titel von Emma Chase.
Wenn du gerne Liebesromane liest, dann kommst du um diese Autorin jedenfalls nicht herum!

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Format:Taschenbuch
ISBN:9783802595844Bewertung:
Erscheinungstermin:Januar 2015 ,5
Verlag:Egmont LYX
Übersetzung:Heide Franck


Rezension: Abby Cooper. Detektivin mit 7. Sinn

Victoria Laurie – Abby Cooper. Detektivin mit 7. Sinn




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Kurzbeschreibung:
Abby Cooper besitzt eine besondere Gabe: Sie kann mit der Welt der Geister kommunizieren. Als eine ihrer Klientinnen ermordet wird, stürzt sie sich Hals über Kopf in die Ermittlungen. Dabei läuft sie immer wieder dem attraktiven Detectice Durch Rivers über den Weg. Der Cop hält Abby zunächst für eine Betrügerin, doch als der Mörder die Jagd auf sie eröffnet, setzt er alles daran, sie zu beschützen…


Krimi mit Biss!


Eine äußerst originelle Geschichte, bei der Liebhaber von außergewöhnlichen Heldinnen und einer witzigen Ermittlung voll auf ihre Kosten kommen.
Ich habe mich teilweise wirklich köstlich amüsiert, über die wunderbar ironischen Formulierungen und die Witze, bei denen man beim Lesen erstmal eine Pause einlegen musste. So viel Zeit, um ausgiebig zu lachen, muss man sich hier einfach nehmen. Es geht gar nicht anders!


Abby Cooper ist ein Medium. Aber aller Behauptungen und Vorurteile zum Trotz, versteht sie wirklich etwas von ihrem „Job“. Eine spannende und einfallsreiche Konstante, ohne die die Geschichte überhaupt keine Wirkung hätte.
Ich habe Abby schnell ins Herz geschlossen, weil sie einfach wunderbar zielstrebig, in manchen Teilen aber auch so herrlich verplant ist. Das ist ein liebreizende Mischung, der man sich als Leser einfach nicht erwehren kann.


Die romantische Ader hat natürlich auch einen Platz in Abbys Leben, aber er ist weitaus kleiner, als ich mir das gedacht hätte. Es bleibt hier viel Raum für den Leser, um die Handlung der Figuren im Kopf weiterzuspinnen.
Aber es hat mir auch sehr gut gefallen, dass die Annäherung zwischen Dutch und Abby nur ganz allmählich Formen angenommen hat. So erschien das langsame Vorantasten und Beschnuppern realistisch und man hatte das Gefühl, etwas „Großem“ bei der Entwicklung beizuwohnen.


Ich muss Abby Cooper weiterlesen, da diese Heldin einfach nicht im Untergrund verschwinden darf!
Ihr solltet Abby unbedingt eine Chance geben und ihre Geschichte mit ihr gemeinsam durchleben! Vielleicht findet ihr sie ja dann ebenso unterhaltsam und sympathisch wie ich!


Bewertung:

Rezension: Für alle Fälle Liebe

Julie James – Für alle Fälle Liebe


James-für alle fälle liebe

Kurzbeschreibung:

Anwältin Cameron Lynde wird Zeuge, wie im Hotelzimmer nebenan eine Frau ermordet wird. Und den Fall übernimmt ausgerechnet FBI-Agent Jack Pallas, der mit Cameron noch eine Rechnung offen hat. Nach einem unglücklichen Ereignis in der Vergangenheit macht Jack Cameron für den Niedergang seiner Karriere verantwortlich. Doch nun müssen die beiden zusammenarbeiten, um einen gefährlichen Mörder zu überführen. Und stellen schon bald fest, dass sie tiefere Gefühle füreinander entwickeln…

Liebesroman mit Thrill-Anteil

Wenn man dieses Buch von Julie James aufschlägt, trägt den Leser eine wunderbare Welle davon, die ihn erst nach einigen beschaulichen Stunden wieder freigibt.
Wer hier einen blutrünstigen Thriller voll mit Action und Situationsdramatik erwartet, sollte besser ganz schnell weiterklicken, denn dann kann dieses Buch kaum überzeugen.

Der Leser bekommt mit diesem Buch eine lustige, unterhaltsame und manchmal spannende Lektüre geboten, die jedoch alle überzeugten Thriller-Leser schnellstens in die Flucht zu schlagen vermag.
Wenn ich ein Buch dieses Genres in die Hand nehme, muss ich mir im Klaren sein, dass mir Täter, Opfer, Beziehungsdramen und Happy End vorprogrammiert sind und man als Leser wahrscheinlich schon sehr früh über alle möglichen Verknüpfungen im Bilde ist.
Aber ich nehme dieses Genre zur Hand, damit ich abschalten und mich unterhalten lassen kann.
Genau das ist Julie James hier geglückt.

Es war wunderbar zu erleben, mit welch spritzigen Dialogen die Autorin zwischen Cam und Jack die Fetzen fliegen lässt.
Das war die gute Würzung der Suppe – pikant und ein bleibendes Erlebnis.

Ich werde mir auf jeden Fall auch das nächste Buch von Julie James zulegen, denn sie hat mit Für alle Fälle Liebe genau meinen persönlichen Geschmack getroffen.
Hier bekommt man RomanticThrill, wie er sein sollte: witzig, chaotisch, leidenschaftlich!

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Format:Taschenbuch
ISBN:9783802595752Bewertung:
Erscheinungstermin:Februar 2015
Verlag:Lyx
Übersetzung:Stephanie Pannen


Rezension: Hotshots – Firefighters. Schatten der Vergangenheit

Bella Andre – Hotshots – Firefighters. Schatten der Vergangenheit




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Kurzbeschreibung:
Die TV-Moderatorin Dianna Kelley wird in einen Autounfall verwickelt, bei dem der Fahrer des anderen Wagens ums Leben kommt. Der Bruder des Toten schwört Rache und entführt Diannas jüngere Schwester. Da taucht überraschend ihre alte Liebe Sam McKenzie auf und bietet ihr seine Hilfe bei der Suche an – und schon bald lodern längst vergessen geglaubte Gefühle zwischen den beiden hoch. Doch dann gerät Dianna selbst in tödliche Gefahr…


Guter 2. Teil!


Mir hat der erste Teil um die Hotshots super gefallen.
Dieses zweite Buch ebenfalls, denn es ist in etwa nach dem gleichen Schema aufgebaut.
Allerdings stehen hier wirklich die Liebesgeschichte und die Probleme der Protagonisten im Vordergrund. Sie haben eine gemeinsame und eine einsame Vergangenheit aufzuarbeiten und müssen sich erst entwickeln, ehe an eine Zukunft zu zweit überhaupt zu denken ist.
Zwar ist die körperliche Anziehung unverkennbar, doch es sind auch Gespräche und Interaktionen davon unabhängig möglich. Das gibt der Geschichte eine andere Ebene und lässt auch einen Einblick in das Seelenleben der Charaktere zu.


Als die Leidenschaft allerdings erst einmal angefacht ist, brennt sie heißer und ungestümer denn je…


Die Geschichte ist spannend und mitreißend – die stellenweise Einbindung des „Bösen“ ist zwar gut gedacht gewesen, aber etwas zu kurz geraten. Da hätte ruhig mehr berichtet werden können.


Ansonsten ist dieses Buch genauso zu empfehlen wie sein Vorgänger und ich bin schon sehr gespannt auf Buch Nummer 3!


Bewertung:

Rezension: Mein auf ewig

Shannon K. Butcher – Mein auf ewig




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Kurzbeschreibung:
Seit Tagen hat die Reporterin Elise McBride nichts mehr von ihrer Schwester Ashley gehört. Ihre Sorge ist groß, denn in Chicago treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Ist Ashley sein jüngstes Opfer? Bei ihren Nachforschungen trifft Elise auf den attraktiven Ex-Polizisten Trent Brady, der ihr seine Hilfe anbietet. Und als Elise kurz darauf selbst in das Visier des Killers gerät, ist Trent ihre einzige Hoffnung…


Nervenkitzel für Hartgesottene!


Zu Beginn hat die Autorin einige einleitende Worte formuliert, zu und über das Buch. Doch die können den Leser nicht auf das vorbereiten, was einen letztlich erwartet…


Die Autorin gibt an, dass sie das Täterprofil mit professioneller Hilfe in Anlehnung an reelle Fälle und Personen angelehnt hat.
Das macht Angst, ist aber irgendwie auch interessant… Denn hier bringt der Täter nicht einfach nur ein paar Leute um und freut sich darüber, man bekommt sozusagen einen exklusiven Einblick in dessen Leben und Denken.
Ich habe sehr oft geschaudert, wenn es sich wieder um die Handlungsweise des Täters drehte. Es ist einfach zu unglaubwürdig für uns „normale denkende“ Menschen. Nor mal ist zwar relativ, aber ich denke, jeder versteht mich trotzdem…


Ich kann die Gefühle gar nicht beschreiben, di ich während des Lesens empfunden habe. Es ist eine Mischung aus Grauen, Angst und Verzweiflung gewesen, denn die Worte kommen so gut beim Leser an, dass man sich fühlt, als wäre man selbst dabei.
Das war manchmal schon ziemlich fürchterlich.
Auch sind die Beschreibungen wohl nichts für schwache Nerven!!


Aufgelockert hat Shannon K. Butcher die grausamen Taten mit einer zarten Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten. Die ist romantisch und manchmal auch einfach nötig, damit man sich in dieser harten Welt nicht ganz verliert.
Die Gefühle der Protagonisten sind zudem sehr eingehend und tiefgehend geschildert, sodass man schnell eine Bindung zu ihnen aufbaut.


Ich war gefangen in diesem Buch und ich habe lange den Nachhall dessen in mir gespürt. Meine Empfindungen sind kaum zu beschreiben, nur eines kann ich mit Sicherheit sagen: Unbedingt lesen, wenn man meint, dass die Nerven dem gewachsen sind!


Meine Bewertung:

Rezension: Hot Shots – Firefighters: Gefährliche Begegnung

Bella Andre – Hot Shots – Firefighters: Gefährliche Begegnung




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Kurzbeschreibung:
Eigentlich wirft sich Brandermittlerin Maya Jackson fremden Männern nicht gleich an den Hals. Doch als sie dem attraktiven Logan Cain begegnet, sind alle guten Vorsätze vergessen. Sechs Monate später kreuzen sich ihre Wege erneut. Als Chef der Feuerwehr von Tahoe Pines ist er der Hauptverdächtige in einer Serie gefährlicher Waldbrände, die vermutlich auf Brandstiftung zurückgehen. Jetzt muss Maya gegen den Mann ermitteln, dessen Kuss sie nicht vergessen kann…


Toller Start einer neuen Serie!


Wenn man auf der Suche nach einem Thriller mit Leidenschaft ist, ist man wohl sehr gut bedient mit diesem Buch.


In wenigen Stunden habe ich dieses Buch gelesen, denn ich konnte es nicht mehr zur Seite legen.
Einerseits ist es die Suche nach dem Brandstifter, die hier fesselt, andererseits haben mich Logan und Maya nicht mehr losgelassen.
Ihre Beziehung ist schon von der ersten Seite durch Verlangen geprägt, allerdings dauert es ein bisschen, bis Leidenschaft daraus werden kann. Maya plagen alte Vorurteile und Ängste, ebenso wie Logan. Zuerst müssen sie sich gegenseitig befreien, ehe der Funke überspringen kann.


Der Thrilleraspekt des Buches gerät bei der restlichen Geschichte fast ein wenig in den Hintergrund.
Oftmals ist mir aufgefallen, dass sich die Autorin in ihren Formulierungen wiederholt. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung.
Hin und wieder hat sie eine kurze Passage aus der Sicht des Täters einfließen lassen, die meiner Meinung nach, aber nicht richtig wirken konnte, da sie wirklich auf wenige Sätze beschränkt war.
Zum Ende hin hat der Thrill aber immer mehr Bedeutung bekommen und es wurde wirklich spannend. Hier hat die Autorin nochmal alles aus sich herausgeholt, um den Schluss so fulminant wie nur möglich zu gestalten.


Der romantische Teil des Buches überwiegt hier, was aber nicht gestört hat. Man muss damit dann nur leben können, denn die Leidenschaft brennt letztlich so stark, wie die ausgedehnten Brände in der Geschichte von Bella Andre…
Ich werde mir auf jeden Fall auch den 2. Teil zulegen!


Meine Bewertung:


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an Lyx!

Rezension: Engelsbrut

Andrea Gunschera – Engelsbrut



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Kurzbeschreibung:
Ein Serienkiller treibt in Los Angeles sein Unwesen: Jede Nacht werden zwei Obdachlose brutal getötet. Die Reporterin Eve Hess wittert eine gute Story und stürzt sich kurzerhand in die Ermittlungen. Dabei trifft sie den attraktiven Maler Alan. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, doch Alan birgt ein düsteres Geheimnis: Er ist ein Abkömmling eines gefallenen Engels! Und je stärker ihre Liebe wird, desto größer wird auch die Gefahr, in der Eve schwebt…


Temporeiche Mischung!


Die Aufmachung des Covers, der Titel und das Thema brachten mich dazu, das Buch zu lesen.


Mit ihrem rasanten Schreibstil konnte Andrea Gunschera mich schnell in ihren Bann ziehen. Die Seiten flogen nur so dahin. Der explosive Cocktail aus Leidenschaft, Mordlust und Fantasy machten eine längere Unterbrechung des Buches fast unmöglich.


Protagonistin Eve hat mich schnell begeistert. Mit ihrem sagenhaften Mut und der zur Schau gestellten Naivität ist sie leichte Beute. Wie gut, dass ihr Alan als starker Beschützer zur Seite gestellt wird. Für Nervenkitzel sorgt auch die ständige Verfolgung des Bösen. Es bekommt einen Namen, was die ganze Jagd noch spannender macht. Außerdem hat man zwischendurch immer wieder einen Einblick erhalten in das, was „die dunkle Seite“ macht und plant. Das war neu und auch gut, denn so hatte man die Chance, auch dahin eine Beziehung aufzubauen.


Gekonnt baute die Autorin kleine Atempausen ein, damit der Leser sich zwischendurch erholen kann und er auch mal wieder seine Gedanken sortieren kann.
Man wog sich in Sicherheit, wo es im nächsten Moment dann aber gleich wieder interessant wurde…


Ich erwarte Teil 2 mit Spannung in meinem Regal!


Bewertung:


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an Lyx!

Rezension: Aus Versehen Prinzessin

Mary Janice Davidson – Alaskan Royals: Aus Versehen Prinzessin



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Kurzbeschreibung:
Als der König von Alaska der hübschen Christina begegnet, steht für ihn augenblicklich fest: Sie ist die ideale Frau für seinen Sohn David. Umgehend macht er sich daran, die beiden zu verkuppeln. Doch Christina ist sich nicht sicher, ob sie überhaupt Prinzessin werden möchte. Ganz zu schweigen davon, dass Prinz David zwar unbestritten gut aussieht, aber mal ehrlich: Der Mann ist besessen von Pinguinen!


Lustig, anders, direkt!


Christina ist in Alaska gestrandet.
Sie begegnet auf einem Boot dem König dieser trostlosen Gegend. Sie weiß nichts von der wahren Identität und ist offen und direkt wie eh und je. Als ihr der Fauxpas auffällt, hat der König sie schon längst in sein Herz geschlossen.
Er lädt Christina ins Schloss ein, verfolgt damit aber einen ganz bestimmten Plan.
Der Thronfolger, sein Sohn David, hat einfach kein Interesse für Frauen. Der König will seinen Sohn mit Christina verkuppeln, weil sie so anders als alle anderen weiblichen Geschöpfe ist.
Sie hält nicht hinter dem Berg mit ihrer Meinung, auch wenn diese sehr direkt sein kann…
Doch als der Prinz in die Hochzeit einwilligt, fühlt sich Christina überrumpelt.
David sieht ja wirklich nicht schlecht aus, aber er interessiert sich doch bloß für seine Pinguine!
Christina und David müssen sich erst mal über ihre Gefühle Gedanken machen, ehe sie auch nur in die Nähe des Traualters gelangen können!


Mit ihrem unbeschwerten Schreibstil und ihrer süßen Idee, hat sich Mary Janice Davidson mit diesem Buch in mein Herz geschrieben!
Zwar ist mir Christina als Protagonistin zu Beginn noch viel zu ruppig, aber irgendwann hat man sich daran gewöhnt.
Aber etwas weniger „frei nach Schnauze“ hätte ich mir zwischendurch doch gewünscht…
Doch David als ausgeglichener Gegenpol macht das wieder wett.


Alle Figuren haben einen eigenen Charakter und sind mit viel Liebe formuliert. Der persönliche Schatten der Königsfamilie ist zwar auf den ersten Blick zugeschnürt und vollkommen ohne Gefühle, zeigt jedoch auch Regungen…
Ein Nachfolger hat in späterer Zeit die ungewöhnliche Geschichte der Königsfamilie aufgeschrieben, wodurch man nochmal eine völlig andere Sichtweise auf die Personen und die Handlung gewinnt.


Das erotische Prickeln ist das ganze Buch über nicht wegzudenken. Die Liebe funkt überall zwischen…
Doch in diesem Buch wirkt es nicht schmutzig, sondern eher sehr reizvoll.
Außerdem geht Davidson nicht, wie in anderen Büchern, sehr ins Detail.


Mir hat das Buch bis auf die Art von Christina gut gefallen und ich werde sicherlich auch den nächsten Teil lesen!


Bewertung:


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Egmont-Lyx!
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Rezension: Hexen mögen’s heiß

Annette Blair – Hexen mögen’s heiß



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Kurzbeschreibung:
Der alleinerziehende Logan Kilgarven ist auf der Suche nach einer Babysitterin für seinen Sohn Shane. Da kommt die neue Nachbarin Melody Seabright gerade recht, auch wenn sie in dem Ruf steht, eine echte Hexe zu sein. In der Tat genügt ein einziger Blick, und Logan weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ehe er sich’s versieht, hat er Melody einen Job bei einem TV-Sender versprochen – als Star der neuen Kochshow. Es gibt nur ein kleines Problem: Melody kann nicht kochen…


Viel Erotik – wenig Magie!


Logan Kilgarven arbeitet als Produzent bei einem TV-Sender, hat einen kleinen Sohn und jetzt auch eine neue Nachbarin. Nicht nur, dass Gerüchte kursieren, Melody Seabright sei eine Hexe, sie hat auch ihre Wohnungstür einer ungewöhnlichen Gestaltung unterzogen. Zudem sieht sie aus, wie der wahrgewordene Männertraum auf zwei wunderbar langen Beinen.
Logan weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht.
Über seinen Sohn Shane kommt er in Kontakt mit der wunderschönen Fremden. Vom ersten Blick an möchte er schon nichts anderes mehr, als ihr die Kleider vom Leibe reißen.
Durch Zufall vermittelt er Melody auch noch einen Job. Und zwar ist sie die neue Kitchen Witch. Diesem Job steht eigentlich nur die Tatsache im Wege, dass Melody keine Ahnung vom Kochen hat…


Die Idee des Buches hat mir gefallen.
Deshalb wollte ich es lesen.
In einer Zeit, wo Vampire und Werwölfe dominieren, wollte ich den Hexen eine Chance geben.
Leider kommt das Hexendasein in diesem Buch eindeutig zu kurz!
Bis zum Schluss ist nicht mal klar (mir jedenfalls nicht) ob Melody überhaupt eine Hexe ist. Es wird so viel um den heißen Brei herumgeredet und wirklich kaum auf diesen, nicht unbedeutenden, Aspekt eingegangen.


Logans Sohn Shane fand ich sehr süß. Wenn auch etwas altklug für sei Alter. Im Roman war er vier, von seinen Gedankengängen hätte er aber auch 10 sein können.


Mir hat außerdem nicht gefallen, dass in der Geschichte kaum ein anderer Sinn ist, als: ER ist scharf auf SIE, traut sich aber nicht, SIE ist scharf auf IHN, traut sich aber nicht.
Das war mit der Zeit sehr langatmig.
Auf den eigentlichen Inhalt kam es auch schon nicht mehr an. Die Handlung hat sich nur noch von einer erotischen Szene in die nächste gehangelt.
Außerdem liefen Logan und alle anderen Männer im dauererigierten Zustand umher…


Die Handlung der Nebenpersonen hat aber einiges wieder ein wenig ausgeglichen.
Das Ende hat etwas länger auf sich warten lassen, aber dem Roman wenigstens einen guten Schluss gegeben.


Tja, Unterhaltung…
Aber die Kurzbeschreibung lässt etwas anderes vermuten, als wirklich hinter dem Roman steckt…
Umgehauen hat mich das Buch nicht und ich denke, jeder potenzielle Leser muss sich seine Meinung selbst bilden.


Bewertung:


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Lyx!

Rezension: Unter Wasser liebt sich’s besser

Mary Janice Davidson – Unter Wasser liebt sich’s besser



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Kurzbeschreibung:
Nachdem der Meeresbiologe Dr. Thomas Pearson sie für eine reinblütige Meerjungfrau sitzen gelassen hat, gibt Fred dem Werben von Artur, dem Prinzen des Unterwasservolkes, nach. Da steht überraschend Freds leiblicher Vater vor der Tür, den sie nie kennengelernt hat. Doch der Meermann scheint nichts Gutes im Schilde zu führen…


Das Ende einer ungewöhnlichen, turbulenten Geschichte…


Der Meeresbiologe und heimlicher Liebesromanautor Thomas hat seine vorher Angebetete Fred für eine andere Meerjungfrau verlassen.
Schweren Herzens gibt Fred dem Werben vom attraktiven Prinzen Artur nach und ist sich sicher, mit ihm bis ans Ende ihrer Tage zusammen bleiben zu wollen.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Fred hat sich gerade ein Haus geleistet (welches ihr neu Angetrauter als nicht standesgemäß empfindet) und muss ihre vier Gästezimmer sogleich reihum verteilen.
Das letzte bekommt ausgerechnet ihr verbannter und unbeliebter Vater. Der, der sich vor vielen Jahren selbst in sein Unglück manövriert hat, möchte Zeit mit Fred verbringen und sie kennen lernen.
Das löst in Fred die widersprüchlichsten Gefühle aus, auch weil das Unterwasservolk die Taten ihres Vaters noch nicht vergessen hat.
Wohin wird diese Spannung führen?
Wird man ihm seine schlechten Absichten verzeihen können?
Wird Freds und Arturs Hochzeit das Gelbe vom Ei werden?


Auch der letzte Band hält wieder eine interessante Mischung aus Gefühl, Spannung, Zwist und Zank für uns bereit.
Freds zynische Art hat sich nicht geändert und gerade jetzt, wo sie sich und ihre Gefühle so sehr in Frage stellt, wird die Situation nicht entspannter.


Die vielen kurzen Kapitel straffen die Handlung unheimlich stark und man ist regelrecht gezwungen, weiter zu lesen! Nur noch eins, nur noch eins… Und dann ist die Geschichte zu Ende!


Meine Meinung allerdings ist, dass – rein vom sprachlichen Teil – der dritte Band das beste Buch ist. Es wirkt nicht mehr ganz so lapidar hingeschrieben und auch nicht mehr so durcheinander.
Allerdings bedauere ich dieses schnelle Ende sehr!
Wie stark würde ich mir jetzt noch einen nächsten Teil lesen, denn das Ende verspricht noch viele Probleme und Konfliktsituationen, die zu lösen wären.


Wer die vorigen Teile gelesen hat, muss diesen auch noch haben! Sonst würden auch zu viele Fragen ungeklärt bleiben!


Lesespaß, wer es mag, für einige Stunden zu haben!


Bewertung:


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Egmont-Lyx!