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Lesung mit Arno Strobel am 18.02.

Gestern ging es auf zum Vitadeum Glienicke.
Dort sollte um 20:30 Uhr Arno Strobel lesen – ein Autor, dessen Werdegang ich quasi schon von den schreiberischen Kinderschuhen an mitverfolgte..
Das ist natürlich dann ein ganz besonderes Erlebnis und ich bin stolz, Arno endlich auch mal kennengelernt zu haben!


Er selbst stellte sich als total lockerer, entspannter Mann heraus, der mit viel Witz und Charme schnell sein Publikum in den Bann zog.
Es war keine steife Lesung, die nach einem streng gestalteten Programm ablief – Arno entschied vieles aus dem Bauch heraus.
Auch weil das Publikum viele Fragen stellte, lies sich gut mit ihm interagieren.

Nicht nur aus „Das Script“ hat er gelesen, nein, er beglückte uns auch mit zwei seiner Kurzgeschichten.
Ein wahrer Genuss, über den ich jetzt noch immer schmunzeln muss.
Ich hätte ihm den ganzen Abend lang zuhören können!
Wirklich unterhaltsam und garantiert niemals langweilig.


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Man kann gar nicht so eindringlich wiedergeben, wie schön und toll diese Lesung war, wie einzigartig auch wieder im Vergleich zu all meinen anderen, bisher besuchten Lesungen.
Das muss man einfach selbst erlebt haben!!


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Ein Gespräch bildete den Abschluss und war für mich ein gelungenes Ende von einem rundum gelungenen Abend!
Lieber Arno, gerne wieder! 🙂

Interview mit Arno Strobel

Heute im Interview: Arno Strobel!




Lieber Arno, schön, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast!
Bitte stelle dich doch zu Beginn kurz vor!


Arno Strobel: Geboren bin ich am 18.08.1962 in Saarlouis, der „heimlichen Hauptstadt des Saarlandes“.
Die „normalen“ Stationen habe ich, wie es bei mir üblich ist, nicht in der „normalen“ Reihenfolge absolviert.
Erst kam (Haupt-)Schule und Ausbildung in einem handwerklichen Beruf, dann Bundeswehr und zwei Jahre Berufserfahrung und dann erst Mittlere Reife, Abi und schließlich ein Studium im FB Versorgungstechnik.
Fertig? Oh nein!! Denn jetzt merkte ich, dass ich eigentlich ein Faible für den IT-Bereich habe.
Also weiter im Text. Studiumaufbau IT, Programmieren und Netztwerktechnik, dann selbständig im Bereich IT-Unternehmensberatung.
Ah, nun also am Ziel …!?
Na ja, fast! Der letzte Schritt meines bisherigen beruflichen Werdeganges war schließlich der zu einer großen deutschen Bank in Luxembourg, wo ich seitdem im Bereich Change Management/Organisation tätig bin.
Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Zusammen leben wir in einem gemütlichen Häuschen in der Nähe von Deutschlands ältester Stadt Trier.


Nun ist dein zweiter Roman Das Wesen bei den Fischerverlagen erschienen. Wie fühlst du dich?


Arno Strobel: Es ist eine Mischung aus Freude über den vorgezogenen Veröffentlichungstermin und angespannter Erwartung, wie Das Wesen wohl ankommen wird.


Hättest du, als du dein erstes Buch auf eigene Faust herausbrachtest, mit deiner jetzigen, so großen positiven Resonanz gerechnet?


Arno Strobel: Niemals. Ich habe mich unheimlich gefreut, als meine ersten beiden Romane beim dtv herausgebracht wurden, denn schon in diesem Moment hatte ich mehr erreicht, als ich es mir erträumt hatte. Seit aber der Fischer Taschenbuchverlag meinen Trakt zum Spitzentitel gemacht hat komme ich mir vor wie Alice in einer Endlosschleife im Wunderland.


Ist es schöner, auf eigenen Beinen zu stehen, oder bei einem Verlag einen Vertrag zu haben? Beides hat Vor- und Nachteile…


Arno Strobel: Für mich ist es definitiv die jetzige Variante. Was nützt mir die totale Selbständigkeit, wenn ich weder das Know-How, noch die Vertriebswege eines Publikumsverlages habe. Von den finanziellen Mitteln für eine Marketingkampagne ganz zu schweigen.


Du hast Ideenbücher, du hast Eingebungen – wie entscheidet sich, aus welcher Spielerei letztlich ein Buch wird?


Arno Strobel: Im ersten Moment aus dem Bauch heraus. Ich schaue mir meine Zettelchen durch, und wenn ich bei einem das Gefühl habe, es ist jetzt der richtige Moment für diese Geschichte, denke ich darüber nach. Mittlerweile gibt es aber noch ein weiteres Kriterium, und das ist die Resonanz auf die vorherigen Bücher. Gibt es Kritikpunkte, die vermehrt auftauchen, versuche ich, die beim nächsten Projekt zu berücksichtigen, zu verbessern. Dabei kann es sein, dass eine Idee, die ich ursprünglich gut fand, in den Mülleimer wandert.


Hast du bestimmte Macken beim Schreiben? Brauchst du Musik, oder Schokokekse, oder einfach nur die Kaffeetasse neben dir?


Arno Strobel: Nein, leider nicht. Leider, weil es einen so blass macht, so „normal“, wenn man nicht mindestens mit einem gekochten Ei aufwarten kann, das beim Schreiben in einem orangefarbenen Eierbecher links neben dem Schreibtisch stehen muss, oder der Armbanduhr, die schon lange nicht mehr funktioniert, die beim Schreiben aber immer am Arm ist. Nein, keine Macken, nichts Außergewöhnliches. Nur hinsetzen und mit Freude schreiben.


Ich denke, es kommt auch vor, dass der Autor mit seinem Text nicht zufrieden ist. Geht es dir so? Krempelst du auch öfter noch mal alles um, wenn es dir nicht gefällt? Bist du also eher der kritische Leser deiner eigenen Ergüsse, oder siehst du erst mal alles positiv?


Arno Strobel: Ich bin superkritisch, was meine Texte angeht. Es kommt durchaus vor, dass ich zehn oder mehr Seiten lösche, weil sie mit beim Redigieren nicht mehr richtig gefallen. Ich hebe diese Seiten auch nicht auf, sondern lösche sie komplett, um nicht in Versuchung zu kommen, sie doch noch zu benutzen.


Beschäftigst du dich mit der Psyche und Wahrnehmung, wenn du deine Bücher schreibst?


Arno Strobel: Natürlich, aber das ist nicht außergewöhnlich, und auch nicht zwangsläufig mit dem Genre Psychothriller verknüpft. Jede/r Autor/in wird sich vor dem Schreiben mit der Psyche im Allgemeinen und der seiner/ihrer Figuren ganz besonders auseinandersetzen müssen, wenn sie ein „Eigenleben“ entwickeln sollen.


Wie leicht fällt es dir, dich von deinen Figuren zu verabschieden?


Arno Strobel: Oh, das ist wirklich schwer. Nicht nur, dass man ein gewisses „Verhältnis“ zu den Figuren aufgebaut hat, es ist auch das Bewusstsein, ihnen nun nicht mehr helfen, sie nicht mehr lachen lassen zu können. Man übergibt sie der Obhut der Leser/innen, ohne zu wissen, wie die sie sich ‚erdenken‘ werden.


Welchen Rat würdest du Jungautoren geben?


Arno Strobel: Ich weiß nicht, ob ich in der Position bin, anderen Autoren einen Rat zu geben, auch nicht sogenannten Jungautoren. Ich weiß aber sicher, dass ich nicht dort stehen würde, wo ich jetzt bin, wenn ich nicht drei Dinge gehabt hätte: Ausdauer, Glück und Glück.


Wenn man dich nach 5 Lieblingsautoren fragt, welche würdest du spontan nennen?


Arno Strobel: Keine, denn ich habe viel mehr als fünf Lieblingsautoren, und nur fünf davon zu nennen würde den anderen nicht gerecht werden.


Hast du als Kind schon gerne geschrieben?


Arno Strobel: Ja, aber nie mit dem Gedanken, es einmal beruflich zu tun.


Was war der Auslöser dafür, dass du mit 40 plötzlich das Schreiben für dich entdeckt hast?


Arno Strobel: Das waren Internetforen, die ich zu dieser Zeit entdeckte, in denen jeder seine selbst geschriebenen Kurzgeschichten veröffentlichen und der Meinung wildfremder Menschen aussetzen konnte. Das fand ich interessant, und ich schrieb meine ersten beiden Texte. Die kamen dann so gut an, dass mich das ermutigte, weiter zu schreiben.


Was ist dein größter Traum?


Arno Strobel: Dass meine Träume sich irgendwann, aber nicht zu schnell, erfüllen werden.


Bitte vervollständige diese Sätze:
Schreiben ist…


Arno Strobel: entspannender Stress, freiwillige Notwendigkeit, berufliches Hobby, zweiter Erstjob, eigentlich nicht zu beschreiben.


Ich bin glücklich, wenn…


Arno Strobel: es allen in meinem Umfeld gut geht. Wenn ich mit dem, was ich schreibe das erreiche, was ich möchte: unterhalten.


Lieber Arno, vielen Dank für dieses Gespräch! Ich habe mich sehr gefreut und wünsche dir noch ganz viel Erfolg auf deinem weiteren Weg. Ich werde ihn auf jeden Fall weiterhin begleiten!




Wenn ihr nun Interesse an den Büchern von Arno Strobel habt, dann schaut euch doch folgende Thriller von ihm mal an:
Zur Rezension zu Das Wesen von Arno Strobel
Zur Rezension zu Der Trakt von Arno Strobel
Zur Rezension zu Schlusstakt von Arno Strobel


Welche Bücher von Arno habt ihr schon gelesen und könnt ihr empfehlen?

Monatsrückblick: Oktober 2020

Was ist eigentlich im Oktober passiert? Das erzähle ich euch in meinem Monatsrückblick.

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Rezension: Die App

Arno Strobel – Die App


Die App von Arno Strobel-Rezension

Kurzbeschreibung:

Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.

Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?

Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt …

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Monatsrückblick: Januar 2020

Was ist eigentlich im Januar passiert? Der erste Monat des Jahres ist schon wieder um…

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Meine Liebeserklärung an 6 Krimi- und Thrillerautor*innen

Die Tage werden kürzer, draußen ist es nun immer öfter stürmisch und ungemütlich.
Dann sitze ich drinnen auf dem Sofa, eine Decke über den Beinen, ein Heißgetränk in Reichweite und lese.
Im Herbst und Winter mache ich es mir am liebsten mit einem Krimi oder Thriller gemütlich. Das passt irgendwie so gut zur Atmosphäre.

Meine Liebeserklärung an 6 deutschsprachige Krimi- und Thrillerautor*innen

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Das Jahr 2018 liegt hinter uns | #BSBP18

Das Jahr 2018 ist zu Ende. Es wird also Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und das ist für mich die Gelegenheit, an der Buchsaiten Blogparade von Die Liebe zu den Büchern teilzunehmen.

buchsaiten blogparade jahresrückblick 2018

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Monatsrückblick November 2018 | Werbung

Enthält unbezahlte Werbung für Lesejury und Thalia Buchhandlungen

Was ist eigentlich im November passiert?

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Das sind die 30 coolsten Spannungsautoren | Von Bloggern empfohlen

Lieblingsautoren Spannung-Krimi-Thriller

Ich lese total gerne spannende Bücher. Krimis und Thriller.
Thriller sogar noch einen Tick lieber.
Aber woher kommt die Inspiration für neue coole Spannungsautoren?
Wer sind die coolsten Krimi- und Thrillerautoren?
Wer schreibt die spannendsten Bücher?

die-coolsten-spannungsautoren-thrillerautor-krimiautor-kielfeder

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[Tag] Social Media Books

laptop

Social Media Books – Ein Tag

Auf dem Blog fruehlingsmaerchen von Liesa habe ich den Tag „Social Media Books“ entdeckt und ich fand die Idee so cool, dass ich gleich mitmachen musste.
Danke an dich, für die Inspiration. 🙂

Twitter: Your favourite shortest book.


Der Sternenfänger“ hat 128 Seiten. Das ist auf jeden Fall dabei. Es ist kurz aber intensiv. Und auch Helena Zumsande mit „Solange ihr mein Lied hört„.
Alles was dann kommt, geht schon wieder arg in den Seitenzahlen nach oben…

Facebook: A book everyone pressured you into reading.


Dazu gehört definitiv „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Das hat man mir etliche Male ans Herz gelegt, ehe ich es dann schließlich und endlich gelesen habe.
Zwar war es dann nicht so wirklich mein Ding, aber ok. Ich bin den Empfehlungen gefolgt und kann mitreden.

Tumblr: A book you read before it was cool.


Da denke ich sofort an den ersten Teil von Twilight. Das habe ich mir mal als Mängelexemplar gekauft, bevor der Film und alles Drumherum überhaupt nur in weiter Ferne war…
Es hat mir auch wirklich sehr gut gefallen. Das ist echt lange her.

Myspace: A book you don’t remember whether you liked it or not.


Da weiß ichspontan ehrlich gesagt kein Buch.
Ich habe mich gerade durch meine Liste an gelesenen Büchern gewühlt, wusste aber bei jedem Titel noch die ungefähre Stimmung. Da kann ich euch also wirklich keinen Titel beisteuern…

Instagram: A book that was so beautiful that you had to instagram it.


Das sind viel zu viele, um sie alle aufzuzählen. Die allermeisten der Bücher, die ich lese, haben ein wunderschönes Cover. Und so einige finden auch ihren Weg zu Instagram. Eigentlich könnte ich da viel mehr posten, aber ich bin einfach nicht so talentiert was die Bildkomposition und das ganze Drumherum betrifft.

Youtube: A book you wish it would be turned into a movie.


Jane Austen bleibt zum Frühstück“ von Manuela Inusa würde sich doch gut als Buch machen. Darauf wäre ich jedenfalls mächtig neugierig. Oder warum nicht mal die Thriller von Arno Strobel verfilmen? Das wäre auch ziemlich cool… Wahrscheinlich bräuchte ich dann aber einen Beschützer, eine Decke und ganze viele Süßigkeiten.

Goodreads: A book you recommend to everyone.


Da muss ich unbedingt das Buch „Der Hut des Präsidenten“ von Antoine Laurain nennen. Das ist so gut, dass muss einfach jeder lesen. Auch den Vorgänger natürlich. Dieser Autor dürfte viele Geschmäcker treffen.

Ich tagge keine bestimmte Person. Bitte nimm dir die Aufgaben mit, wenn sie dir gefallen!

Wenn du keinen eigenen Blogeintrag schreiben möchtest, würde mich trotzdem interessieren, mit welchen Büchern du die einzelnen Social Media-Kanäle beantworten würdest.
Ich bin gespannt!