Rezension: Whisper Island. Sturmwarnung

Elizabeth George – Whisper Island. Sturmwarnung




„Whisper Island. Sturmwarnung“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Becca King kann die Gedanken anderer Menschen hören. Sie umgeben sie wie ein ständiges Flüstern, dem sie nicht entrinnen kann. Ihr Stiefvater Jeff nutzt Beccas Fähigkeiten skrupellos aus – und ermordet dann seinen Geschäftspartner. Jetzt ist er hinter Becca her. Auf einer geheimnisvollen, abgeschiedenen Insel soll sie sich bei einer Freundin ihrer Mutter verstecken. Bei ihrer Ankunft erfährt Becca, dass die Freundin gestorben ist. Verzweifelt versucht sie, ihre Mutter anzurufen. Ohne Erfolg – das Handy ist tot…


Interessante Idee – Umsetzung lässt zu wünschen übrig…


Durch die Kurzbeschreibung, die Werbung seitens des Verlags und schließlich auch den Roadtrip im Internet ging ich mit sehr großen Erwartungen an das Buch heran.
Leider wurden fast alle meine Erwartungen zerstört.


Zu Beginn geht alles recht schnell und es dreht sich auch noch um die Eckpunkte der eigentlichen Erzählrichtung, was aber mit der Zeit immer mehr verloren geht.
Becca reagiert für mich unverständlich, für ein Mädchen ihres Alters.
Ihre Gabe, das Hören fremder Gedanken, stellt sich als weniger spektakulär als gedacht heraus.


Die eigentliche Handlung bricht mit Voranschreiten der Seitenzahlen immer mehr aus dem Rahmen und verliert sich im Nirgendwo. Jede Menge neue Erzählstränge werden begonnen, neue mögliche Probleme aufgetan, dann irgendwann einfach wieder vergessen.
Es ist anstrengend, überhaupt noch einen Sinn hinter dem Geschriebenen zu erkennen.
Die Hoffnung auf baldige Spannung zerstreute sich bei mir recht bald und nach – großzügig gesagt – der Hälfte des Buches, fragte ich mich immer öfter, wo denn das hier eigentlich noch hinführen sollte.


Die Liebesgeschichte bleibt ebenso blass und nichtssagend wie der Rest.
Erst zum Ende, wirklich auf den allerletzten Seiten, gelingt es Elizabeth George plötzlich, soetwas wie Neugier aufzubauen. Leider verliert sich das und lässt einen unbefriedigten Leser zurück – viel Spaß beim Warten auf Band zwei, heißt es nun…


Ganz nett, was Frau George aus ihrer Idee zu machen versucht hat, doch leider vollkommen unzureichend.
Schade!


Bewertung:

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