Rezension: Vierundzwanzig Stunden

Guillaume Musso – Vierundzwanzig Stunden


musso Vierundzwanzig Stunden

Kurzbeschreibung:

Lisa träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitet sie in einer Bar in Manhattan. Dort macht sie eines Abends die Bekanntschaft eines faszinierenden, aber rätselhaften Mannes: Arthur Costello. Der junge Arzt hat eine ungewöhnliche Bitte: Lisa soll ihm dabei helfen, als Krankenschwester verkleidet seinen Großvater aus der Psychiatrie zu befreien. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein. Zwar gelingt die nächtliche Aktion, doch verliert sie Arthur dabei aus den Augen. Erst ein Jahr später soll sie ihm wieder begegnen, aber diesmal ist sie es, die seine Hilfe braucht. Aus den beiden wird ein Liebespaar. Bald stellt sich heraus, dass Arthur kein Mann ist wie jeder andere. Er offenbart ihr sein schreckliches Geheimnis, und von nun an kämpfen beide gemeinsam gegen einen unerbittlichen Feind – die Zeit …

Sehr gute Idee – mit vielen Längen

Kennt ihr diese Situation?
Ungefähr 20 Seiten vor Ende eines Buches kippt die Story und ihr wollt es am liebsten in die Ecke schmeißen.
Mindestens 3 Sterne abziehen.
Alles ist blöd und ihr fragt euch, warum ihr überhaupt noch weiterlesen sollt.
Einen solchen Roman habe ich gerade beendet und weil diese Emotionen noch so klar und meine Wangen vor Erregung noch immer heiß sind, muss ich das auf der Stelle niederschreiben.

Man kann wirklich nichts über die Handlung verraten, ohne dass man zu viel spoilert. Zu viel Spannung klaut.

Dieses Buch ist sehr intensiv.
Extrem intensiv.
Man atmet es in unglaublicher Geschwindigkeit ein.
Ich bin selbst erstaunt, wie rasch ich es verschlungen habe.

Während des Lesens musste ich aber auch oft innehalten und an mich denken.
Wie würde ich persönlich handeln, wenn die Zeit mein größter Feind wäre? Wenn sie mir die Vorstellungen von meinem Leben zerstören würde?
Es ist wirklich unglaublich spannend und bis zum Ende hin habe ich atemlos mitgefiebert.
Bis ich plötzlich von oben genannter Frustration eingeholt wurde. Das war schon echt hart.
Aber Musso hat das gut gemacht. Hat er wirklich.
Raffiniert. Sehr traurig, aber genial.
Obwohl es mir tatsächlich zeitweise einen Tick zu schnell ging. Da habe ich mich dann schon gefragt, ob ich irgendwie nicht fit genug im Kopf wäre, um das alles nachvollziehen zu können.

Aber ansonsten kann ich euch das Buch nur empfehlen.
Es ist kein klassischer Liebesroman und auch kein klassischer Thriller. Überhaupt nicht. Sicherlich werden es manche Leute mit einem anderen berühmten Buch aus der Sparte vergleichen wollen, aber darüber möchte ich nichts sagen. Erstens werde ich den Titel nicht nennen, um die Spannung nicht zu zerstören. Zweitens unterscheidet es sich von der Gesamtidee.
Also: Schnappt euch die Leseprobe, lasst euch überzeugen und dann stürzt euch auf das Buch!

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Format: Paperback
ISBN: 9783866124011 Bewertung:
Erscheinungstermin: Juni 2016
Verlag: Piper
Übersetzung: Eliane Hagedorn, Bettina Runge


Kommentare

  1. Liebe Ramona,
    ich wollte schon „Nacht im Central Park“ von Musso lesen, weil das wirklich gut klang und bin dann doch nie dazu gekommen. Als dieses Buch bei uns in den Laden kam, habe ich den Klappentext gelesen war doch recht angefixt von der Idee. Nach deiner Rezension bin ich ein bisschen unschlüssig, ob es im Moment etwas für mich wäre oder eher nicht. Aber ich werde auf jeden Fall die Leseprobe lesen und dann mal gucken wie ich dazu stehe 😉

    Liebst, Lotta

  2. Hey Ramona 🙂

    ich habe bisher noch nichts von Musso gelesen, aber mir vorletzte Woche „Nachts im Central Park“ aus einem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen. Damit werde ich mal beginnen und wenn es mir gefällt in „Vierundzwanzig Stunden“ reinschauen, denn deine Rezension hat mich neugierig gemacht.

    Liebste Grüße,
    Tati

    • Ramona meint:

      Liebe Tati,

      dann wünsche ich dir viel Spaß mit dem Central Park! 🙂
      Ich bin gespannt, was du dazu sagst.

      Liebe Grüße,
      Ramona

  3. Hey Ramona,

    eine tolle Rezi, ich hab das Buch gelesen und war bei mir auch ziemlich darauf bedacht, nicht zu viel zum Inhalt preiszugeben, aber du sprichst ja wirklich in Rätseln – würde ich das Buch nicht kennen würde ich nun gewaltig neugierig werden. 😀
    Mir hat das Ende wirklich ganz toll gefallen, ich hatte überhaupt keine Idee dazu hatte nur die Hoffnung, dass es mehr was realistisches ist und war dann ziemlich begeistert von der Auflösung und fand es ganz ehrlich ziemlich perfekt. Aber sowas ist natürlich immer Geschmackssache. 🙂

    Dennoch schön zu lesen, dass es dich trotzallem ziemlich gepackt hat. 🙂

    Liebe Grüße
    Svenja

    • Hallo *
      Kann mir bitte jemand das Ende erklären ??? Ich bin einfach nur wütend und enttäuscht und im Moment sind nach den ersten grossartigen 335 Seiten nur Fragezeichen geblieben . Ich kapier es einfach nicht …
      Grüße , Anja .

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