Rezension: Und ein ganzes Jahr

Gayle Forman – Und ein ganzes Jahr


forman-und ein ganzes jahr

Kurzbeschreibung:

Der zweite Teil des Roman-Duos NUR EIN TAG … UND EIN GANZES JAHR.
Wenn Du einem Menschen begegnet bist, der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun, ihn wiederzufinden. Aber was, wenn du dann tatsächlich vor ihm stehst?
Eine große, überwältigende Geschichte von Entscheidungen und Zufällen – und vom Glück, wenn beides zusammenkommt.
Wer ist Willem wirklich? Was ist in diesem Jahr passiert? Und – was ist noch zwischen ihnen? Jetzt erzählt er seine Geschichte!

Unnötig und enttäuschend

Da es sich hierbei um den zweiten Teil eines Duos handelt, setze ich den Vorgänger als bekannt voraus, wenn du diese Rezension liest.

Band 1 endete mit einem Cliffhanger.
Alle Zeichen standen auf Aufbruch und die Geschichte fühlte sich noch lange nicht fertigerzählt an.

Nun lernen wir also Willem kennen.
Wir erfahren mehr über die Gründe, warum er so plötzlich verschwunden ist und was er dann ein Jahr lang so getan hat.
Der Anfang ist auch noch ganz interessant, aber dann zieht es sich. Es wird langweilig und die unwichtigen Informationen häufen sich.
Das, was ich eigentlich lesen wollte (nämlich das Finden der beiden Protagonisten), passiert einfach nicht.
Stattdessen hat Willem ständig eine andere am Start (obwohl er ja eigentlich seiner ach so großen Liebe hinterherrennt) und die Zeit will und will einfach nicht vergehen.

Ich habe mich echt durch die Mitte gequält, weil ich auf das Ende gehofft habe. Leider lässt auch das zu wünschen übrig.
Zwar gibt es ja ein erweiterndes E-Book, aber ich finde, das hätte definitiv in das Buch gehört! Was ist mit den Lesern, die keinen Reader haben?

Sorry, auch wenn das Konzept, die Gestaltung und das Gesamtpaket sicherlich einen Nerv bei mir getroffen haben, so kann die eigentliche Story da doch nicht mithalten.
Sehr schade, nachdem ich mir da wirklich mehr erhofft hatte.

Kaufen: amazon.de*
Format: Paperback
ISBN: 9783841421074 Bewertung:
Erscheinungstermin: März 2016
Verlag: Fischer FJB
Übersetzung: Stefanie Schäfer


Kommentare

  1. Puh, das sieht ja nicht so gut aus für diesen zweiten Teil. Ich mochte den Teil fast noch lieber, weil ich Willem lieber mochte und mich besser in ihn hineinversetzen konnte. Ich habe es genossen sein Leben zu lesen und zu schauen was draus wird. Ich bin aber froh, dass es das E-Short noch dazu gab, sonst hötte ich das Ende wohl ziemlich mies gefunden.

    Liebst, Lotta

Deine Meinung ist mir wichtig und ich freue mich, wenn Du mir schreibst!

*