Rezension: Die Tore der Geister

Mara Volkers – Die Tore der Geister




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Kurzbeschreibung:
Durch einen Sonnensturm kommt es auf der Erde zu einem furchtbaren Zwischenfall. Eine gigantische Energiewelle strömt auf die Erde und verursacht Erdbeben, Flutwellen, Tod und Zerstörung. Die Überlebenden, unter ihnen die junge Manuela, ereilen furchtbare Visionen von den Geistern der Toten, die in unsere Welt zurückkehren. Bald erfährt Manuela, dass der Zwischenfall tatsächlich die Tore ins Jenseits geöffnet hat. Und sie muss sich mit einem der Geister verbünden, um den Untergang der menschlichen Zivilisation zu verhindern.


Die Geister, die ich rief…


Die Kurzbeschreibung hat mich schnell neugierig gemacht.
Geister sind ein interessantes Thema, vermischt mit einem Weltuntergangsszenario eigentlich keine schlechte Idee.


Mara Volkers hat für ihre Geschichte Elemente aus den Bereichen Religion, Esoterik, Wissenschaft und Forschung aufgegriffen. Themen, die sich gegenseitig nicht ganz grün sind, was sie auch sehr deutlich herausgearbeitet hat.


Der Beginn zieht sich etwas und nachdem sich ein wenig über die ersten Hürden gekämpft hat, läuft es eine Weile wie am Schnürchen. Irgendwann bekam ich aber das Gefühl, es würde sich alles nur noch im Kreis drehen und ständig wiederholen. Kurz vor dem großen Finale kam die Geschichte auch nochmal merklich ins Stocken.
Zum Glück habe ich aber nicht aufgegeben, denn auch wenn das Ende vorhersehbar war, so hat es doch den Roman auf eine angenehme Weise abgerundet.
Es war, als hätte die Autorin zuerst zu viel Zeit in ihre Beschreibungen verwendet und zum Schluss keine Seiten mehr übrig gehabt, um in der opulent-ausschweifenden Betrachtungsweise fortzufahren.


Sie hat ein paar schöne, frische Ideen eingeflochten und erstaunlich knifflige Probleme gefunden, deren Lösung aber oftmals sehr verschwommen blieb.
Manchmal bin ich aber auch über die Wortwahl an sich gestolpert. Ahnungen kann man ja haben, aber in drei Sätzen hintereinander sind mir Wortwiederholungen aufgefallen. Erst ahnte sie dieses, dann ahnte sie jenes. Ein Synonymwörterbuch wäre wohl oftmals nicht falsch gewesen.


Ein Roman mit guten Ansätzen und Ideen aber mit Schwächen und Längen.


Bewertung:


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an Piper!

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