Rezension: Wolken wegschieben

Rowan Coleman – Wolken wegschieben


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Kurzbeschreibung:

Manchmal hat Willow Briar das Gefühl, unter einer dicken Regenwolke zu leben. Sie könnte es darauf schieben, dass sie ein paar Pfunde zu viel auf die Waage bringt. Oder dass sie verlernt hat zu lieben. Oder dass ihre skrupellose Chefin sie als ihre Leibeigene betrachtet. Doch der eigentliche Grund für ihre Unzufriedenheit liegt tief in ihrer Vergangenheit. Willow weiß: Sie muss etwas ändern und ihre Dämonen besiegen. Denn nur Verlierer stehen im Regen – aber wahre Gewinner schieben die Wolken einfach weg.

Komplett gefangen

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Rezension: Minusgefühle

Jana Seelig – Minusgefühle


minusgefühle-jana seelig

Kurzbeschreibung:

Jana Seelig hat im Netz herausgebrüllt, was es heißt, depressiv zu sein, und ist damit zu einer starken Stimme vieler Betroffener geworden. In „Minusgefühle“ beschreibt sie ihre Niederlagen, ihre Chancen, ihre Traurigkeit und ihren ständigen Kampf gegen die Krankheit. Sie erzählt, was man fühlt, wenn man nichts fühlt. Davon, wie es ist, wenn man alles Mögliche versucht, um überhaupt etwas fühlen zu können: Alkohol, Sex, Drogen _ der Versuch, so viel es geht zu leben, kostet sie genau so viel Kraft wie die vielen Erklärungen für Nichtbetroffene.

Geht zu Herzen…

Der Hashtag #notjustsad war mir bekannt und ich habe damals auch still mitgelesen und die Diskussion am Rande verfolgt. Die komplette Tragweite der medialen Reichweite habe ich aber nicht erfasst.
Das Buch von Jana Seelig begegnete mir durch Zufall und schon hielt ich es in den Händen.
Innerhalb von wenigen Stunden inhalierte ich ihre Geschichte.

Ich wurde berührt, geschockt und fand mich selbst unzählige Male in ihren Zeilen.
Sie hat mich wirklich am Schlafittchen gepackt und bei vielen Dingen musste ich unbewusst nicken.

Jana Seelig ist ein ehrliches und nahegehendes Buch gelungen, was durch seine Schonungslosigkeit besticht. Es hat mich nicht schockiert. Dazu bin ich selbst zu sehr mit dem Thema vertraut.
Es zeigt auf unbarmherzige Weise auf, wie unsensibel viele Mitmenschen mit dem Thema Depression umgehen. Wie sehr diese Krankheit noch immer belächelt wird und wie schwer es Betroffene haben.
Das ruft auch in der Realität viel Wut und immer ein Gefühl der Machtlosigkeit in mir hervor. Dass ich damit nicht allein bin, hat mich beim Lesen gestärkt.

Ein Buch mit Herz. Ein wichtiges Buch. Eine Krankheit, die nicht länger ein Tabu sein darf!

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Format:Paperback
ISBN:9783492060219Bewertung:
Erscheinungstermin:Oktober 2015
Verlag:Piper
Übersetzung:


Rezension: Mutter ruft an

Bastian Bielendorfer – Mutter ruft an


Bastian bielendorfer-mutter ruft an

Kurzbeschreibung:

„Bastian, gehen E-Mails auch am Wochenende?“ „Wie bitte?“ „Geht das Internetz auch Samstag und Sonntag?“ „Klar, Mama, samstags bis 18 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist das Internet aber geschlossen …“ „Danke, Sohn!“
Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, wird es für Bastian ernst, denn Mutter ruft an! Ob sie nun will, dass er im Fernsehen den Bauch einzieht, ihr dieses blöde „Wellness-LAN“ installiert, oder ihm sagt, dass er endlich mal erwachsen werden soll, Opa sei in seinem Alter schon zweimal verwundet gewesen. „Mutter ruft an“ erzählt davon, wie es ist, wenn die Nabelschnur eins zu eins durch das Telefonkabel ersetzt wird – und warum es auch Vorteile hat, wenn man wenigstens für einen Menschen immer Kind bleiben darf.

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Rezension: Lieblingsmomente

Adriana Popescu – Lieblingsmomente


lieblingsmomente-adriana popescu

Kurzbeschreibung:

Layla, begeisterte Fotografin und Tristan, quasi Mann für alles, begegnen sich und sind sich auf der Stelle sympathisch. Sie verstehen einander auf eine Art und Weise, wie man es selten findet. Doch sie müssen Freunde sein, denn sie sind beide in festen Händen.
Trotzdem können sie nicht ohneeinander und kommen sich immer wieder in Momenten nahe, in denen sie sich nicht mehr nur als Freunde begegnen können.
Sie erleben ihre Träume und ihre persönlichen Lieblingsmomente, doch kann es für ihre Geschichte ein Happy End geben?

So unendlich viele Lieblingsmomente!

Ich weiß nicht, wie lange dieses Buch schon auf meiner Wunschliste schlummerte. Unglaublich oft empfohlen und doch nicht gelesen.
Ich kann euch nur sagen: Wem es genauso geht, wie mir, der macht einen großen Fehler!
Denn dieses Buch ist ein einziger großer Lieblingsmoment!

Ich habe durch dieses Buch gelebt, geliebt, geweint, gefeiert und gelacht!
Ich hatte mehr als nur einen Kloß im Hals, als Layla sich langsam, Schritt für Schritt in ihr Leben zurückkämpfte. Wie sie Mut bewies, kurz vorm Verzweifeln war und letztlich den entscheidenden Schritt machte.
Es lässt sich kaum in Worte fassen, wie sehr mich Adrianas „Lieblingsmomente“ bewegt haben. Sie hat eine zauberhafte, authentische Welt erschaffen, in der ich mich unglaublich wohlgefühlt habe.
Es war alles so natürlich und ehrlich und die Sprache der Autorin war voller Witz und Charme und durch sie konnte man die Charaktere und außerdem den Schauplatz auf eine ganz eigene Art entdecken. Ist es albern, wenn ich zugeben muss, jetzt unbedingt Stuttgart erkunden zu wollen? Es reizt mich ungemein, diese Stadt mit den Augen der Autorin zu sehen und ihren zahlreichen Empfehlungen am Ende des Buches zu folgen.

Ich kann nicht wirklich beschreiben, was dieses Buch in mir ausgelöst hat.
Es war einfach nur unglaublich bewegend.
Außerdem passt das Cover wie die Faust aufs Auge. Die Polaroids, Seite an Seite an einer langen Schnur, zeigen einzelne Szenen, die sich sehr gut mit dem Buch verbinden lassen. Geht doch einfach mal auf die Suche, ob ihr diese besonderen Momente im Buch vielleicht sogar wiederfindet…
Eigentlich würde ich euch gerne noch viel mehr erzählen und euch noch viel länger von diesem Buch vorschwärmen, denn es ist einfach nur einzigartig.
Bitte lest es! Bitte lasst euch diesen einzigen, großen Lieblingsmoment nicht entgehen!

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783492304467Bewertung:
Erscheinungstermin:August 2013
Verlag:Piper
Übersetzung:


Rezension: Little secrets. Vollkommen verliebt

Abbi Glines – Little secrets. Vollkommen verliebt


abbi glines-little secrets-vollkommen verliebt

Kurzbeschreibung:

Ashton hat es satt, allen etwas vorzumachen. Sie ist nicht die brave, anständige Pfarrerstochter, für die sie alle halten. Als ihr Freund Sawyer den Sommer über verreist, trifft sie seinen Cousin Beau wieder – den attraktiven Bad Boy der Stadt. Als Kinder waren sie die besten Freunde, doch plötzlich knistert es heftig zwischen ihnen. Je mehr die beiden aber versuchen, voneinander zu lassen, desto unmöglicher wird es, dem eigenen Verlangen zu widerstehen…

Kribbelig und spannend…

Mein erstes Buch von Abbi Glines – aber unter Garantie nicht mein letztes!

Abbi Glines hat einen Stil, der feurig, aber zugleich sehr warmherzig ist. Man nimmt ihr Probleme und zugleich aber auch diese heißen Pageturner-Momente voll und ganz ab.
Ein wenig genervt hat mich, dass immer wieder diese Phrasen „anständige Pfarrerstochter“ und „attraktiver Badboy“ wiederholt werden.
Das klingt so hohl und ist entweder ungünstig übersetzt oder tatsächlich so geschrieben. Aber irgendwann ging es mir tatsächlich auf die Nerven, weil es den beiden Charakteren Ashton und Beau ganz und gar nicht gerecht wird.
Zumal ich die „unartige“ Seite an Ashton überhaupt nicht so dramatisch finde. Sie war eben ein sehr aufgewecktes Kind, aber deshalb doch noch lange nicht bösartig.
Aber vielleicht ist das auch nur arg karikiert, weil die Geschichte ja an einem Ort spielt, wo die Gerüchteküche brodelt und man durch die Enge alles von jedem weiß. Trotzdem ging mir Ashton manchmal auf die Nerven, weil sie einfach verlernt hat, das Leben mal zu leben, wie es sich anbietet, sondern weil sie bei allem, was sie macht, tut und denkt immer zuerst die Wirkung auf ihre Umwelt reflektiert.

Die prickelnden Szenen sind nicht übermäßig und sie sind sehr authentisch.
Also mir haben sie gefallen, weil sie nicht überzogen wirken und man sich in diesen Augenblicken einfach von der Stimmung mitreißen lassen kann.

Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Beaus und aus Ashtons Sicht erzählt, wobei ich ja immer sehr neugierig auf die männlichen Parts war. Das liest man einfach seltener und ich fühlte mich der Geschichte irgendwie dann ganz besonders nahe, weil dieser junge Mann im Innern so ganz anders ist, als seine Umgebung ihn darstellt.

Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Abbi Glines lesen und kann nur jedem empfehlen, meinem Beispiel zu folgen!

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783492304399Bewertung:
Erscheinungstermin:September 2013
Verlag:Piper
Übersetzung:Lene Kubis


Rezension: Artikel 5

Kristen Simmons – Artikel 5


Kristen Simmons-Artikel 5

Kurzbeschreibung:

Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit kämpfen … Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle … und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.

In kurzer Zeit verschlungen!

Dystopien sind eine meiner Leidenschaften und deshalb bin ich immer auf der Suche, nach geeignetem Lesestoff. An „Artikel 5“ ging ich ohne Erwartungen heran.

Was mich an dem Buch, oder besser gesagt der Geschichte so beeindruckt hat, ist die erschreckende Realität. Es könnte in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich so werden. Wer weiß. Es wirkt eben alles recht real.
Dennoch ist mir Ember zu Beginn eindeutig zu wenig mit ihrer Welt vertraut. Gewisse Dinge sollte sie wissen, wenn sie da großgeworden ist. Wie naiv und ahnungslos sie durch die Welt geht, ist teilweise ein wenig erschreckend. Natürlich, sie ist jung und impulsiv, teilweise aber auch einfach nicht ernst genug bei der Sache.
Aber ich war froh, dass sie sich mit dem Lauf der Handlung auch ein wenig veränderte. Nervig war sie trotzdem hin und wieder noch…
Chase kann ich irgendwie nach dem Lesen des Buches noch immer nicht richtig einschätzen. Er ist ein schwieriger Charakter und beinahe das ganze Buch über wirkte er sehr viel älter, als er eigentlich sein sollte. Das hat mich manchmal irritiert.

Der Stil ist spannend, einige Wendungen sind vorhersehbar und das Buch hat genau das richtige Tempo. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Die teilweise recht brutalen Szenen schildert die Autorin mit einer Klarheit, dass man sich teilweise sehr verletzlich fühlt. Kristen Simmons transportiert die Situation emotional sehr nah an ihre Leser heran.

„Artikel 5“ wurde von mir in recht kurzer Zeit verschlungen und ich kann es gerne weiterempfehlen.

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783492961745Bewertung:
Erscheinungstermin:April 2013
Verlag:Piper
Übersetzung:Frauke Meier


Rezension: Kuckucksmädchen

Eva Lohmann – Kuckucksmädchen


eva lohmann-Kuckucksmädchen

Kurzbeschreibung:

Wanda und Jonathan sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort und lieben sich auf diese hübsche Art und Weise. Warum also sollten sie sich nicht festlegen?
Aber Wanda schaut lieber zurück als nach vorn. Hat sie in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen? Um ganz sicher zu gehen, beschließt sie, sich in die gemachten Nester ihrer Exfreunde zu setzen…!

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Rezension: Zum Teufel mit den Millionen

Kim Schneyder – Zum Teufel mit den Millionen


Kim Schneyder–Zum Teufel mit den Millionen

Kurzbeschreibung:

Was hat man, wenn man im Lotto gewinnt, Unternehmerin wird und sich den Traummann angelt? Nur Ärger, muss Molly Becker feststellen! Sie wird von mysteriösen Kundenklagen überhäuft, ihr Erspartes schwindet – und ihr Liebster gleich mit. Was bleibt, sind Mollys Freundinnen Lissy und Tessa, mit denen sie die merkwürdigen Zufälle untersucht und einem hinterhältigen Plan auf die Spur kommt…

Kim Schneyder, die Entertainerin!

Zum Teufel mit den Millionen ist der Nachfolger von Hilfe, ich bin reich!. Um dieses Buch in Gänze auskosten zu können, sollte man vorher den ersten Teil gelesen haben.
Zwar bringt die Autorin ihre Leser nochmal auf den neuesten Stand, aber einige Witze gingen völlig verloren, weil man ihre Bedeutung nicht entschlüsseln könnte.

Mittlerweile habe ich den Humor von Kim Schneyder schätzen und lieben gelernt.
Es ist einfach wunderbar, in jedem ihrer Bücher ein Stück von sich selbst wiederzufinden. Das ist so schön, da man dadurch einen Wiedererkennungswert hat. Es macht die Bücher von Kim Schneyder so unvergleichbar.

Allerdings ging mir Molly mit ihrer naiven Art hier teilweise etwas auf die Nerven. Vernebelt zu viel Geld die Sinne? Ich weiß es nicht, diese Erfahrung habe ich noch nicht gemacht.
Aber sie ist oft einfach zu gutgläubig und erinnert sich meiner Meinung nach zu selten an die Zeit, wo ihr Konto beständig im Minus war.
Doch glücklicherweise hat sie besonnene Freude, die sich manchmal nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen geben, an ihrer Seite. Hier bekommt sie Unterstützung und Hilfe.
Ich bin ja nach dem letzten Kapitel der Meinung, Kim müsse noch ein weiteres Buch schreiben. Ich sage nur: Heirat!! 😉

Dieses Buch ist wieder ein typischer Kim-Schneyder-Roman würde ich sagen – und ich habe ihn an einem Tag verschlungen.
Das spricht wohl für sich.
Auch jedes weitere Buch der Autorin werde ich aufgrund meiner Vorliebe für witzige Bücher dieser Art wieder mit Freude in Empfang nehmen.

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783492954761Bewertung:
Erscheinungstermin:April 2012
Verlag:Piper
Übersetzung:


Rezension: Cappuccino fatale

Kathrin Corda – Cappuccino fatale




„Cappuccino fatale“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Die junge Nina muss vorübergehend nach Mailand. Zusammen mit dem italienischen Partnerbüro soll sie eine Marketingkampagne für eine neapolitanische Kaffeemarke entwickeln. Der Umzug gestaltet sich allerdings schwieriger als erwartet: Die via Internet gefundene Wohnung befindet sich ausgerechnet über dem angesagtesten Club der Modemetropole, der neue Verehrer entpuppt sich als abgedrehter Kampfvegetarier und die Kollegen scheinen Espresso lieber zu trinken als Werbestrategien dafür zu entwerfen. Doch dann taucht Paolo auf der Bildfläche auf. Ein absoluter Traummann. Dumm nur, dass er ausgerechnet der Vertriebschef des neapolitanischen Kaffeekunden ist.


Italienischer (Kaffee-)Zauber


Wenn ich etwas an Autoren mag, dann ist es Humor.
Und Kathrin Corda hat damit wahrlich nicht gespart.
Immer wieder regte sie den Leser zum Mitlachen an, würzte die Handlung mit einem Schuss Selbstironie und streute zu guter Letzt ein wenig Sarkasmus zwischen die Zeilen.
Es ist herrlich, wenn eine Geschichte den Leser langsam treiben lässt, kein hoher Wellengang herrscht und man sich immer wieder auf die nächste Seite freut.


Kein hoher Wellengang, zwischendurch mal ein kurzes Lüftchen, aber eben keine Tsunamis. So lässt sich der Handlungsverlauf wohl am ehesten beschreiben.
Dazu ist das Buch aber kurz genug, damit keine Langeweile beim Leser aufkommt.


Auch wenn ich kein Kaffeetrinker bin, entstand doch beim Lesen immer wieder die Lust, mich zu Nina ins Café zu setzen und mit ihr beispielsweise die Mittagspause zu verbringen.
Das italienische Lebensgefühl wurde dabei von der Autorin so wirkungsnah transportiert, dass man selbst eine Menge davon abbekommt.
Eingestreute italienische Sätze, natürlich mit Übersetzung, verstärken diesen Eindruck noch.


„Cappuccino fatale“ ist ein locker-leichter und kurzweiliger Zeitvertreib für all jene, die sich jetzt in diesem Augenblick, weit fort von hier wünschen.


Bewertung:

Rezension: Hilfe, ich hab den Prinzen verzaubert!

Kim Schneyder – Hilfe, ich hab den Prinzen verzaubert!




„Hilfe, ich hab den Prinzen verzaubert!“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:»Hallo, ich bin Heidi Martens. Also, dieser Abstecher nach Monaco damals war schon ziemlich verrückt, rückblickend jedoch das einzig Richtige, nachdem Robert mich mit dieser blöden Kuh betrogen hat. Aber schätzungsweise mache ich nicht als Erste die Erfahrung, dass man die besten Typen nie für sich alleine hat. Was wir da alles erlebt haben, könnte locker die Jahresausgabe eines Klatschmagazins füllen, und dass Albert dann ausgerechnet wegen mir um die Hand seiner Charlene angehalten hat, will mir bis heute niemand glauben, obwohl es sogar Zeugen dafür gibt. Aber am besten erzähle ich die Geschichte noch einmal ganz von vorn …«


Komödie pur!


Wenn man ein Buch von Kim Schneyder in die Hand nimmt, ist es jedes Mal, als würde ich eine gute Freundin wiedersehen.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder vollkommen gefangen in der Geschichte…


Das Cover und der Titel suggerieren eine romantische Frauenkomödie. Komödie auf jeden Fall, doch romantisch…
In Kim Schneyders Buch ist dieser Aspekt eher 10t-rangig würde ich sagen… 😉
Vorher kommen viele andere, lesenswerte Sachen!
Die Idee, die Hochzeit eines bedeutenden Machthabers als Dreh- und Angelpunkt zu wählen, ist eher außergewöhnlich – jedenfalls, wenn sich die Protagonistin nicht gerade unsterblich in jenen männlichen Hormonträger verguckt hat.
Kim Schneyder lässt ihre drei Protagonistinnen die Geschehnisse natürlich aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachten.
Zuerst steht aber die Freundschaft der drei Frauen im Vordergrund. Allerdings gehen die Damen sehr ungebunden und locker miteinander um, denken auch mal ungeniert pampig voneinander, sind aber immer füreinander da, wenn es denn drauf ankommt. Schon allein diese drei unterschiedlichen Persönchen sind das Buch absolut wert!
Dann kommt Heidi ins Spiel. Heidi mit ihrer Art, die Dinge manchmal etwas anders zu sehen.
Mein Gott, was habe ich gelacht. Kim Schneyder versteht es, ihren pointierten Humor immer wieder subtil unterzubringen und den Leser von einer Lachsalve, zu einem nachdenklichen Moment und wieder in eine Lachsalve zu stürzen.


Albert und Charlene sind eine wunderbare Untermalung und Anfang und Ende runden das Buch wunderbar ab.
Kim Schneyder versteht es, ihre Leser mit ihrer komödiantischen Ader ganz schnell vom Hocker zu hauen.


Bewertung: