Rezension: Der Kuss der Lüge

Rezension zum Jugendbuch Der Kuss der Lüge von Mary E. Pearson

Mary E. Pearson – Der Kuss der Lüge


Mary E. Pearson-Der Kuss der Lüge

Kurzbeschreibung:

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen…

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Packt euren Koffer, wir gehen auf Zeitreisen! Blogtour zu Auf ewig dein

Zeitreisen sind ein spannendes Thema.
Wie funktionieren sie, wie oft kann man in der Zeit springen, kann man das Reisen kontrollieren?
Und natürlich: Wohin solls denn eigentlich gehen?
Darum geht es auch am heutigen der Blogtour zum Buch von Eva Völler Auf ewig dein.

blogtour-zeitreisen-eva völler-auf ewig dein

Wer würde wohin verreisen? Eine spannende Frage, der sich die Autorin Eva Völler und natürlich auch die Bloggerinnen gestellt haben.
Aber auch ein paar weitere Zeitreise-Fans konnte ich gewinnen.
Macht euch also alle gemeinsam auf den Weg in andere Zeiten!

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Rezension: Taste of Love. Geheimzutat Liebe

Poppy J. Anderson – Taste of Love. Geheimzutat Liebe


Poppy J. Anderson - Taste of Love Geheimzutat Liebe

Kurzbeschreibung:

Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?

Liebe geht durch den Magen

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Rezension: Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Petra Hülsmann – Glück ist, wenn man trotzdem liebt


hülsmann-glück ist wenn man trotzdem liebt

Kurzbeschreibung:

Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: ihre Daily Soap. Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Und das tägliche Mittagessen im Restaurant gegenüber. Überraschungen in ihrem geregelten Leben kann sie gar nicht leiden. Doch dann wird „ihr“ Restaurant von dem ambitionierten Koch Jens übernommen – und der weigert sich nicht nur, ihr Lieblingsgericht zuzubereiten, sondern sorgt auch sonst für Chaos in Isabelles wohlgeordneter Welt. Während sie alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken versucht, ahnt sie aber schon bald, dass es vielleicht gerade die Überraschungen sind, die ihr Leben reicher machen…

Humorvoll und liebenswert

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Rezension: Das Mädchen aus Mantua

Charlotte Thomas – Das Mädchen aus Mantua



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„Das Mädchen aus Mantua“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Padua, 1601: Celestina wird der Schicklichkeit halber von ihrer Mutter zu Verwandten nach Padua gesandt. Die eigensinnige junge Witwe, die ihr selbstständiges Leben in Mantua nur ungern aufgibt, macht aus der Not eine Tugend, denn sie hat sich Unmögliches in den Kopf gesetzt: Celestina will an der berühmten Universität von Padua Medizin studieren! Ein ebenso waghalsiges wie aussichtsloses Unterfangen, denn Frauen haben in den Hörsälen nichts verloren. Das Streben nach akademischen Würden ist allein den Herren der Schöpfung vorbehalten. Doch Celestin hat nicht nur stapelweise Anatomiebücher ihres verstorbenen Gatten im Gepäck, sondern auch eine Auswahl an passender Männerkleidung…


Eine mutige Frau und ein gefährlicher Plan…


Ich habe nur das Cover gesehen, da wusste ich schon: Dieses Buch muss ich ganz, ganz dringend lesen!
Eine wunderschöne Gestaltung macht es fast unmöglich, an diesem Buch einfach vorbeizugehen. Dann sind da noch meine Assoziationen an das letzte Leseerlebnis bei einem Buch von Charlotte Thomas, was mich sprachlos zurückließ und schon war es um mich geschehen.


Natürlich dreht sich in dieser Geschichte nicht alles nur um Celestina und ihren ungehörigen Plan. Wie sollte es anders sein, auch ein junger Mann tritt in ihr Leben. Doch es ist äußerst kompliziert, einen Mann zu mögen, der mit der eigenen Person auch nur spricht, während man wie ein Mann aussieht…
Doch Widrigkeiten gehören schließlich zum Leben hinzu.


Äußerst lebendig wird es in dieser Geschichte, wenn es in den Unterricht geht. Die Autorin gibt sich nicht mit oberflächlichen Beschreibungen zufrieden, nein, da geht’s erst richtig los. Selbst Leser ohne Medizinkenntnisse dürften den detailreichen Ausführungen von Charlotte Thomas folgen können. Also für Leser mit einem schwachen Magen vielleicht nicht so sehr zu empfehlen. Aber ich fand das überhaupt nicht schlimm – das machte die Geschichte irgendwie sogar noch reizvoller. Ich meine, diese Erzählungen sind ja auf den damaligen medizinischen Kenntnissen aufgebaut. Da wusste man noch nicht, dass das Blut in einem Kreislauf fließt. Das ist dann schon wirklich sehr interessant und zuweilen wirklich witzig!


Die Szenerie wurde von Charlotte Thomas aber auch mit sehr viel Liebe zum Detail geschaffen. Man war wieder mittendrin – „gefangen“ im damaligen Padua, mittendrin im medizinischen Lehrplan der Universität und voll eingebunden ins tägliche Leben der Menschen.
Dieser reizvolle Mix ist authentisch und spannend und ich weiß ganz genau: Charlotte Thomas ist eine unglaubliche gute Erzählerin historischer Romane!


Bewertung:


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an Bastei Lübbe!

[Neu im Regal] am 06.05.

Ich bekam heute wundervolle Post!! 😀
Buchpost ist immer wundervoll – ich weiß – aber hier habe ich mich in einem Fall sogar ganz besonders gefreut…


Wer vor einiger Zeit meine Rezension zu „Der König der Komödianten“ von Charlotte Thomas gelesen hat, der wird meine große Freude verstehen, als ihr neuestes Buch „Das Mädchen aus Mantua“ hier einzog.


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Dann bekam ich noch „Göttlich verdammt„. Irgendwie ist mir dieses Cover immer wieder begegnet – hat mich geradezu verfolgt! (hatte ich das Gefühl).
Da bin ich natürlich sehr gespannt, welchen Senf ich dazu abgeben kann.


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Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensiuonsexemplas bei Bastei Lübbe.

Rezension: Magic to go

Anne Marie Forrest – Magic to Go


„Magic to go“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Rosie, Dana und Caroline schweben auf Wolke Sieben. Jetzt wollen sie auch anderen Menschen zum großen Glück verhelfen und eröffnen kurz entschlossen ein Geschäft für Liebestränke. Eine grandiose Idee: Schließlich ist es die Liebe, nach der sich alle sehnen. Ob mittelalterlicher Myrtenzauber, Leidenschaft versprechende Muskat-Wässerchen oder beglückende Vanilleextrakte – bei Magic to Go findet jeder, was sein Herz begehrt…


Eine niedliche Geschichte!


Rosie, Dana und Caroline sind dick befreundet, aber grundverschieden. Die eine hängt in ihrem Studium fest, die andere findet einfach keinen Job und die nächste kann sich vor Arbeit kaum retten.
Doch eines Tages fällt ihnen auf, dass sie eigentlich nicht in dem Leben stecken, was sie sich erträumt hatten.
Selbstständigkeit wäre doch DIE Lösung!
Caroline hat die zündende Idee: Liebestränke!
Die gibt es schon seit Anbeginn der Menschheit und heute macht noch niemand Profit damit. Auch wenn dieser neuen Idee erst mal sehr negativ und skeptisch gegenüber stehen, schafft es Caroline, die anderen mit ihrem Eifer anzustecken.
Doch es ist nicht nur die berufliche Ebene, die im Moment ganz schön auf Trapp gehalten wird. Auch privat tut sich bei zwei Frauen eine Menge.
Die eine kann sich zwischen dem reichen Macho und dem armen Schauspieler nicht entscheiden und die andere muss sich endlich ihre Eifersucht auf die neue Bewohnerin in dem Zuhause ihres Freundes eingestehen.
Doch wie sagt man so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!


Eine niedliche Geschichte, die man der Autorin abnimmt!
Anne Marie Forrest hat in diesem Buch so viele Ideen umgesetzt, das ich dieses Buch nicht einfach nur als Frauenroman bezeichnen kann.
Ja, es ist lustig und unterhaltsam!
Doch da ist auch noch die Sache mit den Liebestränken…
Es ist klar, dass sich an dieser Stelle die Gemeinschaft spaltet. Die einen stimmen zu, die anderen wiegen bedenklich den Kopf und wieder andere drehen sich entnervt weg.
Dieses Buch bezieht keine Stellung zum Thema Liebestränke. Es zeigt vielmehr Argumente für alle Parteien.
Doch ich denke, man kann daran glauben!


Vor jedem Kapitel wurde ein Rezept oder ein Mittel vorgestellt, welches irgendwann einmal für die Liebe eine Bedeutung hat(te). Da gibt bekannte Sachen wie Kartoffeln und Kleeblätter, aber auch den Hinweis auf die Wirkung von Hühnerbrühe.
Alle Vorschlänge sind von der Autorin liebevoll skurril kommentiert und heben die Mundwinkel!


Die Personen sind alltäglich, normal und haben Charakter. Es sind keine perfekten Figuren und die Handlung läuft auch nicht auf der altbekannten Schiene vieler Beziehungsromane.
Es ist meiner Meinung nach frisch und neu eingekleidet und die Sache mit den Liebestränken verleiht dem ganzen eine sehr gute Note!


Ein guter Roman für einige unterhaltsame Stunden!


Bewertung:


Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars an Bastei-Lübbe!
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Rezension: Die Teufelsbibel

Richard Dübell – Die Teufelsbibel



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„Die Teufelsbibel“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Böhmen 1572. In einem halb zerstörten Kloster wird der achtjährige Andrej Zeuge eines schrecklichen Blutbads. Zehn Menschen, darunter seine Eltern, werden brutal ermordet. Andrej kann fliehen und nimmt eines der am bestehen gehüteten Geheimnisse der Kirche mit sich: das Wissen um die Existenz des Codes Gigas – der Teufelsbibel. Ein Dokument, das drei Päpsten das Leben kosten und die Macht haben soll, das Ende der Welt einzuläuten. Sieben schwarz gekleidete Mönche haben geschworen, das Geheimnis der gefährlichen Handschrift zu behüten. Wer zu viel darüber weiß, muss sterben. Denn der Codex, so heißt es, stammt aus der Feder des Teufels…


Dieses Buch ist garantiert 1a recherchiert, hat mich aber große Strecken Überwindung gekostet…


So recht in den Roman hineingefunden habe ich sehr schwer. Dann ging es einige 100 Seiten gut und ich war auch richtig im Geschehen drin, dann war wieder alles weg. Ich konnte mich nur schwer auf die Handlung konzentrieren, viele, viele Namen haben für einige Verwirrung gesorgt und ich kam immer wieder durcheinander.
Ich habe das Buch wieder und wieder zur Seite gelegt, doch auch dann hat mich die Handlung nicht mehr fesseln können.
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich nach über der Hälfte abbrechen soll, habe es dann aber doch nicht getan. Besser hat es das auch nicht gemacht.
Es war einfach ZU viel von Geschichte und Hintergründen, von Handlung und Verwicklung. Mehrere Geschichten wurden gleichzeitig erzählt, alle auf einmal. Dann waren da noch die ganz persönlichen Gedankenstränge und Taten, dann haben die Personen wieder zueinander gefunden.


Es war keinesfalls langweilig. Ich empfand es einfach nur alles als sehr viel und durcheinander.


Nichtsdestotrotz hat mich das Thema an sich interessiert. Die Recherchearbeit weiß ich zu würdigen und ich werde auch wieder ein Buch von Richard Dübell lesen.
Vielleicht lag es auch an mir und ich muss das Buch einfach irgendwann nochmal lesen.


Aber ich kann nicht empfehlen, sich dieses Buch „mal eben“ vorzunehmen. Für „Die Teufelsbibel“ braucht man Zeit und Geduld. Allein schon um das ganze viele Wissen in sich aufzunehmen, welches der Autor vermitteln möchte.


Ich denke, man sollte das Buch gelesen haben. Empfehlen möchte ich es gerne.
Wer den Biss hat, bis zum Ende zu kommen, hat seine Zeit auch sicher nicht verschwendet.


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Lübbe!
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Rezension: Das alte Kind

Zoe Beck – Das alte Kind


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Kurzbeschreibung:

Carla: Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Krankenschwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr…

Fiona: Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut!
Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr…

Zwei Frauen auf der Suche nach der Wahrheit…

Carla liegt nur wenige Tage im Krankenhaus, isoliert von ihrem Kind. Als die Schwestern ihr dieses wieder übergeben möchten, bemerkt sie mit Schrecken: Das ist nicht ihre Tochter!
Niemand glaubt ihr und es gibt auch keinerlei Beweise.
Nachdem Carla ein wenig Wirbel veranstaltet hat und die Menschen sie für verrückt halten, setzt Carla die Suche nach ihrer richtigen Tochter fort.
Und eine schreckliche Diagnose scheint ihre Verschwörungstheorie zu bestätigen.
Fiona wacht in der Badewanne auf – in ihrem eigenen Blut. Die Ärzte glauben ihr nicht, dass sie nicht versucht hat, sich selbst umzubringen. Sie muss Medikamente nehmen und hat regelmäßige Therapiesitzungen. Doch durch Zufall kommt sie an Informationen, die sie so nie hätte haben sollen.

Zoe Beck hat mich mit diesem Thriller überzeugt!
Die zwei Zeitebenen sind allein optisch schon gut voneinander zu trennen, da sie beide in einer anderen Schrift formatiert wurden.
Doch auch gedanklich kann man sie auseinander halten.
Zwischendrin sind teilweise Briefe abgedruckt. Mir hat auch hier die optische Hervorhebung sehr zugesagt. Sie stechen sofort ins Auge und man freut sich schon darauf, diese kleine, andersartige Stelle zu lesen. So ist es mir jedenfalls gegangen.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Zoe Beck fast gänzlich ohne Blut und Dramatik und Gewalt auskommt.
Sie schafft es, keinen reinen brutalen Schocker zu konstruieren, sondern ihre Schwerpunkte auf anderer Ebene zu setzen. Das macht für mich diesen Thriller noch empfehlenswerter und er sticht durch seine Andersartigkeit aus der Masse heraus.
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem menschlichen Charakter und seinen Abgründen. Mit den Handlungsweisen und Reaktionen. Das gibt dem Leser über die Geschichte hinaus zu denken.

Die zwei unterschiedlichen Zeitebenen werden auf geschickte Weise umgangen, verknüpft und verbunden. Mir als Leser sind keine logischen Unstimmigkeiten aufgefallen – die Autorin hat die Zügel prima in der Hand gehabt.

Zudem hat mich die tolle Recherche zum eigentlichen Thema des Buches überrascht. Dafür, dass es „nur“ ein Thriller ist, meine ich…
Die vielen Details haben mir sehr geholfen, diese Seltenheit und die ganze Art dessen zu verinnerlichen.

Eine dicke Empfehlung meinerseits!

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783404164431Bewertung:
Erscheinungstermin:Mai 2010
Verlag:Lübbe
Übersetzung:


Rezension: Unter dem Safranmond

Nicole C. Vosseler – Unter dem Safranmond



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„Unter dem Safranmond“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Oxford, 1853. Maya Greenwood lauscht wie gebannt den Geschichten eines seltenen Gastes: Ralph Garrett, der in der britischen Armee in Indien dient. Als er ihr den hof macht, rückt ein abenteuerliches Leben in der Fremde für die junge Frau in greifbare Nähe. Ihre Familie ist gegen die Verbindung, und so brennt Maya kurzerhand mit Ralph durch. Als er nach Arabien entsandt wird, fällt Maya in die Hände von Beduinen. Dort erlebt sie den wahren Orient – und muss sich eingestehen, dass der Anführer der Wüstenkrieger, der charismatische Rashad al-Shaheen, auch ihr Herz gefangen hält…

Zwei wilde Seelen, vereint in der Unendlichkeit der Wüste


Maya hat einen lebendigen, wissenshungrigen Geist. Sie spricht verschiedene Sprachen und hat umfassendes Wissen zu den verschiedensten Themen.
Als ihr innig geliebter Bruder Jonathan seinen Freund Ralph Garrett mit ins Haus bringt, ebnet sich in Mayas Vorstellung ein neuer Weg zu Wissen und Abenteuern.
Mit stürmischer Verliebtheit hat sie schon bald das Herz des Soldaten erobert. Einer Heirat stünde nichts mehr im Wege, doch Mayas Eltern verweigern Ralph den Antrag.
Bei Nacht und Nebel flieht das junge Paar in der Hoffnung auf ein gutes, glückliches Leben.
Doch schon bald entzweien sich die beiden und Mayas strohfeuerartige Verliebtheit erlischt.
Ausgerechnet in der größten Krise wird Maya von einer Gruppe Wüstenkrieger entführt.
Doch dieser ungewollte Ausflug zeigt Maya mehr von dem bisher unbekannten Land, als sie zu träumen gewagt hätte.
Und dann ist da noch der charismatische, verwegene Anführer der Gruppe: In Rashad al-Shaheen scheint ihre Liebe und Leidenschaft eine zweite Chance zu bekommen.


Farbenprächtig und detailreich saugt der Leser die Wüste und den Geist Arabiens in sich auf.
Die Leidenschaft entbrennt stürmisch zwischen den Seiten – froh, vom Leser entfesselt zu werden.
Die Leidenschaft des fremden Landes, der Liebe und der Gier nach mehr.


Den ungesättigten Geist Mayas habe ich beim Lesen sehr liebgewonnen. Ich hätte ihr gerne die so oft fehlende Schulter zum Weinen ersetzt.


Ohne jemals langweilig zu sein, führt die Autorin den Leser über Oxford, nach Indien, Arabien und Kairo. Ein wohl wahrlich wunderbarer Kraftakt, ist er hier doch zweifellos gelungen.


Nicole C. Vosseler beeindruckt ein weiteres Mal mit ihrer Sprache, brilliert wie wohl kaum eine andere mit Eindrücken und Gefühlen.
Sie fängt für uns auch in diesem Buch den Zauber eines weit entfernten Landes und seiner Kultur ein.


Ein absolutes Leseerlebnis, welches ich gerne empfehle!


Bewertung:


Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich sehr herzlich bei Nicole C. Vosseler! 🙂