Monatsrückblick August 2019

Was ist eigentlich im August passiert? So einiges und davon würde ich euch gerne erzählen.

monatsrückblick August 2019-buchblog kielfeder

Kommen wir nun also zu meinem Monatsrückblick für den August, den ich in meine gelesenen Bücher, in die verbloggten Artikel und ein paar private Schnappschüsse eingeteilt habe.

Gelesene Bücher

Ich habe im August 2 Bücher gelesen.

Show me the Stars von Kira Mohn
Dies ist mein Leben von Isabelle Nazare-Aga

Show me the Stars von Kira Mohn-Monatsrückblick August

Monatsrückblick auf den Blog

Welche Artikel habe ich neben den Rezensionen am Montag noch so veröffentlicht?

Im August war ich Teil der Blogtour zu Dear Evan Hansen und habe über Mobbing und Ausgrenzung geschrieben.
Das war mein einziger Beitrag im August, dafür aber umso persönlicher.

Dear Evan Hansen von Val Emmich-Monatsrückblick August

Im Leben von Kielfeder

Triggerwarnung: Depression

Der August war ein sehr bewegter Monat mit zahlreichen Tiefen.
Ich war tatsächlich echt am Ende.
Zu explizit möchte ich nicht werden, aber ich habe keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen.
Das hat leider dazu geführt, dass die Polizei mich aufgesammelt und in ein Krankenhaus gebracht hat.
Dort habe ich wirklich die schlimmste Zeit meines Lebens erlebt und mir wird jetzt noch schlecht, wenn ich daran denke. Zum Glück habe ich unglaubliche Freude, die mir zur Seite standen. In einer Art und Weise, wie ich das weder bisher erlebt, noch erwartet habe.
Aber glaubt mir, jegliche Klischees, die ihr über eine geschlossene Einrichtung kennt, sind wahr.
Und egal, wie mies es mir in Zukunft noch gehen wird, dahin möchte ich nie wieder kommen. Es war der Horror.

Ramona Nicklaus-Monatsrückblick August 2019

Als ich wieder gehen durfte, da habe ich tatsächlich zu schätzen gewusst, dass ich meine eigenen Entscheidungen treffen darf. Das ist so ein unglaublicher Gewinn an Freiheit, das ist mir im normalen Alltag bisher so noch nie bewusst gewesen.
Selbst entscheiden, wann ich wohin gehe. Ob ich an einem Ort bleiben möchte, oder nicht. Selbst entscheiden, wie lange ich wo bleibe, ohne zeitliche Beschränkung.
Ich kann all diese Sicherheitsmaßnahmen gut verstehen. Man kommt ja nicht in eine Klinik, weil man sicher ist.
Aber es ist schon eine extreme Einschränkung der persönlichen Freiheit.

Genug davon.
Die letzten Wochen waren größtenteils echt furchtbar.
Aber mithilfe meines wunderbaren Therapeuten arbeite ich mich da durch. Und ich verstehe manche Dinge an mir endlich besser. Kann andere Sachen endlich verarbeiten.
Und ich habe endlich mal wieder genug Kraft, um mich zum Beispiel auch hier mit meinem Blog zu beschäftigen.
Das war die letzten Wochen gar nicht mehr möglich.
Zwar halte ich nicht stundenlang durch, aber das ist auch ok. Alles kommt nach und nach. In der Vergangenheit habe ich oft viel zu viel von mir erwartet. Ich versuche, mich selbst nicht mehr so streng zu behandeln.

Und wisst ihr was?
Ich werde mit einer lieben Freundin nach Frankfurt zur Buchmesse fahren.
Von Freitag bis Sonntag werde ich dort sein.
Menschenmassen sind ja gerade eigentlich nicht wirklich mein bester Freund, aber ich werde es versuchen. Und ich vertraue ihr, sie kennt mich und wir werden das ganz entspannt angehen. Und was nicht geht, das geht halt nicht.
Ich bin froh, dass sie das auch so entspannt sieht. Anders würde es auch einfach nicht funktionieren.

Ein paar Mal habe ich auch das gute Wetter genutzt und bin zur Ostsee gefahren.

Ostsee-Monatsrücklick August 2019

Ansonsten bin ich gespannt auf den September.
Ich hab Geburtstag und eine Woche später geht’s für mich noch mal in eine Klinik für ein paar Wochen. Mal sehen, wie das wird. Aufgeregt bin ich aber jetzt schon.
Ich kämpfe. Mal mehr, mal weniger kraftvoll, aber ich kämpfe.
Ich möchte mich nicht von noch mehr Träumen und Wünschen verabschieden müssen, wie in den letzten Monaten.
Ich will, dass sich irgendwann auch mal wieder etwas erfüllt.


Seid ihr mit euren gelesenen Büchern im August zufrieden? Ich wünsche euch einen schönen Lesemonat September!

Comments

  1. Liebe Ramona,

    ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Meine Daumen sind ganz fest gedrückt, dass deine Wünsche sich in Zukunft wieder mehr erfüllen.

    Herzliche Grüße,
    Nico

  2. Liebe Ramona,

    das tut mir leid ich weissgenau wovon du sprichst. Ich wünsch dir viel Kraft und überstürze nichts. Hab Geduld und mach dir nicht zu viel Druck. Das muss ich noch lernen. Ich muss noch lernen es zu akzeptieren das es ist wie es ist. Im Moment gehts mir wieder etwas schlechteren hoffe das ich nicht wieder in ein solches Tief abrutsche wie letztes Jahr. Einfach weil ich immer denke das ich alles schaffen muss sobald es mir etwas besser geht.

    Ich wünsch dir auf alle Fälle viel Spass an der Buchmesse, ich würde es nicht schaffen. Das wär mir zu zu viel. Zu laut, zu viele Menschen, zu absträngend. Ich freu mich aber für dich das du dahin kannst.

    Es ist dennoch schön wieder von dir zu lesen und freu mich auf weiter Beiträge von dir.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

  3. Liebe Ramona,
    ich hoffe von Herzen, dass du weißt, wie viel deine Offenheit bedeutet und wie sehr sie auch anderen (unmittelbar oder nur indirekt Betroffenen) hilft. Und wie wichtig und wunderbar und unglaublich mutig du bist. Danke dafür.

    Nana

  4. Hallo liebe Ramona,
    Ich danke dir für diesen offenen und die emotionalen Beitrag und wünsche dir alles Kraft dieser Welt.
    Ich denke an dich und fühle ähnlich auf gewisse Art und Weise..
    Liebe Grüße
    Melanie

  5. Liebe Ramona,
    du bist in meinen Augen eine unglaublich mutige Frau und ich bin sicher, du wirst deinen Weg finden und zwar in deinem Tempo. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und schicke dir eine ganz liebe Umarmung ❤️.

    Alles Liebe,
    Dani

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