Rezension: Smaragdvogel

Linda Holemann – Smaragdvogel




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Kurzbeschreibung:
Als die junge Linny Gow Mitte des 19. Jahrhunderts im indischen Kalkutta ankommt, hegt sie wie viele ihrer Reisegenossinnen einen sehnlichen Wunsch: einen der wohlsituierten britischen Kolonialbeamten zu heiraten. Doch vor allem will sie ihrer dunklen Vergangenheit als Kinderprostituierte in den Slums von Liverpool entfliehen. Tatsächlich findet sie einen Mann, den sie allerdings nicht liebt, und erfüllt fortan ihre Rolle als Ehefrau eines britischen Offiziers perfekt. Doch dann begegnet sie in den Bergen von Kaschmir einem Mann, der ihre wohlgeordnete Welt ins Wanken bringt …


Linda Holemanns Geschichte schockiert und bewegt!
Ihr ganzes Leben lang muss Linny um sich und einen Platz im Leben kämpfen. Kaum dem Kinderwagen entsprungen, wird sie von ihrem Stiefvater zur Prostitution gezwungen. Von diesem Tag an bewegt sie sich immer tiefer in den reißenden Strudel ihres Märtyriums, das sich bis in ihr Erwachsenenleben durch die Erinnerungen wach halten wird.


Ohne Beschönigung geht die Autorin auch auf die brutaleren Szenenabschnitte ein, die zu Tränen rühren. Sie hat eine authentische und bemerkenswerte Protagonistin erschaffen.
Linny hat gekämpft: Um Freiheit und ddas Lösen der Fesseln der höhergestellten Gesellschaftsetikette. Ihr Leben besteht fast ausschließlich aus Tiefen, doch die Entdeckung der wahren Liebe lässt sie das Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten.


Bewertung:

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