Rezension: Rebellen der Ewigkeit

Gerd Ruebenstrunk – Rebellen der Ewigkeit




„Rebellen der Ewigkeit“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Was, wenn die Ewigkeit nur einen Wimpernschlag entfernt ist …?
Der internationale Konzern Tempus Fugit hat den Zeithandel kommerzialisiert. Lebenszeit zu kaufen und zu verkaufen ist nun für jedermann möglich. Doch ist diese Technologie wirklich so ungefährlich, wie Tempus Fugit behauptet? Oder gibt es bereits Risse in der Realität, die so verheerend sind, dass sie die Welt über kurz oder lang ins Chaos stürzen, wie es die Geheimorganisation Rebellen der Ewigkeit prophezeit?
Der junge Willis gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der sich im Verborgenen abspielt – und muss sich für eine Seite entscheiden. Doch sein Schicksal ist weit tiefer mit beiden Seiten verbunden, als er ahnt …


Unverwechselbar ideenreich!


Gerd Ruebenstrunk wusste mich schon mit seiner „Arthur“-Trilogie zu begeistern und zu fesseln, weshalb ich mich natürlich auch auf sei neuestes Werk sehr freute.
Der Titel und die Kurzbeschreibung klingen vielversprechend und es war nur eine Frage der Zeit, bis mich das Buch vollständig in seinen Bann gezogen hatte.


Fantastische Elemente harmonieren wunderbar mit dem gesellschaftskritischen Ton des Buches.
Geschickt hat der Autor verschiedene Lebenseinstellungen und Charaktere zu einer unverwechselbaren Melodie zusammengefügt.
Allerdings wirkt das manchmal schon etwas ZU konstruiert und passend. Spannungen und Konflikte fehlen. Ansonsten kann man nur sagen, dass jedes Puzzleteil passt und stimmig mit der Rahmenhandlung eins wird.
Zu Beginn verwirrten mich die eingeschobenen Handlungsbruchstücke von verschiedenen Orten etwas, doch nach und nach begreift man die Zusammenhänge.


Der Autor überzeugt auch in diesem Buch wieder mit seiner äußerst bildhaften und umfangreichen Sprache. Allerdings geht diese oft auch sehr ins Detail, wo es fraglich ist, ab welchem Alter der Magen stark genug für diese Art der Beschreibung ist…


Das Cover konnte mich nicht überzeugen. Es ist meiner Meinung nach emotionslos und nicht wirklich mit dem Titel zu assoziieren. Hier hat der Designer keine Glanzleistung vollbracht.


Nichtsdestotrotz hat mich die Handlung überzeugt und begeistert, denn Gerd Ruebenstrunk hat mir wieder einmal bewiesen, dass er eine Menge Einfallsreichtum und eine zuverlässige Nase für gute Geschichten hat!


Bewertung:

Dieses Buch habe ich für die Seite Buecherkinder.de rezensiert.

Kommentare

  1. Oh, das Cover gefällt dir nicht? Ich finde es total passend und sehr schön. Zeigt es doch, dass alles irgendwie verzahnt ist und das alles ineinanderläuft, wenn auch manchmal in die unüberschaubare Richtung 🙂

    Liebe Grüße
    MacBaylie

    • Ja, von der seite aus gesehen passt es dann vielleicht doch… 🙂
      Ich fand nur keine Verbindung zum eigentlichen Titel.

      Liebe Grüße,
      Ramona

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