Rezension: Männertaxi

Andrea Koßmann – Männertaxi



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„Männertaxi“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Warum kann man Männer nicht eigentlich so einfach bestellen wie eine Pizza: „Ich hätte gerne die Nummer 12, bitte extrascharf!“? Isa will diese Marktlücke schließen und beginnt mit Vergnügen, die „Speisekarte“ zusammenzustellen. Sie ahnt nicht, dass das Männertaxi nicht nur das (Liebes-)Leben ihrer Kundinnen beflügeln, sondern schon bald auch ihr eigenes durcheinanderwirbeln wird…


Abgedreht und witzig!


Isa Schwärzenbach arbeitet in einer Videothek und lässt sich von ihrem miesepetrigen Chef tagein tagaus herumkommandieren.
Wirklich Spaß hat sie an der Arbeit auch nicht. Zudem hätte sie gern ein bisschen mehr Aufregung in ihrem Privatleben.
Als sie eines Abends mit ihrer Freundin Pia eine Pizza bestellt, ist Isa schon leicht angetrunken, denn ihr kommt plötzlich eine verrückte Idee in den Sinn: Warum kann man sich nicht mal einen Mann bestellen? Nach dem gleichen Prinzip, wie man es wider und wider mit einer Pizza macht?
Sie ist Feuer und Flamme für ihren Einfall und gemeinsam mit Pia macht sie sich an die Verwirklichung.
Doch als solche Hürden wie Name und Konzept genommen sind, stehen die beiden vor einer noch größeren: Sie brauchen doch noch passende Männer! Und diese müssen unterschiedlich sein, wie Tag und Nacht, damit jede Kundin etwas nach ihrem Geschmack bestellen kann!
Mit viel Spaß machen sich Pia und Isa daran, „ihre Produkte“ zu testen.
Doch sie ahnt nicht, dass das Männertaxi nicht nur das Liebesleben ihrer Kundinnen beeinflussen wird, sondern auch ihr eigenes aus den Fugen gerät!


Ein witziger, lockerer und zudem angenehm leichter Schreibstil macht dem Leser das Buch gleich zu Beginn sehr sympathisch.
Und genau so, wie man die liebe Kossi (vielleicht) schon kennt, so ist sie auch hier in ihrer Geschichte: Sie hat die verrücktesten Ideen und keine Scheu, sie umzusetzen!


Was mir auch gleich ins Auge gefallen ist, ist die Ausarbeitung jeder einzelnen Figur.
Sie haben alle nicht nur ein detailliertes Aussehen bekommen, was mit viel Herz in allen Varianten beschrieben wird, sondern auch einen umfangreichen Charakter.
Man bekommt einen authentischen Einblick in die Gefühlswelt des Charakters und fühlt sich dadurch sogleich mit ihm verbunden.
Sie sind so alltäglich – voller Selbstzweifel, kleiner und großer Probleme, Krisen und Gefühlen.


Was man gleich nach dem Lesen der Kurzbeschreibung wissen dürfte, dass die körperliche Liebe in dieser Geschichte eine große Rolle einnimmt.
Wer sich an zu viel Beschreibung stört, sollte dieses Buch nicht in die Hand nehmen, weil es diesem Leser nicht gefallen könnte.
Das ganze Buch ist sehr anzüglich, ja es beginnt schon so!
Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das zu viel war!


Also, lasst euch gesagt sein: Dieses Buch ist kein nervenaufreibender Thriller, sondern eine turbulente Komödie für unterhaltsame Stunden!


Bewertung:


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Droemer/Knaur!
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