Rezension: Krieg der Engel

Wolfgang und Heike Hohlbein – Krieg der Engel


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Kurzbeschreibung:
Der 15-jährige Eric hat stets denselben Traum. Ein weißer Engel steht mit brennendem Gefieder auf dem Dach einer gigantischen schwarzen Kathedrale, die sich über einer trostlosen Landschaft erhebt. Und immer endet dieser Traum kurz vor der Entscheidung, ob der Engel leben oder die Apokalypse über die Welt hereinbrechen wird. Als Erics Eltern in die Gewalt der schwarzen Engel geraten, entbrennt ein gnadenloser Kampf…


Der Titel hat vielversprechend und spannend geklungen und die Erwartungen waren von meiner Seite ziemlich hoch angesetzt. Bis zu einem bestimmten Punkt wird die Geschichte auch sehr spannend und authentisch erzählt, doch mit dem voranschreiten der Seitenzahlen gefiel es mir immer weniger.


Einige Teile wirken nur noch aus den Fingern gezogen und vollkommen unglaubwürdig und es zieht sich alles sehr in die Länge.
Eric und sein Schutzengel plaudern ununterbrochen miteinander, obwohl das ja eigentlich nicht sein soll. Und die Erinnerungen daran darf er auch immer behalten. Dann wird sein Schutzengel Chep auch noch gefeuert und beteuert niedergeschlagen, dass man ihm seine Fähigkeiten genommen hat. Trotzdem befreit er Eric aus jeder noch so misslichen Lage, wo er diese Fähigkeiten dann bis an den Rand der Erschöpfung nutzt.
Außerdem ist seine Familie sehr reich und das Hausmädchen eine begnadete Voodookünstlerin. Sie bastelt für Eric einige Schutztalismane.
Dass es wieder um die Rettung der Welt geht, ist für Hohlbein nicht neu.


Auch wenn ich mehr erwartet hatte und das Ende nicht so ganz verstand, empfehle ich dieses Buch an Jugendliche. Es ist einfach geschrieben und gestaltet und vielleicht passender zum Lesen für diese Altersgruppe gedacht.


Bewertung:

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