Rezension: Inselmelodie

Katrin Jäger – Inselmelodie




„Inselmelodie“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Gara. Ihren Namen hat sie nie gemocht. Er passte zu ihrer ausgeflippten Mutter Andrea, aber nicht zu ihr. Doch nun ist Andrea tot und Gara auf der Suche nach ihrem Vater, der auf Gomera leben soll. Ohne allzu große Erwartungen begibt sie sich auf die Reise – lernt eigenwillige Menschen und die raue Schönheit der Insel kennen. Sie begegnet Milan, dessen Musik sie verführt, und Felix, der versucht, mit seinen Bildern ihr Herz zu erobern…


Kurz und knackig!


Erstaunen überfiel mich, als ich vor einigen Tagen dieses dünne Büchlein aus dem Briefumschlag zog. So wenig nur?
Schon bevor ich mit dem Lesen begann, war ich ein wenig traurig, dass es so schnell enden würde. Das Cover ist sehr stimmungsvoll gestaltet und der Titel passt doch wunderbar dazu. Genau das richtige Buch, wenn die Sonne hier jetzt zwar heiß vom Himmel brennt, dazu aber das passende Meer und der dazugehörige Strand fehlen…


An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen. Er ist teilweise kurz und abgehackt. Dann wieder etwas ausschweifender. Details gehen dadurch nicht verloren und ich habe mich auch sehr schnell damit angefreundet, weil es zu Gara und ihrem inneren Chaos einfach perfekt passt. Katrin Jäger lässt auch die anderen Personen zu Wort kommen, sodass man auf ca. 170 Seiten eine gute Mischung unterschiedlicher Gedanken und Gefühlswelten vorfindet. Über einige Figuren hätte ich gerne mehr erfahren – da war die ganze Zeit eine unheimliche Gier auf mehr.
Ich wollte einfach nicht gehen, wollte Gara und all die anderen nicht so schnell hinter mir lassen. Zumal mich der Charme der Insel bezaubert hat…
Mit diesem Buch holt man sich Entspannung für die Hosentasche nach Hause!


Durch die allgemeine Kürze rast natürlich auch die Handlung unheimlich dahin.
Vielleicht habe auch ich das nur so empfunden, weil ich ein schneller Leser bin, aber einige Dinge kamen mir zu kurz. Kurz gefasst: Ich möchte bitte mehr, liebe Katrin!


Eine kurze Bewertung für ein viel zu kurzes Buch.
Ich habe es gern gelesen und ich würde mich sehr freuen, wenn Katrin Jäger neben ihren Krimis auch den Jugendbuchbereich weiter verfolgen würde!


Bewertung:

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