Drüber nachgedacht: Lesealltag

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Habt ihr einen Lesealltag, eine Routine? Oder eher nicht?
Beim letzten Mal ging es um unsere Bloggerliebe, solltet ihr das verpasst haben…

Hier findet ihr die Beiträge der anderen Bloggerinnen:
Tati von Bücherquatsch
Nelly von Nellys Leseecke
Franzi von Lovelymix
Elli von Buchhaim
Maike von Kunterbunte Flaschenpost
Jess von Primeballerina

Start in den Tag

Ich weiß gar nicht, ob ich eine richtige Routine beim Lesen habe.
Früher konnte ich auf dem Weg zur Arbeit schon in der Bahn lesen.
Heute beschränkt sich der Arbeitsweg auf 15min laufen und in denen habe ich kein Buch vor der Nase…
Obwohl mir das manchmal auch echt schwer fällt, wenn eines gerade besonders spannend ist.
Ansonsten habe ich morgens zwischen Frühstück, Aufstehen und Fertigmachen auch nicht wirklich einen Kopf zum Lesen.
Da daddel ich lieber noch ein paar Minuten auf Instagram oder Facebook, muss ich ehrlich zugeben.

Lesen im Tagesverlauf

Während der Arbeit sitze ich am Computer.
Manchmal packe ich auch Päckchen.
Und hin und wieder kommt es vor, dass ich spontan in eine Geschichte reinlese. Sei es, weil jemand eine Frage hat, oder weil ich das für eine Aufgabe gerade brauche.
Das passiert meist ungeplant. Aber generell gehört lesen nicht zu meinen Aufgaben während der Arbeit.

Manchmal gehe ich in der Mittagspause mit meinen Kollegen essen und manchmal schnappe ich mir während der Pause aber auch mein Buch. Das gehrt aber nicht zum Alltag, da ich dann oft auch einfach nach dem Handy greife. Kennt man ja wahrscheinlich…

Nach der Arbeit

Im Winter ist es meist schon dunkel, wenn ich Feierabend habe. Dann geht es allgemein erstmal direkt nach Hause. Zu Hause lese ich dann zwischen essen und irgendwas in der Wohnung tun.
Aber ich muss zugeben, dass sich Netflix und das Lesen oft um meine Gunst streiten…

Im Sommer gehe ich jetzt nach der Arbeit gerne noch in irgendeinen kleinen Park. Dort suche ich mir eine Bank und lese dann noch 2 bis 3 Stunden dort. Dadurch, dass es lange hell bleibt, merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht.
Wenn ich aber zu gar nichts mehr Lust habe, dann ende ich oft auch einfach mit Netflix im Bett. Das muss ich schon zugeben…

Am Wochenende

Da ich an den Wochenenden fast immer unterwegs bin, ob nun in die Heimat, oder zu einer Veranstaltung, nutze ich eigentlich immer die Fahrzeiten zum Lesen. Da kommt man unheimlich gut voran, weil man natürlich eine ganze Menge Zeit hat. Da lese ich dann pro Fahrt nach Hause ungefähr ein Buch. Damit bin ich dann schon echt zufrieden, gerade wenn ich sonst eher nicht so zum Lesen komme.
An den Wochenenden selbst bin ich dann meist tagsüber so gut beschäftigt, dass ich meistens nur abends vor dem Schlafen noch kurz zum Buch greife.

Mein Lesealltag früher und heute

Generell kann man sagen, dass ich früher viel, viel mehr gelesen habe, als heute. Ich hatte einfach mehr Zeit.
Heute geht zu viel für Arbeit und Pendeln drauf.
Manchmal fehlt es mir, aber man hat ja auch noch andere schöne Sachen, die man machen kann…


Meine Frage an euch: Habt ihr einen Lesealltag, oder eine Routine beim Lesen?

Comments

  1. Hi Ramona,
    wem geht es nicht so? Nach einem anstrengenden Tag ist Netflix & Chill manchmal einfach angenehmer als zu lesen. Manchmal raffe ich mich dann aber doch auf, da ich ganz genau weiß, dass die Geschichte grade super spannend ist und ich viel Spaß beim lesen hätte, was dann auch meistens stimmt.
    Wir haben hier in der Nähe leider keinen schönen Park (zumindest keinen, der nicht zugemüllt ist) sonst würde ich mich wohl auch mal öfter draußen mit meinem Buch rumtreiben. Aber dafür gibts ja auch noch Balkonien.
    Ein schöner Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Elli

    • Ramona says:

      Liebe Elli,

      es freut mich sehr, dass ich damit nicht allein bin… 😉
      Schade, dass du keinen schönen Park in der Nähe hast. Aber Balkonien passt ja auch.

      Liebe Grüße
      Ramona

  2. Ohh ich beneide dass, wenn man beim Fahren lesen kann. MIr wird da meistens leider schlecht, morgens bin ich zu müde. Da greif ich dann aber zum Hörbuch seit Anfang des Jahres, weil ich sonst gar nicht mehr zum Lesen kommen würde. Am Wochenende hol ich dann alles auf, wobei ich, wenn es jetzt so schön ist, auch viele gemeinsam mit dem Herzmann und dem Fahrrad die neue Heimat erkunden will. Aber Abends und morgen am Wochenende les ich dann schon, bei schlechtem Wetter auch tagsüber. Aber grade ist es immer phasenweise mehr oder weniger. Dieses Wochenende liefs gott sei Dank. Ich kenn das auch, dass ich dann manchmal lieber Serien schaue, gerade wenn ich eh müde bin oder bisschen in den Socials surfe.

    glg Franzi

    • Ramona says:

      Liebe Franzi,

      ja stimmt, da habe ich echt Glück.
      Ich konnte auch als Kind immer schon gut beim Fahren lesen.
      Mein Bruder konnte das auch noch nie…

      Liebe Grüße
      Ramona

  3. Liebe Ramona,

    ich lese ja auch hauptsächlich abends, vor allem weil es sich aufgrund der anderen vielen Verpflichtungen einfach nicht anders einrichten lässt. Ist dir das im Park nicht zu wuselig, wenn da andauernd Leute vorbei kommen? Ich glaube, mich würde das ablenken.

    Liebste Grüße,
    Tati

    • Ramona says:

      Liebe Tati,

      nein, tatsächlich gar nicht.
      Klar, ich bin nicht so schnell wie sonst und lasse meinen Blick auch öfter mal schweifen.
      Aber das ist dann halt komplette Entspannung. 🙂
      Da mache ich mir keinen Stress…

      Liebe Grüße
      Ramona

  4. Guten Morgen liebste Ramona. 🙂

    Wie Recht du doch hast. Es gibt so viele schöne Dinge im Leben, die man auf jeden Fall mitnehmen und nicht einfach an sich vorbei ziehen lassen sollte. Wenn dafür am Tag 5 Kapitel weniger gelesen werden, dann ist das halt so. Wichtig ist sowieso nur, dass man sich mit seinem Tagesablauf wohlfühlt. 🙂

    Beim Fahren kann ich leider gar nicht lesen, da wird mir schlecht bei. Aber gerade, wenn man wegen der vielen Pipipausen lieber Landstraße fährt (wie wir xD), entschädigt die Umgebung für jede verpasste Seite.

    Fühl dich ganz lieb gedrückt,
    Maike

    • Ramona says:

      Liebste Maike,

      danke, das sind wahre Worte! 🙂

      Irgendwie wird ganz vielen Leuten beim Lesen schlecht. Das ist sehr komisch…
      Aber gut, dass du das positive daran sehen kannst.

      Liebe Grüße ♥
      Ramona

  5. Huhu liebste Ramona!
    Ich glaube, Du hast da gerade einen Tag beschrieben, wie ihn jeder von uns kennt. Manchmal ist das Leben einfach zu turbulent für ein gutes Buch und manchmal sind viele Dinge auch einfach wichtiger, was auch vollkommen normal und wichtig ist! Aber es kommen auch wieder andere Zeiten. Und vielleicht findet man bei dem schönen Wetter eben doch noch eine halbe Stunde, in der man sich einfach nur ins Gras legen kann und ganz entspannt in einem Buch versinken kann…

    Alles Liebe, Nelly

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