Rezension: Ash Princess

Laura Sebastian – Ash Princess


Ash Princess von Laura Sebastian-Rezension

Kurzbeschreibung:

Theo ist noch ein Kind, als ihre Mutter, die Fire Queen, vor ihren Augen ermordet wird. Der brutale Kaiser raubt dem Mädchen alles: die Familie, das Reich, die Sprache, den Namen. Und er macht aus ihr die Ash Princess, ein Symbol der Schande für ihr Volk. Aber Theo ist stark. Zehn Jahre lang hält die Hoffnung sie am Leben, den Thron irgendwann zurückzuerobern, allem Spott und Hohn zum Trotz. Als der Kaiser Theo eines Nachts zu einer furchtbaren Tat zwingt, wird klar: Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie zurückschlagen – und die Achillesferse des Kaisers ist sein Sohn. Doch womit Theo nicht gerechnet hat, sind ihre Gefühle für den Prinzen …

[Read more…]

Rezension: Mein Sommer nebenan

Huntley Fitzpatrick – Mein Sommer nebenan


huntley fitzpatrick-mein sommer nebenan

Kurzbeschreibung:

Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig – doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter verabscheut: chaotisch, bunt und lebensfroh. Aber eines schönen Sommerabends erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeitlang gelingt es Samantha, ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten. Doch als ein Autounfall die Garretts aus der Bahn wirft, muss Samantha eine schwere Entscheidung treffen…

Ernsthafter, als der Titel vermuten lässt…

Nach Titel und Kurzbeschreibung erwartet man eine schwärmerische Sicht auf die erste große Liebe.
Aber die Autorin überzeugt den Leser sehr schnell mit einer eher nachdenklichen und weitsichtigen Erzählung. Sie spricht Probleme von Teenagern an, lässt dabei aber auch oft den Humor nicht zu kurz kommen.
Sam und Jase sind ein sehr gutes Pärchen, was voneinander lernen kann.
Sie sind aber beide dennoch keine Stereotypen, die man einfach in eine Schublade stecken kann. Die beiden wachsen aneinander und an ihrer teilweise etwas unterschiedlichen Sicht auf die Dinge.

Die Story ist einfach unheimlich authentisch und einfühlsam, weshalb das Buch mich besonders berührt hat.
Huntley Fitzpatrick ist eine faszinierende Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß gelungen, die den Alltag teilweise auflockert, manchmal aber auch einfach nur zum Nachdenken anregt.
Es gibt einige unvorhergesehene Wendungen, die dem ganzen den letzten Tick Spannung geben, um die Sache abzurunden.

Mein Sommer nebenan verspricht von außen mehr Leichtigkeit, als es wirklich enthält.
Es ist auf jeden Fall mehr als „nur“ ein lockeres Jugendbuch über das erste Verliebtsein im Sommer und die damit verbundenen Hormonflüge.

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Hardcover
ISBN:9783570155721Bewertung:
Erscheinungstermin:2013
Verlag:cbj
Übersetzung:Anja Galic


Rezension: In dieser ganz besonderen Nacht

Nicole C. Vosseler – In dieser ganz besonderen Nacht


in dieser ganz besonderen nacht-Nicole vosseler

Kurzbeschreibung:

Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche…

Besonders

Hinter diesem besonderen Cover steckt eine magische Geschichte. Ich sitze vor dem Buch und kann es einfach nur anschauen. Man entdeckt in der Schlichtheit des Motivs so viele Details, so viele Verbindungen zur Geschichte. Es ist so stilvoll und auf eine Weise schlicht gehalten, was es mir als Betrachter unmöglich macht, den Blick einfach abzuwenden. Man wird einfach angezogen.

Nicole Vosseler hat eine Sprache, die mich schon in ihren anderen Büchern immer wieder fasziniert hat. Mit Worten gelingt es ihr, so vollkommene Bilder zu erschaffen, dass man die Kulissen leibhaftig vor sich sieht. Diese Bilder sind angefüllt mit Eindrücken und Emotionen, die einfach nur mitreißen und begeistern. Man bekommt eine Vorstellung von den Orten und von San Francisco, weil man von der Autorin auf diese sehr lebhafte Entdeckungsreise mitgenommen wird. So wie Amber ihre neue Umgebung kennenlernen muss, erforscht auch der Leser sie. Man ist hautnah dabei.

Viel Raum nehmen die Gefühle ein. Damit meine ich nicht nur die romantischen Empfindungen. Amber hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften, der ihr gesamtes Leben durcheinander bringt. Sie muss sich mit einer völlig neuen und auch überfordernden Situation zurechtfinden. Man geht mit Amber durch die Hölle. Ihre zerrissene Seele ist die des Lesers. Man spürt ihren Schmerz und ihre Haltlosigkeit.

Insgesamt habe ich aber die erste Hälfte des Buches als teilweise zu zäh empfunden. Die Handlung bewegt sich manchmal nicht so recht vorwärts und ich musste ein wenig kämpfen, um am Ball zu bleiben.
Aber ab einem bestimmten Punkt nimmt die Handlung dann langsam Fahrt auf und kreist um die Lösung der großen Probleme.
Nathaniels und Ambers Beziehung wird so gefühlvoll gestaltet, dass man manchmal einfach nur weinen möchte. Wenn man das Buch liest, kann man mich verstehen, denn man muss diese Intensität einfach nachempfinden. Hierbei ist es auch hilfreich, ein wenig aus der Sicht von Nathaniel zu lesen. Kurze Passagen, die von ihm ausgehen, tragen zum Verständnis bei und geben natürlich auch einen passenden Rundumblick, damit man alle Entscheidungen auch nachvollziehen kann.

Allen Charakteren hat Nicole Vosseler ein eigenes Herz gegeben. Es gibt hier keine Mainstream-Charaktere, auch wenn es manchmal auf den ersten Blick so wirken mag. Ambers Freunde haben alle einen Hintergrund und sie haben Gedanken, die von der Autorin einfach nur unglaublich gut in die Tat umgesetzt wurden. Ich mochte Ambers Freunde sehr gern, auch deshalb, weil sie alle so anders waren, als man es auf den ersten Blick vermutet hat.

Insgesamt bin ich von „In dieser ganz besonderen Nacht“ sehr angetan. Zumal mich das Ende wirklich zu Tränen gerührt hat. Es hat einfach mein Herz berührt.
Das Buch ist ein wenig melancholisch, aber man begibt sich auch auf den Weg aus diesem Gefühl heraus. Es verarbeitet die Begegnung mit dem Tod auf eine sehr eindringliche Weise und beschreibt den Weg „danach“. Weil es nie wieder so sein wird, wie vorher.
Trotz einer kleinen Schwäche empfehle ich es an alle interessierten Leser weiter!

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Hardcover
ISBN:9783570402610Bewertung:
Erscheinungstermin:Februar 2015
Verlag:cbj
Übersetzung:


Rezension: Hibiskussommer

Alyson Noël – Hibiskussommer



hibiskussommer
„Hibiskussommer“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Colby hat es gerade geschafft, in Amandas angesagte Clique aufgenommen zu werden. Eigentlich sollte das der beste Sommer überhaupt werden, sogar der supercoole Levi beachtet sie auf einmal. Da schicken sie ihre Eltern zu ihrer verrückten Tante auf eine griechische Insel am Ende der Welt… ohne Internetanschluss! Wie soll Colby das überleben? Da lernt sie Yannis kennen, einen süßen griechischen Jungen. Vielleicht doch kein so schlechter Sommer…


Wunderschön, romantisch und einfühlsam


Einen Nachmittag lang hat Alyson Noël mich in das Leben von einem Mädchen mitgenommen und wir erlebten gemeinsam den Sommer ihres Lebens.
Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, auch wenn ihre Serie „Evermore“ großes Aufsehen erregt hat.


Mit Colby begleitet man einen Teenager, der den Rosenkrieg seiner Eltern miterlebt und sich versucht dagegen zu wehren.
Da die ganze Geschichte aus Briefen, Tagebucheinträgen oder Blogartikeln besteht, kommt Colby sehr authentisch beim Leser an!
Auch wenn sie mir zu Beginn nicht wirklich sympathisch erschien, musste ich meine Meinung doch im Laufe der Geschichte ändern.


Zwar hat die Autorin keine bahnbrechende Handlung erfunden und das Buch ist auch nicht voller Wendungen und unvorhersehbarer Ereignisse – trotzdem hat es ETWAS!
Es ist das pure Leben, was man zwischen den Zeilen spürt.
Es sind die Träume, die Ängste und die Hoffnungen einer jungen Seele, die ihren Platz im Leben und sich selbst erst noch finden muss.
Dabei hat sie zu Beginn nicht gerade großartige Hilfe und Colby ist extrem naiv und tollpatschig, was ihre Selbstfindung angeht.
Doch es ist authentisch und nachvollziehbar.
Aber auch andere Figuren konnten mich begeistern. Ob es ihre „verrückte“ Tante ist, die das Herz doch nur am rechten Fleck hat, oder Yannis, der sehr einfühlsam mit Colby umgeht und ihr wichtige Werte vermittelt.


„Hibiskussommer“ ist ein lockeres Buch für zwischendurch, viel zu kurz für meinen Geschmack, aber ein gutes Buch!


Bewertung:


Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars an cbj!

Rezension: Magic Beauty – Tochter der Prärie

Ulrike Dietmann – Creekside Story: Magic Beauty – Tochter der Prärie Bd. 3



cover
„Creekside Story: Magic Beauty – Tochter der Prärie Bd. 3“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Als Lucy Magic Beauty zum ersten Mal sieht, ist sie sofort fasziniert von der eigensinnigen Stute. Lucy gelingt es, das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen und es vor seinem grausamen Besitzer zu retten. Aus den riesigen Weiden der Creekside Ranch fühlt sich Magic Beauty wohl. Und auch Lucy ist so glücklich, wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Aber sie hat eine erbitterte Feindin, die alles tut, um sie und ihr Pferd von der Ranch zu vertreiben…


Ein gelungener Abschluss!


Im dritten und letzten Teil der „Creekside Story“ gibt Ulrike Dietmann nochmal alles!
Mit einer Geschichte über Gefühle, Liebe und die Richtigkeit dieser begibt sie sich auf äußerst dünnes Eis.
Erstmals lernen wir den etwas verschlossenen Dwaine näher kennen. Wir dringen in seine Welt ein und können ihn nun viel besser verstehen. Man hatte sich über die Zeit ein vollkommen falsches Bild gemacht.


Ein letztes Mal nimmt uns die Autorin auf eine magische Reise zu den wilden Pferden mit, lehrt sie uns Geduld und Wachsamkeit. Es ist ein wehmütiger Abschied, denn mir sind der Ort und die vielen Personen unglaublich stark ans Herz gewachsen. Doch wie sagt man so schön: Man soll aufhören, wenns am Schönsten ist!


Mit den hübsch gestalteten Covern bilden alle drei Bücher der „Creekside Story“ eine Einheit, die man auch sofort im Regal erkennt.


Anmerkung: Es ist zu empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man versteht zwar jeden Band einzeln, aber eventuell wird verschiedenen Ereignissen vorweg gegriffen, was das Leseerlebnis einschränken könnte!


Jeder interessierte Leser sollte zu diesen Büchern greifen, in denen so viel mehr steckt, als „nur“ eine Pferdegeschichte für kleine Mädchen!


Bewertung:

Rezension: Steel Spirit – Rebell der Pferde

Ulrike Dietmann – Creekside Story: Steel Spirit – Rebell der Pferde Bd. 2



cover
„Creekside Story: Steel Spirit – Rebell der Pferde Bd. 2“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Hilflos muss Nayeli zusehen, wie der Hengst Steel Spirit und seine Herde in den Bergen von Wyoming eingefangen werden. Der mutigen Indianerin gelingt es, Steel Spirit zu befreien und auf die Creekside Ranch zu bringen. Dort begegnet ihr der geheimnisvolle Tex, der ihr helfen will, auch die anderen Wildpferde zu retten. Doch dann gerät Steel Spirits Leben erneut in Gefahr…


Ein packender zweiter Teil!


Der Autorin ist ein nahtloser Übergang in den zweiten Teil der „Creekside Story“ gelungen. Ohne Unklarheiten aufkommen zu lassen, hat sie wichtige Informationen aus dem ersten Buch eingebunden, sodass man auch nach einer eventuellen Pause schnell wieder mittendrin sein kann.


Sehr schön war es, dass dem Buch die „alten“, liebgewonnenen Charaktere erhalten blieben. Zwar sind einige Jahre ins Land gezogen, aber der emotionale Reifeprozess hat sich nicht negativ auf die Personen ausgewirkt. Ganz im Gegenteil! Man lernt sie nun noch besser kennen, denn sie haben aus alten Fehlern und falschen Denkweisen gelernt.


In dieses Buch hat Ulrike Dietmann eine spannende Kultur eingebunden: Wir lernen die Indianer näher kennen. Sie macht uns mit deren Lebensweise vertraut.
Außerdem versucht sie dem Leser behutsam zu vermitteln, dass man seine Herkunft akzeptieren muss, wenn man zufrieden sein möchte. Man muss mit seiner Vergangenheit abschließen und muss sie zur Ruhe kommen lassen. Auch muss man den Mut haben, an etwas zu glauben.
Indianerin Nayeli ist sehr gut eingesetzt, mit all ihren Stärken und Schwächen, um allen Anforderungen gerecht zu werden!


Anmerkung: Es ist zu empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man versteht zwar jeden Band einzeln, aber eventuell wird verschiedenen Ereignissen vorweg gegriffen, was das Leseerlebnis einschränken könnte!


Auch der zweite Teil birgt ein unvergessliches Leseerlebnis! Eine tolle Mischung aus Konflikten, Romantik und Abenteuer.


Bewertung:

Rezension: Moonwalker – Pferd der Freiheit Bd. 1

Ulrike Dietmann – Creekside Story: Moonwalker – Pferd der Freiheit Bd. 1



cover
„Creekside Story: Moonwalker – Pferd der Freiheit Bd. 1“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Wie aus dem Nichts taucht Moonwalker, die feurige Araberstute, auf der Creekside Ranch auf – und Sheila weiß, dass sich ihr Leben verändern wird. Mit Moonwalker will sie durch die weite Prärie von Wyoming streifen und Wettkämpfe gewinnen. Das traut ihr seit dem Unfall, der ihren rechten Arm gelähmt hat, niemand mehr zu. Sheila findet neuen Lebensmut – und ihre erste Liebe. Doch dann passiert eine Katastrophe…


Nicht nur für Pferdefans…


Schon mit dem wunderschönen Cover lädt das Buch zum Lesen ein!
Und das nicht nur 12-jährige, pferdeverrückte Mädchen – auch wenn man schon nicht mehr zur Zielgruppe gehört, ist mit diesem Buch Lesespaß garantiert.


Der erste Teil der „Creekside Story“ ist ein emotional tiefgreifendes und aufwühlendes Buch. Man wird von den authentisch verkörperten Charakteren gefangen genommen und lebt mit! Wie oft überkam es mich und ich wäre am liebsten in die Geschichte eingedrungen, hätte Sheila und Moonwalker auf ihrem Weg begleitet Sheila einfach nur verständnisvoll in den Arm genommen…
Die Pferde sind ein großer Teil der Geschichte und all ihre (Eigen)-Arten nehmen einen großen Platz ein. Auch Nicht-Reiter sind schnell ein wenig über die grundlegenden, theoretischen Kenntnisse informiert. Wer bei sich Unklarheiten bemerkt, dem ist auch das angehängte, umfangreiche Glossar zu empfehlen.


Die Geschichte vermittelt dem Leser viele Gefühle. Das Unverständnis gegenüber jungen Menschen, die Nichtakzeptanz von unwiderruflichen Geschehnissen und natürlich die Liebe zu Pferden.


Anmerkung: Es ist zu empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man versteht zwar jeden Band einzeln, aber eventuell wird verschiedenen Ereignissen vorweg gegriffen, was das Leseerlebnis einschränken könnte!


Als eingefleischter Pferdenarr und passionierter Pferdebuchleser kann ich die Creekside Story nur wärmstens empfehlen!


Bewertung:

Rezension: Mottentanz

Lynn Weingarten – Mottentanz



cover
„Mottentanz“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Ellie sucht ihre Schwester Nina – und das schon seit zwei Jahres. Nina ist eines Tages plötzlich verschwunden. Die Polizei glaubt, das wilde Mädchen ist weggelaufen. Doch Ellie ist felsenfest überzeugt: Nina ist etwas passiert. Da trifft Ellie den attraktiven Sean – und sogleich spürt sie eine tiefe Verbindung, denn auch Sean hat einen Bruder verloren. Gemeinsam machen sich Ellie und Sean mit dem Auto auf die Suche, immer auf den Spuren Ninas. Bald glaubt sich Ellie nah am Ziel, da erfährt sie die schockierende Wahrheit…


Thriller?


Ein Buch mit einem interessanten Titel und ein Thriller – eine gute Mischung für mich!


Das Buch hat einen einfachen Schreibstil und nur 316 Seiten. Das macht es zu einem schnellen „Weglesebuch“.
Leider bin ich von der Handlung nicht vollständig überzeugt. Einen Großteil nehmen die Beziehungen zwischen Ellie und Sean und Ellie und Nina ein. Die erste ist ein gegenseitiges Erkunden, ein Erkunden vom Neuland „Sexualität“ und ein Klammern aneinander.
Die Beziehung der beiden Schwestern, geht meiner Meinung nach, stärker von Ellie aus. Sie liebt ihre Schwester, doch da diese älter ist, gehört Ellie einfach noch nicht dazu. Doch auch hier klammert sich Ellie an die stumme Hoffnung, doch noch gleichgestellt zu werden. Sie ist eifersüchtig auf Ninas Freunde, die so viel Zeit mit ihr verbringen dürfen – im Gegensatz zu ihr.
Nina ist, wenn sie zu Hause ist, eine sehr liebe Schwester, doch sobald es interessantere Figuren gibt, lässt sie Ellie allein.


Die Spannung konnte ich nur über wenige Seiten hinweg spüren, denn im Großen und Ganzen finde ich die Handlung sehr vorhersehbar. Man kann aus den versteckten Hinweisen viel herauslesen und dadurch dann die Lösung schon im Kopf formulieren.


Ich denke, dieser Thriller ist wirklich für junge Leser besser geeignet. Die Tiefe der Beziehungen ist gut ausgearbeitet, was einige Pluspunkte ausmacht. Das eigentliche Verschwinden von Nina wird zu schnell und nachher zu trocken aufgeklärt, was den Thrillerfaktor nahezu gegen null bewegt.


Das Buch konnte mich nicht vollkommen überzeugen, aber für einen Nachmittag ist es doch ganz nett.


Bewertung:


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an cbj!
logo

Neu im Regal am 10.12.

Ich komme im Moment nicht zum Lesen aus privaten Gründen und somit auch nicht zum Artikelschreiben hier…
Aber ein Buch konnte mich heute trösten… 🙂
Außerdem ist der heißersehnte Buchgutschein eingeflattert, mit dem ich mir für 20€ Bücher kaufen kann!! *freu*


„Mottentanz“ von Lynn Weingarten
cover


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an cbj!
logo

Rezension: Ascheherz

Nina Blazon – Ascheherz



cover
„Ascheherz“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Summer weiß nicht, wer sie ist und woher sie kommt. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Und dass es jemanden gab, den sie unendlich geliebt hat.


Schillernde Jugendfantasy!


Summer weiß nicht, warum Tiere vor ihr so große Angst haben. Sie weiß nicht, woher die Erinnerungsfetzen stammen – Erinnerungen an ein anderes Leben? Und sie weiß nicht, wer sie unbedingt umbringen will und sie in ihren Träumen heimsucht.
Flucht scheint auf alles eine gute Antwort zu sein.
Mit mehr Schein als Sein schlägt Summer sich durchs Leben, bis eines Tages ein geheimnisvoller, grauenvoll gezeichneter junger Mann in ihr Leben tritt und bereit ist, die Türen zu ihrer Vergangenheit zu öffnen…


Dies ist mein erstes Buch von Nina Blazon, dementsprechend gespannt war ich auf den Inhalt. Das Cover hat mich gleich zu Beginn schon sehr angesprochen, in seiner glitzernden, lila glänzenden Gestaltung. Das ist ein wirkliches Highlight in jedem Regal!


Zu Beginn war die Geschichte für mich sehr verwirrend. Viele Namen und Details, viele Fakten ohne Hintergrund. Das war teilweise schwer zu verdauen, doch sobald ich meine Startschwierigkeiten gemeistert hatte, ging Nina Blazon voll zur Sache!
Die Handlungsstränge hatte sie die ganze Zeit sicher in der Hand und ich fühlte mich behütet durch die fremde Welt geführt.


Die Figuren waren interessant und die Beschreibungen lebendig.
Es war, als würde man selbst seine Hand in der unbekannten Wirklichkeit ausstrecken. Es war so nah!
Ich fühlte Schmerz, ich fühlte Leben, ich fühlte Leidenschaft!
Mal bitter, mal süß – immer gierig aufgesogen!


Nina Blazon ist eine sehr bildhafte Autorin, die mir sicher im Gedächtnis bleiben wird!
Schillernde Jugendfantasy mit ein paar kleinen Anlaufschwierigkeiten, aber dennoch sehr zu empfehlen.


Bewertung:


Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an cbj!
logo