Drüber nachgedacht: Serienliebe

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Es ist wieder Zeit, um über ein Thema intensiv nachzudenken und heute schreiben wir über unsere Serienliebe.
Bei der Reihe „Drüber nachgedacht“ schreiben mehrere Bloggerinnen ihre Gedanken zu einem Thema nieder, auf das wir uns im Vorfeld geeinigt haben. Wohlgemerkt haben wir bloß das Thema abgesprochen, nicht die inhaltliche Ausrichtung unserer Beiträge.

Hier findet ihr die Beiträge der anderen Mädels:
Tati von Bücherquatsch
Jess von primaballerina’s books
Nelly von Nellys Leseecke
Franzi von Lovelymix
Elli von Buchhaim
Maike von Kunterbunte Flaschenpost

The Big Bang Theory

Ehrlich gesagt, war ich lange Zeit gar kein großer Freund von Serien…
Bis es mich dann eines Tages gepackt hat, und ich mich komplett in „The Big Bang Theorie*“ vergrub.
Nun müsste ich die aktuellste Staffel anfangen. 🙂
Ich bin den schrulligen und liebenswerten Nerds einfach komplett verfallen, denn es ist mal etwas komplett anderes. Nicht einfach nur Mann + Frau und dann irgendwie eine Liebesgeschichte drumherum. Das macht mir so viel Spaß an der Serie. Alle sind irgendwie besonders und man lacht sehr viel.
Mit TBBT wurde es mir noch nie langweilig.

Pretty Little Liars

Mit „Pretty Little Liars*“ habe ich schon vor ein paar Jahren angefangen. Ehrlich gesagt, muss man da erst ein paar Folgen gucken, ehe man auf den Geschmack kommt. Zu Beginn ist es sehr schleppend und die ersten zwei, drei Folgen habe ich nicht so recht gewusst, was ich davon halten soll.
Jetzt bin ich in der dritten Staffel und will immer wieder wissen, wie es weitergeht. Die Serie hat definitiv einen großen Suchtfaktor für mich!

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Game of Thrones

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, aber dann hat Philip mich doch dazu bewegt, mit „Game of Thrones*“ anzufangen.
Was soll ich sagen? Es ist noch immer sehr brutal, viel Sex und ich werde nie ein richtig extremer Fan werden, aber es ist ok. Immerhin doch so gut, dass ich alle bisher verfügbaren Staffeln durchgeschaut habe. Bei manchen Szenen kamen mir vor Entsetzen die Tränen, das kann ich nicht leugnen. Da war mir das alles dann doch etwas zu hart. Aber der Gesamteindruck ist doch überwiegend positiv, auch wenn mir persönlich viel zu viele Leute sterben. Immer wieder!

Downton Abbey

Downton Abbey* ist die Serie meines Herzens! Mein absoluter, ungeschlagener Serienliebling. Sie ist einfach wundervoll, großartig, abwechslungsreich, vielschichtig und so viel mehr. Ich liebe die Kostüme, ich liebe die Sprache, die Schauspieler, der Setting. Ich glaube, es gibt nichts, was ich an Downton nicht mag. Wenn du diese Serie noch nicht kennst, hast du auf jeden Fall etwas verpasst. Sie ist einzigartig und bewegend und wenn man erstmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören.

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Suits

So und nun mein letzter Serien-Liebling: Suits*! Was soll ich sagen? Männer in Anzügen… Ich weiß, ich reduziere das andere Geschlecht gerade auf reine Äußerlichkeiten. Ja, das macht man nicht. Und trotzdem ist es so. Darüber hinaus faszinieren mich an der Serie Witz, Charme und auch Macht. Es ist unglaublich zu sehen, wie schnell sich Gefüge verändern können und was das mit den Menschen macht. Momentan bin ich in den letzten Episoden von Staffel 3 und ich werde so schnell auch nicht aufhören. Die Serie ist einfach super und auch nicht nur was für Frauen. Männer haben daran genauso viel Freude!

Und nun die große Frage:

Welche Serien guckst du gerne?
Oder schaust du überhaupt keine und dafür lieber Filme?

Schmuckfedern vom 05.03.17 | #11

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Keine Woche vergeht, in der ich nicht empfehlenswerte Beiträge für meine neuen Schmuckfedern entdecke. Ich möchte euch einfach so viel zeigen, dass meine Liste immer, immer länger wird.
Ich danke den vielen grandiosen Schreiberlingen für ihren Fleiß und ihr Leidenschaft!

Ist dir eigentlich aufgefallen, dass ich rechts den Bereich ein wenig auf- und umgeräumt habe? Gerne kannst du mir mal sagen, wie dir das gefällt. Und auch meine Übersicht aller Rezensionen habe ich ein wenig aufgeräumt. Du kannst jetzt direkt oben auf einen Buchstaben klicken und musst nicht mehr ewig scrollen.
Diese Anmerkungen ganz kurz in eigener Sache, ehe du deine Aufmerksamkeit jetzt wieder den anderen, großartigen Bloggern widmen kannst.

Wenn du Stöbern magst, so findest du hier die Schmuckfedern vom letzten Mal.


Marie von Wortmalerei hat einen sehr lesenswerten Beitrag zu einer Blogparade geschrieben und darin Bücher mit den Themen „Trauer und Verlust“ vorgestellt. Daraus kann man einige Tipps mitnehmen! Ein paar der Bücher kannte ich nämlich tatsächlich auch noch nicht.


Nana hat einen schönen Beitrag über den Ernst des Lebens geschrieben und wie er einfach immer und immer wieder an die Tür klopft. Man denkt so oft, jetzt müsse man doch eigentlich erwachsen sein. Und ist es dann aber doch wieder nicht.


Die wundervolle Vanessa von Bibliometasia hat ein neues Blogformat eingeführt. Sie berichtet jetzt mehr oder weniger regelmäßig, wie ihre Woche so verlaufen ist. Liest du solche privaten Plauderstündchen zwischendurch auch mal gerne?


Petzi von Die Liebe zu den Büchern hat pünktlich zum Tag der Liebe im letzten Monat 10 Bücher fürs Herz vorgestellt. Eine schöne Runde, in der auch einige meiner persönlichen Lieblings-Liebes-Favoriten zu finden sind. Deine auch?


Evi, ehemals Books in my World, heißt nun Literat(o)ur! Das nur für dich zur Info, falls es dir noch nicht aufgefallen ist. Auch Evi hat zum Valentinstag Liebesromane vorgestellt. Allerdings sind es diesmal die 10 schönsten Liebesromane aus den Frühjahrsprogrammen der Verlage. Stöbern lohnt sich!


Und zur Freude des neuen Monats noch eine kleine Einstimmung:




Das waren sie schon wieder, meine Schmuckfedern. Viel Spaß beim Stöbern!

Konntest du eine Entdeckung aus meinen Empfehlungen mitnehmen? Dann schreib mir das in die Kommentare.

5 Tricks, einem Bücherwurm seine Wunschliste zu entlocken

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Woher sollen Freunde, Familie und Bekannte eigentlich wissen, was sie uns Bücherwürmern zu Weihnachten und anderen Anlässen schenken sollen?

Dies sind typischen Aussagen:
„Du hast doch schon so viele Bücher.“
„Was soll ich dir denn schenken?“
„Woher soll ich denn wissen, welches Buch du noch nicht hast?“
„Wie soll ich ein Buch finden, was du noch nicht hast?“

Ich darf mir das auch immer wieder anhören und jetzt muss damit einfach mal Schluss sein!
Es kann doch nicht angehen, dass wir Leser so schwierig zu beschenken sind!
Ich möchte dieses Vorurteil endgültig aus der Welt räumen.

Klar, die Büchertische und Bestsellerlisten sind voll und ein einziger Griff daneben kann bedeuten, uns ein Buch doppelt zu schenken.
Nun, dagegen gibt es wirkungsvolle Hilfsmittel.

Das ist meine ultimative Liste, wie man es schafft, einem Leser seine Wunschliste und seine Wunschbücher zu entlocken.
Nie mehr ein unglücklich und aus der Not heraus gewähltes Geschenk, oder ein doppeltes Buch!

Ein kleiner Hinweis: Eventuelle Vorkommnisse von Ironie oder Überspitzung sind gewollt, um die Dramatik des Problems zu verdeutlichen.

1. Geht in einen Buchladen.


DER Tipp überhaupt. Sicherlich wird sich der Bücherwurm kurz wundern, dass der Vorschlag von einem Nicht-Leser kommt, aber am Ende überwiegt dann doch die Vorfreude. Er wird sich die Gelegenheit auf einen Besuch in seiner Lieblingsbuchhandlung einfach nicht entgehen lassen können.
Selbst wenn es nicht die liebste Buchhandlung des Bücherwurms ist: Eigentlich reicht schon jeder Stapel Bücher im Bahnhof an dem ihr kurz verweilt, um einen Bücherwurm in helle Aufregung zu versetzen.

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2. Nimm Gestiken und Streicheleinheiten ernst.


Während eures Besuchs im Buchladen wird der übereifrige Bücherwurm aus Erfahrung ganz schnell damit beginnen, in diverse Richtungen zu deuten und zu gestikulieren und dazu immer wieder begeisterte Laute ausstoßen.
Es ist ein bisschen wie ein Paarungsruf zu verstehen: Der Bücherwurm ist bereit! Aber sowasvon.
Sollte der Bücherwurm nun auch noch damit beginnen, hier und dort Titel in die Hand zu nehmen und zärtlich zu streicheln, dann ist größte Aufmerksamkeit angeraten.
Das und genau das sind die Titel, die er am dringendsten haben will. Ja, es ist normal, dass das ungefähr drölfzig sind.
Bitte hinterfrage als Nicht-Leser niemals die Anzahl der Titel, die sich ein Bücherwurm wünscht.
Das könnte ein jähes Ende für seine Begeisterung bedeuten und für dich damit das Ende deiner Mission, seine Wünsche erfahren zu wollen.

3. Zelebriere das Ankommen neuer Bücher.


Da ein Bücherwurm viele Wünsche hat und deshalb wahrscheinlich auch auf der Kurzwahlliste des örtlichen Postboten ganz oben steht, sei dir geraten, bei Neuzugängen ein wachsames Auge auf den Prozess des Auspackens zu haben.
Hier kannst du live und hautnah miterleben, welche Bücher zuletzt beim Bücherwurm eingezogen sind.
So kannst du die Wunschliste des Bücherwurms immer in Echtzeit überarbeiten und kaufst nicht eventuell Titel, die er dir schon vorgestern begeistert präsentiert hat, um sie dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion online zu bestellen. Gelüste und spontane Bestellaktionen eines Bücherwurms stehen an dieser Stelle nicht zur Debatte. Dieses Phänomen muss einfach akzeptiert werden.

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4. Frag einfach!


Wenn alles nicht zum Erfolg führt, oder du einfach auf der Suche nach der simpelsten Methode bist, dann frag den betreffenden Bücherwurm einfach. Entweder er gibt dir eine Liste, schickt dir einen Link, oder sagt dir ein paar Titel.
Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du einen Leser nach seinen Wünschen fragst.
Lass dir am besten eine kleine Auswahl an Titeln geben. So weiß der betreffende Leser nicht schon vorher, was du planst, ihm zu kaufen und er hat trotzdem noch einen Überraschungseffekt.
Oft habe ich schon gehört, dass man mich nicht gerne nach meinen Buchwünschen aus genau dem Grund mit der Überraschung fragt. Für mich ist das aber wirklich kein Problem!
Lieber gebe ich jemandem eine kleine Auswahl an Büchern, über die ich mich wirklich freuen würde, als dass ich ein total komisches Geschenk bekomme. Irgendetwas, was ich nicht gebrauchen kann und dem Schenkenden selbst besser gefällt als mir.
Deshalb: Fragt!

5. Die Notlösung…


… wenn du wirklich nicht fragen möchtest und auch keinen unnützen Kram verschenken willst, dann kaufe einen Gutschein. Und zwar einen Buchgutschein! Das ist der Himmel auf Erden und gleichzeitig eine riesige Katastrophe für Bücherwürmer, aber sie freuen sich natürlich.
Denn einerseits haben sie nun die freie Auswahl (Freude) und andererseits: Man kann gar nicht alle Bücher, die man haben will mit diesem Gutschein erwerben (Katastrophe)! Panik!
Aber keine Sorge, du hast damit alles richtig gemacht.


Du musst dich nicht länger fragen, welches Buch wohl das richtige für deinen allerliebsten Bücherwurm ist.
Jetzt weißt du Bescheid, wie du ihn überlisten und aus der Reserve locken kannst.
Nie wieder die Aussage: „Aber du hast doch schon so viele Bücher. Woher soll ich denn da wissen, welches du dir wünschst?“


Meine Frage an alle Nicht-Leser:
Konntest du dich in dem Problem wiederfinden, nie zu wissen, welches Buch du verschenken sollst? Ging es dir schon öfter so?

Meine Frage an alle Leser:
Hast du diese Aussagen auch schon gehört, dass man gar nicht mehr wisse, was man dir schenken solle?
Oder war das jetzt komplett neu für dich?
Kannst du noch einen Tipp hinzufügen?

Schmuckfedern vom 19.02.17 | #10

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Keine Woche vergeht, in der ich nicht empfehlenswerte Beiträge für meine neuen Schmuckfedern entdecke. Ich möchte euch einfach so viel zeigen, dass meine Liste immer, immer länger wird.
Ich danke den vielen grandiosen Schreiberlingen für ihren Fleiß und ihr Leidenschaft!

Wenn du Stöbern magst, so findest du hier die Schmuckfedern vom letzten Mal.


Bei der lieben Clara von Tastesheriff bin ich immer wieder unterwegs, um dort zu stöbern. Sie hat einen wirklich inspirierenden Blog. Nun hat sie sich für das Jahr 2017 eine persönliche Ordnungschallenge erstellt, die mich wiederum sehr motiviert. Das sind alles kleine und machbare Schritte und das ich momentan stark in der Auseinandersetzung mit dem Thema „Ordnung“ und „Menge von Dingen“ stehe, das wisst ihr ja auch.


Autoren setzen sich ständig mit Lob und Kritik zu ihren Büchern und Texten auseinander. Dass das nicht immer einfach ist, haben wir als ihre Leser auch mitbekommen. Nun hat eine Autorin, Andrea Bottlinger, auf eine Rezension geantwortet. Das ist tatsächlich sehr unüblich, aber ich finde ihre Antwort so lesenswert, dass ich sie mit dir teilen möchte.


Kennst du die Studien darüber, dass es uns unglücklich macht, wenn wir die perfekte Welt unserer Freunde auf Facebook betrachten? Ich bin mir sicher, du hast schon davon gehört. Diese vielen Zusammenschnitte einer sehr unglücklichen Gruppe von Facebook-Nutzern hat das Makellosmag einen Beitrag gewidmet und dort über die Facebook-Freundin geschrieben. Sehr lesenswert, das darf nicht an dir vorbeigehen!


Bei Sandra von Piglet and her Books habe ich schon vor ein par Wochen eine sehr lesenswerte Gedankensammlung zu der Frage „Sollte man Bücher lesen, in denen schwierige Themen behandelt werden“ gelesen. Sie bezieht sich auf einen Artikel, in dem die Verfasserin die Leser auffordert, keine Bücher und Autoren zu unterstützen, die über Rassismus, oder Homophobie schreiben. Sandra hat sich dazu Gedanken gemacht, die ich so unterschreibe!


Bei Sophie von Literaturen hat sich schon vor ein paar Wochen Gedanken über die Angst vor dem Abgrund gemacht. Was genau sich dahinter verbirgt, solltet ihr unbedingt bei ihr nachlesen!


Das waren sie schon wieder, meine Schmuckfedern. Viel Spaß beim Stöbern!

Konntest du eine Entdeckung aus meinen Empfehlungen mitnehmen? Dann schreib mir das in die Kommentare.

Drüber nachgedacht: Ein Leben mit dem Stapel ungelesener Bücher

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Es ist wieder Zeit, um über ein Thema intensiv nachzudenken und heute schreiben wir über ein Leben mit dem Stapel ungelesener Bücher.

Hier findet ihr die Beiträge der anderen Mädels:
Tati von Bücherquatsch
Jess von primaballerina’s books
Nelly von Nellys Leseecke
Franzi von Lovelymix
Elli von Buchhaim
Maike von Kunterbunte Flaschenpost

Erstmal zur Erklärung: Der Stapel ungelesener Bücher wird auch meistens der Einfachheit halber als SuB abgekürzt. So nenne ich diese Bücher auch immer, denn das ist viel griffiger und kürzer.

Meine Anfänge ohne SuB

Die Anzahl der Bücher, welche bei den Leserinnen und Lesern daheim liegt, schwankt wirklich stark. es gibt Menschen, die haben Bücher um vierstelligen Bereich im Regal, die noch ungelesen sind. Andere bleiben immer brav unter der magischen Zehnergrenze. Wieder andere kaufen immer erst ein Buch, wenn sie das letzte beendet haben. Es gibt viele unterschiedliche Strategien.
Mein eigener Stapel ungelesener Bücher war vor meiner Bloggerzeit sehr klein. Eigentlich gar nicht vorhanden. Manchmal war die „Not“ so groß und das Taschengeld gerade so knapp, dass ich Bücher immer und immer wieder gelesen habe. Nicht nur zwei Mal, sondern wirklich unzählige Male. Meine Lieblingsbücher konnte ich beinahe auswendig.
Ich hatte einfach überhaupt kein ungelesenes Buch zu Hause. Dieses „Problem“ kannte ich gar nicht. Denn wurde mir der Luxus eines neuen Buches gegönnt, dann wurde dieses quasi umgehend „vernichtet“.
Die Titel aus den örtlichen Büchereien habe ich auch systematisch verschlungen.
Aber zu der Zeit schaffte kein Buch es, lange ungelesen zu bleiben. Ich habe mich wirklich auf alles gestürzt.

Die Folgen des Internets für meinen Stapel ungelesener Bücher

Dann habe ich das Internet entdeckt. Und kurz darauf auch die ersten Communities und natürlich ach das Bloggen.
Über die Jahre wurden es erst knapp 50 ungelesene Bücher und mittlerweile bewege ich mich immer um die 100. Es gab mal eine Zeit, da hat mich das sehr belastet. Wann soll ich diese Bücher denn bloß alle lesen?
Aber mittlerweile hat diese Zahl keinen so wichtigen Stellenwert mehr für mich.
Im Gegenteil: Ich freue mich, dass ich ein wenig Auswahl habe, wenn es darum geht, mir das nächste Buch zum Lesen auszusuchen. Natürlich kommt es auch vor, dass mich wirklich gar keines anspricht und dann hilft nur ein Besuch in der örtlichen Buchhandlung. Aber dieses Gefühl ist zum Glück nicht so oft vorhanden.

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Lass dich nicht stressen!

Aber weißt du, ich denke, die Höhe des SuBs sollte nicht über dein Wohlbefinden entscheiden.
Nur weil der eine 10 Bücher ungelesen im Regal hat und du 200, macht dich das nicht zu einem schlechteren Menschen.
Was man manchmal so liest, ist wirklich nicht schön. Du solltest dich niemals in einer Art Konkurrenz zu anderen Leuten sehen, wie hoch dein Stapel ungelesener Bücher ist. Das ist weder ein Statussymbol, noch sonst irgendeine wertende Kennzeichnung. Ob die Zahl nun hoch oder niedrig ist, sie bestimmt nicht dich als Mensch. Das beherzige bitte, wenn du das nächste Mal denkst, du müsstest deswegen verzweifeln.
Und wenn dich deine Bücher allgemein belasten, weil es viel zu viele sind, dann steht es dir jederzeit frei, dein Bücherregal von den Altlasten zu entrümpeln. Das ist dann aber wieder ein anderes Thema…

Ich bin neugierig: Wie hoch ist dein SuB?

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