Rezension: Dein Leuchten

Jay Asher – Dein Leuchten


Jay Asher - Dein Leuchten

Kurzbeschreibung:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen…

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Rezension: Pandora. Wovon träumst du?

Eva Siegmund – Pandora. Wovon träumst du?


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Kurzbeschreibung:

Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr …

WOW, was für ein Buch!

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Rezension: Bevor die Nacht geht

Patrycja Spychalski – Bevor die Nacht geht


berlin bevor die nacht geht

Kurzbeschreibung:

Als Kim und Jacob sich an einem ganz normalen Samstagmorgen in der Berliner S-Bahn treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick! Eigentlich wollte Kim nur einkaufen, doch als Jacob ihr erzählt, dass er Berlin nicht leiden kann, überredet sie ihn, mit ihr zu kommen – quer durch die Stadt, an all ihre Lieblingsorte. Jacob soll sich in Berlin verlieben … und vielleicht auch in sie. Doch für Jacob ist es der letzte Tag, bevor er am nächsten Morgen für ein Jahr weggeht. Obwohl es hoffnungslos ist, folgt er diesem Mädchen, das sich so unerwartet in sein Herz gemogelt hat, durch Straßen, Parks und Cafés … Einen Tag und eine Nacht haben sie – und jede Sekunde mit Kim pulsiert vor Leben, wie Berlin selbst.

Wunderschön

Dies war mein erstes Buch der Autorin, aber es wird nicht mein letztes sein.
Sicherlich ist das ein versierter Standartsatz in einigen Rezensionen, aber ich meine das tatsächlich ernst.
Patrycja Spychalski hat mich tief beeindruckt und bewegt.

Die Geschichte ist unglaublich schön und für mich als Berliner war auch der Berlinbezug sehr reizvoll.
Die Orte, die man in Gedanken abgehen kann, standen mir deutlich vor Augen und ich konnte mich wunderbar in die kleine Reise der Protagonisten hineindenken.
Das ist auch für Leser denkbar, die sich hier nicht auskennen, aber so ist es vielleicht noch einen Zacken intensiver.
Das war nämlich das ganze Buch: intensiv.
Wie kann man jemanden in einer Nacht überzeugen, dass die eigene Stadt auch schöne Seiten hat?
Das kann Kim euch erklären.
Und sie kann es gut.

Für meine Begriffe war diese wunderschöne Nacht viel zu schnell vorbei.
Denn ich habe mich rettungslos verliebt.
Das Cover drückt genau das aus, was der Roman auch erzählt und so ist dieses Buch ein gelungenes Gesamtpaket.
Danke, für diese wundervolle Geschichte, durch die ich förmlich geflogen bin, weil sie mich so gefesselt hat.
Danke!

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Format:Paperback
ISBN:9783570163032Bewertung:
Erscheinungstermin:Juli 2014
Verlag:cbt
Lesepobe:HIER klicken


Rezension: Du oder das ganze Leben

Simone Elkeles – Du oder das ganze Leben


elkeles-du oder das ganze leben

Kurzbeschreibung:

Jeden anderen hätte Brittany Ellis, wohlbehütete Beauty Queen und unangefochtene Nr. 1 an der Schule, lieber als Chemiepartner gehabt als Alex Fuentes, den zugegebenermaßen attraktiven Leader einer Gang. Und auch Alex weiß: eine explosivere Mischung als ihn und die reiche »Miss Perfecta« kann es kaum geben. Dennoch wettet er mit seinen Freunden: Binnen 14 Tagen wird es ihm gelingen, die schöne Brittany zu verführen. Womit keiner gerechnet hat: Dass aus dem gefährlichen Spiel alsbald gefährlicher Ernst wird, denn Brittany und Alex verlieben sich mit Haut und Haaren ineinander. Das aber kann die Gang, der Alex angehört, nicht zulassen…

Eine explosive Mischung!

Ich habe dieses Buch i-n-h-a-l-i-e-r-t!
Wirklich!
Es hat sich in einem unglaublichen Tempo weggelesen.

Dabei erscheint die Story auf den ersten Blick überhaupt nicht neu. Armer Junge und reiches Mädchen entwickeln starke Gefühle füreinander, doch alles spricht gegen sie.
Alex ist ein „Bad Boy“, wie er im Buche steht. Doch ganz ehrlich, ihr müsst unbedingt einen Blick hinter seine Fassade wagen. Dann kann es nämlich passieren, dass ihr euch selbst ein wenig in den charmanten und hilfsbereiten jungen Mann verknallt…
Brittany ist eine Blondine, wie sie blonder nicht sein könnte – glaubt man. Doch auch hier muss man genauer hinschauen, um zu sehen, dass sie alles andere als blond ist. Ihr Leben spielt sich auf einer Bühne ab und auf dieser Bühne gibt sie in jeder Minute 110%. Was abseits von dieser Bühne geschieht, offenbart sie nur wenigen.

„Du oder das ganze Leben“ ist eine Mischung aus Komödie und tragischem Liebesdrama. Man fiebert jede Sekunde mit und erlebt das Auf und Ab dieser explosiven Gefühlsmischungen hautnah. Letztendlich sind es natürlich auch die bezaubernden Liebesszenen, die mir diesen bestimmten, verklärten Gesichtsausdruck beschert haben…

Ich kann mich nur für diese Empfehlung bedanken!
Ich fand das Buch großartig!
Und zu noch zum Schluss: Ich muss die zwei anderen Bücher und überhaupt andere Bücher von Simone Elkeles ebenfalls lesen!

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783570307182Bewertung:
Erscheinungstermin:2011
Verlag:cbt
Übersetzung:Katrin Weingran


Rezension: BETA

Rachel Cohn – BETA




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Kurzbeschreibung:
Elysia ist ein Klon. Sie dient den Menschen, ohne zu fragen. Sie hat keine eigenen Bedürfnisse. Sie hat keine Gefühle. Doch die Realität sieht anders aus: Elysia hat Gefühle. Sie ist neugierig. Sie will alles erleben. Auch die Liebe. In ihrer Welt bedeutet das für einen Klon den Tod. Es sei denn, sie kann aus dem Paradies fliehen…


Mitreißend und überzeugend!


Mittlerweile kenne ich einige Dystopien, kenne den Aufbau und bin mit unterschiedlichsten Ideen vertraut. Da lässt man sich gerne mal von einem neuen Ansatz überraschen!
Ehrlich gesagt, bin ich überrascht! Klonen ist ein Thema, was sicherlich schon vielen Lesern schon mal still und heimlich durch den Hinterkopf geschlichen ist. Nun ist es Realität und ich muss sagen, Rachel Cohn ist dieser Verkörperung dieser Realität sehr gut gelungen!


Man wird als Leser recht schnell vertraut gemacht mit einer neuen und völlig unbekannten Welt. Es sind wahrlich nicht wenige Informationen, doch es empfiehlt sich, gerade kleinere Begegnungen oder auch scheinbar farblose Randfiguren gut im Kopf zu behalten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass hinter vielen Dingen mehr steckt, als es zu Beginn den Anschein hat.
Zu Beginn ist es wirklich eine ausnahmslos perfekte Welt. Doch es wäre kein lesenswertes Buch, wenn sich nicht auch irgendwann Risse in dieser Perfektion zeigen würden.
Die Autorin hat eine sehr interessante neue Umgebung geschaffen, die auf Dauer in all ihrer Wahrhaftigkeit einfach langweilig wird. Dann scheut sie auch nicht davor zurück, eine Überraschungen zu präsentieren, die der Story ihre Würze verleihen und vom Perfektions-Image ablenken.
Man sollte nicht auf eine Fülle an blutigen Kriegen, oder Details zu früheren Zeiten eingestellt sein. Zwar werden einige wenige Andeutungen über „die Zeit davor“ gemacht, doch halten sich diese sehr in Grenzen. In anderen Dystopien wird eindeutig mehr auf diesen „Bruch“ eingegangen, der die Grenze zwischen der Welt, wie wir sie kennen und der Fantasie markiert.


Der Stil von Rachel Cohn liest sich wunderbar und viel zu schnell ist der ganze Spaß dadurch schon wieder vorbei.
Das Cover passt in seiner ganzen Unschuld und Reinheit perfekt zur Geschichte.


Schade, schade, schade nur, dass die Autorin ebenfalls zur Sorte jener Plagegeister gehört, die den Leser mit einem unglaublich unbefriedigenden Cliffhanger zurücklassen!
Wie in Gottes Namen, soll man das bis zum (wahrscheinlichen) Folgeband mit all den spektakulären Enthüllungen nur überstehen?
Damit erreicht sie nur, dass ich sehnsüchtig auf eine möglichst in nicht allzu ferner Zukunft liegende Neuerscheinung von Rachel Cohn hoffe…
Wenn ihr bereit seid, eure Fingernägel vor lauter Ungeduld gemeinsam mit mir zu ruinieren und ihr ebenfalls eine Leidenschaft für spannende Dystopien besitzt, dann solltet ihr dieses Buch lesen!


Bewertung:

Rezension: Susannah. Auch Geister können küssen

Meg Cabot – Susannah. Auch Geister können küssen




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Kurzbeschreibung:
„Susannah ist nicht so wie andere Mädchen: Sie trägt lieber zerrissene Jeans statt rosa Klamotten. Und sie kann Geister sehen, was sie nicht als besonders tolle Gabe empfindet. Als Susannah mit ihrer Mutter umzieht, hofft sie, dass der Spuk ein Ende hat. Doch in ihrem neuen Zuhause lungert der Geist eines attraktiven jungen Spaniers herum. Der Typ nervt sie tierisch – bis Susannah in der Schule von dem Geist einer ehemaligen Mitschülerin attackiert wird und Jesse sich auf einmal von einer ganz anderen Seite zeigt…“


Herrliches Nachmittags-Wohlfühl-Buch!


Ich habe nur wenige Stunden mit Susannah verbracht und dennoch ist sie mir unglaublich ans Herz gewachsen!
Zwar habe ich mich nach Beenden des Buches gefragt, wer denn für die deutsche Übersetzung des Titels zuständig war, aber ansonsten passt wirklich alles!


Was mir wirklich gut gefallen hat, ist der Umstand, dass diese Handlung nicht von der Liebesgeschichte getragen wird. Dieser Aspekt nimmt sogar nur einen recht geringen Umfang in der eigentlichen Handlung ein. Es ist ein erstes, zartes, gegenseitiges Kennenlernen und Beschnuppern. Ich denke, dass sich dies in den Folgebänden erst r4echt weiterentwickeln wird.
Aber es ist angenehm, dass die Protagonisten nicht gleich in den ersten Kapiteln wie wildgewordene Tiere übereinander herfallen, wie es leider so oft der Fall ist. Das gibt dem ganzen etwas Magisches und Unberührtes. Außerdem hat die Autorin so noch recht viel Spielraum für Fortsetzungen gelassen.


Der Stil ist recht simpel und gut zu lesen.
Man inhaliert die Story regelrecht.
Sie ist witzig, charmant und auf eine unschuldige Art und Weise überzeugend.
Auch Susannah als Protagonistin ist mir sehr sympathisch geworden. Sie weiß, wie man sich verteidigt und trotzdem ein Mädchen bleibt. Damit verbindet sie zwei Eigenschaften, die sonst meist nur getrennt auftreten, oder dann in eine konstruierte Puppenversion der eigentlichen Heldin abrutschen.


Ich bleibe auf jeden Fall an Susannah dran!
Sie hat etwas, was mich überzeugt!


Bewertung:

Rezension: The Sign

Julia Karr – The Sign. Nur zu deiner Sicherheit




„The Sign. Nur zu deiner Sicherheit“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können. Sie bekommen ein Tattoo, The Sign, und dürfen sich nun offiziell mit Jungs einlassen. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand – und ihr tot geglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden – und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?


Gute Idee – mit einigen Schwächen…


Neugierig gemacht hat mich das Cover. Es ist eine geheimnisvolle Kombination aus viel schwarz und lila. Das wirkt spannend.


In ihrem über 450 Seiten starken Buch hat Julia Karr eine neuartige Dystopie geschaffen.
Die Welt ist neu geordnet. Das Klassensystem regiert die Gesellschaft, ebenso wie die Medien die Menschen kontrollieren.
Sobald ein Mädchen das 16. Lebensjahr erreicht, kann sie quasi tun und lassen, was sie will.
Das Buch ist ein mahnender Zeigefinger auf die heutige Gesellschaft und die Vermarktung von Sex und jungen Mädchen.
Zwar kann man die dargestellte Situation von Julia Karr als etwas überzeichnet einschätzen, doch führt sie uns doch nur überdeutlich vor, worauf wir hinarbeiten.


Die Liebesgeschichte ist niedlich, aber teilweise nicht zufrieden stellend. Die Protagonistin wehrt sich durchgehend gegen männliche Aufmerksamkeit, doch bei Sal knickt sie ganz schnell ein. Auch hätte ich sie oftmals schütteln können, wenn sie während des Zusammenseins mit ihm ihre Gefühle ständig infrage stellte.
Ihr fehlte das Vertrauen.


Etwas gefehlt hat mir auch der Blick ins Detail. Zwar lernt der Leser so interessante neue Wörter wie „PAV“ und „Trannie“, doch wird kein genaueres Bild über diese Dinge vermittelt. Sie bleiben zu stark im Schatten und man bekommt keine richtige Vorstellung von dieser neuen Welt. Auch die Regierung, der „Krieg“ und überhaupt die ganzen Hintergründe finden nur am Rand Erwähnung. Um die sogenannten „NonKons“ dreht sich zwar eine Menge, doch auf sie und gerade ihre Aktionen wird zu wenig eingegangen.
Der Fokus der Aufmerksamkeit wird von der Autorin auf die perverse Gier nach Sex gerichtet und auf den Kampf eines Mädchens auf der Suche nach sich selbst und ihren Wurzeln.


Einen Cliffhanger gibt es am Ende nicht.
Das bedeutet, auch wenn viele Fragen nicht geklärt wurden, so hätte ich kein Problem mit einem Einzelbuch gehabt. Doch bei einer kleinen Recherche liefen mir Hinweise zu einem Folgeband über den Weg. Ich bin gespannt, ob Julia Karr in diesem lose Stränge erneut aufgreift und vielleicht ein wenig mehr auf die Welt im Jahre 2150 eingeht.
Vieles hat man gar nicht, bis nur sehr schwer verstanden.
Kurz zu erwähnen ist auch eine spannende Andeutung, die sich um Erde, Mond und Mars drehte. Das wäre doch mal eine Fortsetzung…


Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen. Kleine Längen und lose Fäden konnten mir auf die Dauer nicht das Interesse an der Story nehmen.


Bewertung:

Rezension: Zweilicht

Nina Blazon – Zweilicht



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Kurzbeschreibung:
Der 17-jährige Jay ist in der Stadt seiner Träume angelangt – ein Jahr wird er als Austauschschüler in New York, der Heimat seines verstorbenen Vaters, verbringen. Gleich zu Beginn verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison mit den Indianeraugen. Doch was er keinem zu erzählen wagt: Hin und wieder taucht ein anderes Mädchen auf, das außer ihm niemand zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Bis sie ihn schließlich in eine verwunschene Welt entführt, die seit Jahrhunderten kein lebender Mensch betreten hat. Als auch im New York der Gegenwart die Geister und Dämonen erwachen, beginnt für Jay ein Kampf auf Leben und Tod. Der Dämon mit dem Herzen aus Eis ist ihm auf der Spur und giert nach menschlichen Seelen. Und Jay muss sich entscheiden – zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten …


Wo endet die Wirklichkeit?


Es ist unmöglich, in dieser Kurzbeschreibung das zu lesen, was sich wirklich in diesem Buch verbirgt.
Ich habe es gerade beendet und bin noch wie gefangen in dieser fremden Welt, in den neuen Eindrücken und in der gespenstischen Verschmelzung zwischen Wirklichkeit und Trugbild.


Der erste Teil der Geschichte war klar verständlich und eigentlich auch so, wie man sich eine Jugendbuchgeschichte eben vorstellt. Einen kleinen Touch von Fantasy gibt es auch, aber er hat sich noch nicht so richtig herauskristallisiert.
Dann nimmt die Geschichte plötzlich kräftig Fahrt auf. Man ist in einem Wirbel aus Wahnvorstellungen und Wahrheit gefangen, die mich manchmal wirklich an meinem Verstand haben zweifeln lassen. Längst ist nicht mehr alles so, wie man sich das gedacht hatte. Es gibt einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte, wo nichts mehr so ist wie vorher. Positionen verändern sich schlagartig und Absichten werden (un-)klarer.
Hier darf man sich jetzt nicht geschlagen geben, denn sonst ist man verloren in dieser fremden Welt. Man muss versuchen, den Kopf über Wasser zu halten, denn sonst verpasst man einige entscheidende Punkte, die zur Auflösung beitragen.
Ich war auch mächtig verwirrt, hin und her gerissen und mir meiner eigenen Gedanken nicht mehr sicher.


Es ist irre, wie viele Selbstzweifel Nina Blazon aus ihrem Leser herauszukitzeln weiß und dass sie es schafft, den Leser so geschickt mit der Geschichte zu verweben.
Sie hat eine starke Geschichte mit augenscheinlich vielen Irrungen und Wirrungen erschaffen. Mit einem Bann, der nicht nur in der Geschichte existiert, sondern für kurze Zeit auch in der Wirklichkeit. Gefangen zwischen Sonne und Mond kann man sich kaum mehr lösen und das Ende macht es nicht gerade besser…


Die Autorin hat eine einzigartige Geschichte erschaffen und zusammen mit dem Cover kann ich wohl nichts anderes mehr sagen, außer: Lesen!


Bewertung:


Für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich bei cbt!