Rezension: Du erinnerst mich an morgen

Katie Marsh – Du erinnerst mich an morgen


Katie Marsh-Du erinnerst mich an morgen

Kurzbeschreibung:

Zoe will gerade die Zukunft mit ihrer großen Liebe Jamie beginnen, als sie ihre Vergangenheit einholt. Kurz vor der Trauung erreicht sie der Hilferuf ihrer Mutter, mit der sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Ohne nachzudenken verlässt Zoe die eigene Hochzeit und findet eine veränderte Mutter. Die Neuigkeit trifft sie mit voller Wucht: Gina ist mit gerade mal Anfang fünfzig an Alzheimer erkrankt. Der Alltag wird bedrohlicher, die Versöhnung mit ihrer Tochter immer dringlicher. Zoe will Gina beistehen, ist aber auch damit konfrontiert, dass Jamie sie nach der geplatzten Hochzeit verlassen hat. Ist er bereit, ihr eine zweite Chance zu geben? Und können Mutter und Tochter die Vergangenheit überwinden, jetzt da Gina ihre Erinnerung langsam, aber unaufhaltsam verliert?

Streckenweise sehr langatmig

Das Thema Demenz in einer Geschichte zu verpacken, das dürfte keine leichte Übung sein.
So dachte ich es mir im Vorfeld und ging deshalb auch schon mit ein wenig Respekt an Du erinnerst mich an morgen heran.

Nach jedem Kapitel kommt immer ein Brief. Auf diese Unterbrechungen habe ich mich immer schon sehr gefreut, denn sie beleben das Geschehen und geben Einblick in bis dato unbekannte Gedanken und Gefühle.
Eine schöne Idee, um nochmal einen anderen Dreh in die Geschichte zu bekommen.


„Wenn man einmal von meinen zwei minimalen Kritikpunkten absieht, ist Du erinnerst mich an morgen eine herzerwärmende, teilweise witzige aber genauso auch grausame und traurige Geschichte.“
Rezension von Literaturliebe zu Du erinnerst mich an morgen von Katie Marsh


Teilweise hat sich Du erinnerst mich an morgen sehr gezogen.
Weite Teile der Geschichte waren eine Wiederholung der vorangegangenen Szenen und irgendwie kam die Handlung nicht vorwärts. Da muss man sich teilweise echt ranhalten, dass man das Buch nicht weglegt.
Zoes unnachgiebiges Verhalten ihrer Mutter gegenüber kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn man sich als Jugendliche gegen seine Eltern auflehnt, dann kann ich das verstehen. Aber mit fortschreitender Zeit sollte man irgendwann annehmen, dass diese beinahe trotzig-kindliche Haltung sich verliert. Da hat Zoe mich manchmal wirklich genervt.

Katie Marsh gelingt es aber, das Thema der Demenz sehr einfühlsam in die Geschichte einzubringen und das hat mir wirklich gut gefallen. Es hat mich berührt.

Insgesamt fand ich die Grundidee des Buches sehr schön, ich muss aber einige Abzüge machen.
Das Demenz-Thema ist gut verpackt, aber oftmals fehlt es der Geschichte an einem wirklichen roten Faden und die Autorin verliert sich in unwichtigen Details, die den Leser streckenweise arg langweilen.

Für weitere Buchtipps und Leseempfehlungen schaut euch bei meinen anderen Rezensionen um.

Kaufen:amazon.de* (Werbung) (Werbung) | Verlag
Format:Taschenbuch
ISBN:9783453291904Bewertung:
Erscheinungstermin:April 2017flügelflügelflügel,5
Verlag:Diana Verlag
Übersetzung:Angelika Naujokat

Kommentare

  1. Moin,

    Das Buch gefällt mir schon vom Titel her!

    Ich wünsche Dir noch einen guten Wochenstart!

    Herzliche Grüße von meinem Lieblingsleseplatz,
    Verena
    #litnetzwerk

  2. Liebe Ramona,
    bezüglich des Titels kann ich mich Verena und dir anschließen, der ist echt schön.
    Schade, dass sich die Geschichte stellenweise gezogen hat.
    Dabei klingt das Thema echt spannend.

    Liebe Grüße,
    Nicci

  3. Liebe Ramona,

    Vielen Dank für die ehrliche Rezension!
    Ich hatte das Buch nämlich auch schon auf dem Schirm, war mit aber noch unsicher.
    Da hast du mir bei der Entscheidung geholfen 😉

    Liebste Grüße ❤ Jill

Deine Meinung ist mir wichtig und ich freue mich, wenn Du mir schreibst!

*

%d Bloggern gefällt das: