Was ist eigentlich im Juli passiert? Das erzähle ich euch in meinem Monatsrückblick.
Kommen wir nun also zu meinem Monatsrückblick für den Juli, den ich in meine gelesenen Bücher und ein paar private Schnappschüsse eingeteilt habe.
Gelesene Bücher
Ich habe im Juli 4 Bücher gelesen.
- Lights Out von Navessa Allen
- Fatherless Behavior von Marie Joan
- Blaues Wunder von Anne Freytag
- Nur kurz leben von Catherine Strefford
Im Leben von Kielfeder
Der Juli war eine Fortsetzung des Aufs und Abs der letzten Wochen und Monate.
Weil ich quasi kaum etwas auf die Reihe bekommen habe, fiel als erstes mein ganzer Content hintenüber. Auf Instagram und YouTube war es sehr still, aber das reale Leben hat einfach zu viel gefordert.
Im Juli war ich noch mal eine ganze Woche in Berlin, um mich um das Auf- und Ausräumen einer Wohnung zu kümmern. Ich habe doch einiges geschafft und gerade zum Schluss hat man gesehen, was ich eigentlich im Juni und Juli alles so geschafft habe. Aber es war auch sehr anstrengend. Nicht unbedingt körperlich, mehr mental. In 5 Tagen waren allein über 50 Menschen von Kleinanzeigen da und haben Dinge abgeholt. Das bedeutet auch eine immerwährende Verfügbarkeit und ich bin ja eh kein großer Fan von Begegnungen mit fremden Menschen.
Zum Glück endete die Zeit in Berlin dann mit einem superschönen Abschluss, nämlich einem Besuch auf der Brettspielmesse in Berlin. Ein Freund hat Karten organisiert bekommen und so waren mein Mann und ich mit ihm dann am Sonntag da. Die Messe ansich ist natürlich nicht mit Essen vergleichbar. Es geht auch insgesamt weniger um fancy Zeug und Mehrheiten, sondern mehr um die riesige Area zum Spielen. Man kann sich nämlich wirklich tausende Spiele ausleihen und spielen! Das ist der Hammer! So haben wir einige Titel von unserer Liste auf dem Tisch gehabt, um uns mal eine Meinung zu bilden.
Ein kleiner Einblick: Rebirth kam bei uns dreien überhaupt nicht an. Eher Familien- als Kennerspiel, sehr simples Plättchenlegen, ohne Bezug zum Thema. War uns viel zu langweilig. Ja, vielleicht eher für Menschen geeignet, die sonst eher wenig spielen und wo kein langes Regelstudium stattfinden soll. Dann wahrscheinlich genau richtig.
Unser absolutes Highlight war „Die Sümpfe von Feya“. Ein richtig toll verzahntes Eurogame, wo für uns auch ein hoher Wiederspielwert überzeugte. Zum Glück hat sich da spontan jemand an den Tisch gesetzt, der das Spiel schon mehrfach gespielt hat. So war die Einführungsphase deutlich schneller. Mittlerweile hab ich das Spiel sogar zu einem absoluten Schnäppchenpreis bei Kleinanzeigen ergattern können.
Ansonsten war der Juli gefüllt mit viel, viel Arbeit und sehr entspannter Zeit mit Freund*innen.
Quatschen, Dinge aussortieren, viele Brettspiele, ganz viel lachen und zum Ende des Monats auch wieder ein wenig aufatmen.
Momentan merke ich, wie dringend ich eine Pause brauche.
Im September haben der Mann und ich Urlaub und darauf fiebere ich wirklich hin. Ich weiß, so sollte es nicht sein. Und einem einzigen Urlaub so viel Verantwortung überzustülpen, das ist auch nicht gerecht. Aber vieles hätte sich in den letzten Monaten auch nicht anders aufteilen lassen.
Es ahnt ja keiner, dass man plötzlich in 6 Monaten zu gleich 2 Beerdigungen geht und drumherum irgendwie der normale Alltag noch gestrickt werden muss. Das eigene Leben pausiert nicht, wenn ein anderes endet. Es dreht sich alles weiter und dann merkt man schnell, in wie vielen Verpflichtungen man drinhängt. Was alles organisiert werden muss, damit man sich „nur mal kurz“ noch um das geendete Leben einer anderen Person kümmern kann.
Aber es wird besser. Hoffe ich.
