Rezension: Seit ich dich gefunden habe

Kat French – Seit ich dich gefunden habe


kat French-seit ich dich gefunden habe

Kurzbeschreibung:

Honeys beste Freundinnen sind überzeugt: Was Honey braucht, ist ein Mann. Einer, der sie umsorgt, der intelligent ist, witzig und liebevoll. Also arrangieren sie ein Blind Date nach dem anderen für sie. Aber irgendwie zieht es Honey immer wieder zu Hal, ihrem neuen, wahnsinnig sexy Nachbarn. Zu dumm, dass er so gar nicht zu der Charakterbeschreibung ihres Traummanns passt…

Wundervoll…

[Weiterlesen…]

Rezension: Krabbe mit Rettungsring

Tanja Janz – Krabbe mit Rettungsring


krabbe mit rettungsring-Tanja janz

Kurzbeschreibung:

War es wirkliche eine gute Idee, an einer Abnehm-Show teilzunehmen? Das fragt sich Mittdreißigerin Nina, als sie in Seenot im kalten Wasser vor St. Peter-Ording treibt. Und das nur, weil ihre blöde Weight Fight-Kollegin Silke mit den Katzenfoto-Shirts ihre Surfkünste maßlos überschätzt hat. Können Nina und ihr Team nun noch gewinnen? Und warum muss ausgerechnet Rettungsschwimmer Veit sie aus dem Meer fischen, der die Abnehmer abschätzig „Krabben mit Rettungsring“ nennt? Ja, sie sind alle füllig und sie haben vielleicht zu lange in der Sonne gebrutzelt. Aber sie wird es ihm und allen anderen zeigen – zusammen mit Silke, Paul und Edwin, der besten Abnehmtruppe der Welt.

Locker-leicht und erfrischend

[Weiterlesen…]

Rezension: Ich habe mich verträumt

Kristan Higgins – Ich habe mich verträumt


Kristan Higgins–Ich habe mich verträumt

Kurzbeschreibung:

Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, liebevoll, einfühlsam – und existiert nur in ihrer Fantasie. Weil Grace es leid ist, sich ständig Bemerkungen über ihren Singlestatus anzuhören, erfindet sie kurzerhand einen Verehrer. Dumm nur, dass sich die Geschichte erstaunlich schnell herumspricht – und auch ihrem neuen Nachbarn Cal zu Ohren kommt, der erstaunlich viel Ähnlichkeit mit ihrem Traummann hat… Aber bevor Grace sich seinen Fragen stellt, erwarten sie katastrophale Blind Dates, ihr Exfreund auf seiner Hochzeit und Senioren-Tanzunterricht. Und doch scheint am Ende wahr zu werden, wovon Grace bisher nur träumen konnte…

Verträumt für einen Nachmittag…

Ein niedlicher Titel und eine vielversprechende Kurzbeschreibung und eine Leidenschaft für die Bücher von Kristan Higgins. Mehr brauchte es nicht, damit mir dieses Buch den Nachmittag versüßte.

Grace hat ein paar skurrile Eigenarten, wegen denen sie mir aber sofort sympathisch war. Sie ist nicht perfekt. Sie vereint verschiedene Ticks, die es ihrer Umwelt manchmal nicht leicht machen, sie zu lieben.
Auf Dauer ein wenig genervt hat mich ihre immer-aggressive, hundische Begleitung. Hier stimmt die Aussage „Klein, aber oho!“ wie du Faust aufs Auge. Nur manchmal ein Tick weniger davon hätte mir auch gereicht, wenn ich ehrlich bin.

Allerdings kommt es in Gegenwart von Grace immer wieder du amüsanten Situationen, unter denen besonders ihr Nachbar Cal zu leiden hat… Wer das Buch liest, weiß, was ich meine…
Cal ist ein interessanter Charakter, weil er nicht so leicht zu durchschauen ist. Er gibt sich recht unnahbar, wodurch man aber auch immer wieder von ihm angezogen wird.

„Ich habe mich verträumt“ ist eine perfekte Unterhaltung für den sommerlichen Nachmittag und das Buch war mir ein guter Begleiter für ein paar Stunden. Es ist eine schöne romantische Geschichte, die manchmal ein wenig eigenwillig verläuft. Das macht sie sehr liebenswert.
Wer Kristan Higgins kennt, erwartet Leidenschaft und Komödie, nicht aber Spannung und Aktion. Genau das bekommt man auch und deshalb empfehle ich das Buch mit 4,5 Punkten weiter.

Kaufen:amazon.de* (Werbung) | Verlag
Format:Taschenbuch
ISBN:9783862787241Bewertung:
Erscheinungstermin:Juni 2013
Verlag:Mira Taschenbuch
Übersetzung:Annette Hahn


Rezension: Leiden sollst du

Laura Wulff – Leiden sollst du


Wulff-leiden sollst du

Kurzbeschreibung:

War es wirklich ein Unfall? Die 17-jährige Julia, monatelang vermisst, wird plötzlich tot am Kölner Rheinufer angespült. Gerichtszeichnerin Marie Zucker lässt das Ganze keine Ruhe denn ihr Cousin Ben war mit der Toten befreundet, und jetzt scheint ihn ihr Tod kaltzulassen. Marie bittet ihren Mann Daniel um Hilfe, einen Kriminalkommissar, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist. Doch er zögert, wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren, und zwingt sie so, zunächst auf eigene Faust ermitteln. Sie findet heraus, dass Ben seit Wochen bedroht und verfolgt wird. Und dann taucht die nächste grausam entstellte Leiche auf. Ist Marie dem Mörder etwa den entscheidenden Schritt zu nahe gekommen?

Spannendes Thriller-Debüt!

Ich lese Thriller außerordentlich gerne.
Gerade dann, wenn es nicht so „weichgezeichnet“ abläuft, sondern das Buch seine Genre-Bezeichnung auch verdient. Das ist bei „Leiden sollst du“ der Fall!

Schon der Beginn und die Einführung der Figuren sind sehr gelungen.
Laura Wulff hat es geschafft, aus jedem ihrer Charaktere eine eigenständige Person zu gestalten. Dadurch ergibt sich eine große und sehr interessante Vielfalt.
Ihre Kreation der beiden Protagonisten hat auch einen klaren Reiz für mich. Natürlich hat der Kommissar ein Problem, er ist sogar zurzeit krankgeschrieben. Aber an dieser Stelle hat die Autorin ihm eine hartnäckige bessere Hälfte zur Seite gestellt. Ohne Marie wäre Daniel Zucker nicht der, der er ist. Das Duo ist mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen. Durch die häufigen Perspektivenwechsel hat man Einblick in beinahe alle Gefühlswelten. Dabei wird dem Leser der große innere Kampf vor Augen geführt, den Daniel führt. Dabei erfährt der Leser, wie sehr Marie für ihren Mann da sein möchte. Dabei erklärt sich, welche Gedanken ihren Cousin Ben quälen.

Doch gerade Daniels Leidensweg und auch sein Weg zurück ins Leben sind eine tragende Rolle in „Leiden sollst du“. Und das ist auch richtig und sogar wichtig. Denn ehe er mit sich selbst nicht die ersten Schritte ins Reine geht, kann er auch nicht für seine Frau da sein. Das muss man verstehen und begreifen.
Teilweise sind seine Gedanken sehr raumgreifend und auch sehr ausschweifend. Dann kapselt er sich völlig von seiner Umgebung ab. Aber die Wege, die seine Gedanken beschreiten, haben Ecken und Kanten. Es geht nicht immer nur schnurgerade geradeaus.
Gerade das macht den Einblick in seine Welt so reizvoll.

Der Stil der Autorin ist dem Buch angemessen. Ich habe mich nicht gestört an der teils sehr jugendlichen Sprache. Immerhin sind jugendliche und ihre Welt ein existenzieller Teil der Geschichte, Warum sollte da nicht auch ihre Sprache angepasst sein?
Sehr gute gefallen hat mir außerdem, dass Laura Wulff kein Blatt vor den Mund nimmt. Eingangs sagte ich „nicht weichgezeichnet“. Ja, hier gibt es Blut und ja, hier gibt es auch einiges an Gewalt. Ich habe keinen Maßstab, ob ich hart im Nehmen bin, aber ich fand das angemessen und gut so. Sonst wäre es schließlich kein richtiger Thriller.

Diese Szenen ohne die rosarote Brille, die Sprache und die Figuren haben ein sehr gutes Zusammenspiel geführt, was ich gerne jedem interessierten (Thriller-)Leser ans Herz legen möchte.
Für mich steht auf jeden Fall fest: Wenn die Zuckers einen neuen Fall lösen, bin ich auf jeden Fall wieder mit von der Partie!

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Paperback
ISBN:9783862784974Bewertung:
Erscheinungstermin:2013
Verlag:Mira Taschenbuch
Übersetzung:


Rezension: Im Meer des Skorpions

Cherry Adair – Im Meer des Skorpions


im Meer des skorpions-cherry adair

Kurzbeschreibung:

Er muss eine gesunkene Galeere vor Marokko bergen und auch noch Blutdiamanten im Wert von 25 Millionen Dollar schmuggeln – Nick Cutter steckt mitten in einem riskanten Doppelauftrag. Das Letzte, was der Profi-Schatzsucher braucht, ist jemand, der alles gefährdet! Doch genau das passiert, als Prinzessin Bria Viscontis Hubschrauber an Deck der „Scorpion“ landet. Die Principessa verlangt nicht nur die fünf Millionen Dollar zurück, die ihr Bruder in die Schatzsuche investiert hat – sie ist auch wie Feuer für den sonst so kühlen Nick. Sie weckt Gefühle, für die er jetzt absolut keine Zeit hat – die er jedoch nicht ignorieren kann. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass sich an Bord ein Mörder befindet.

Sexy und leidenschaftlich!

Etwas anderes ist man von Cherry Adair auch nicht gewohnt.
Aber ihren Geschichten haftet auch ein Hauch von Gefahr an. Spannung, die die ohnehin schon gereizte Situation wunderbar verschärft und die Gefühle aller Beteiligten zum Kochen bringt.
Denn wenn der Mann nicht hin und wieder mal den Beschützer spielen dürfte, wäre ja gar kein Spaß mehr bei dieser ganzen „Rühr-mich-nicht-an“-Sache dabei…

Nick Cutter ist aber auch ein wirklich kalter Brocken.
Ich meine, ok, seine Beweggründe sind durchaus nachvollziehbar. Er möchte nicht in die Schürzenjäger-Fußstapfen seines Vaters treten. Aber muss er deshalb so unsagbar stur sein? Das wäre doch nun an einigen Punkten wahrlich nicht notwendig gewesen. Zumal es teilweise wirklich nur immer und immer wieder wiederholt wird. Das hat am Ende dann schon einen unglaublichen Bart.

Allerdings schafft Cherry Adair es natürlich auch mit diesem Buch wieder, dass ich mich einige Stunden ganz weit weg träumen kann. Leider kommt das Tauchen meiner Meinung nach in diesem Buch etwas zu kurz, dafür genießt man die wenigen Szenen mit Tauchen dann umso mehr.
„Im Meer des Skorpions“ hat bei mir durch die gekonnte Mischung von Action und Leidenschaft für kurzweilige Unterhaltung gesorgt, die ich gerne weiterempfehlen kann.

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783862784608Bewertung:
Erscheinungstermin:September 2012
Verlag:Mira
Übersetzung:Christian Trautmann


Rezension: Sophies Melodie

Susanne Schomann – Sophies Melodie


susanne schomann-sophies melodie

Kurzbeschreibung:

Sophie bekommt die Chance ihres Lebens: Sie soll ein Buch über den berühmten Sänger und Songwriter Constantin Afra schreiben! In Schottland. Denn nach dem Tod seiner Frau hat er sich in die Einsamkeit der Highlands zurückgezogen. Zu ihrer Überraschung lernt Sophie ihn jedoch nicht als arroganten Star kennen, sondern als sinnlichen Mann, der sie fasziniert. Schon bald geben sie sich in der endlosen Weite Schottlands den Klängen ihrer Leidenschaft hin. Aber mehr als eine wilde Affäre kann es nicht sein. Denn neben dem Gedenken an seine verstorbene Frau kann Sophie nicht bestehen – glaubt sie. Und ob Constantin sich je wieder an eine Frau binden wird, weiß allein der Wind, wenn er über die schottischen Hügel streicht…

Man kann es einfach nicht auf so wenige Worte beschränken!

Constantin ist der wohl unsympathischste Held, der mir je über den Weg gelaufen ist!
Wie Sophie sich seine furchtbar herrschsüchtige und unnahbare Art so lange gefallen lassen kann, ist mir bis jetzt ein Rätsel geblieben.
Da kann selbst seine Vergangenheit keine Entschuldigung liefern. Aber immer wenn man glaubt, einen Blick auf den wahren Charakter des Protagonists erhaschen zu können, wird danach alles sofort wieder zunichte gemacht.
Einerseits ist da diese Unnahbarkeit, andererseits aber auch sein Drang, das besitzen zu wollen, was er will. Als ihm seine Gefühle klar werden, geht es gleich um eine (mögliche) Hochzeit. Eigentlich wird von Constantin Afra natürlich vorausgesetzt, dass man seinen „Bitten“ Folge leistet und alles nach seiner Pfeife tanzt.

Susanne Schomann hat hier also auch gewissermaßen eine Art Anti-Held konstruiert. Wie gut, dass er für Sophie vorgesehen ist, ich konnte mich leider nicht recht für ihn erwärmen.
Der Titel ist eng mit dem Roman verknüpft und diese Stelle ist für mich ein Zeichen dafür gewesen, dass im Protagonisten entgegen aller Vorurteile doch ein wenig Herz stecken muss…

Nach einiger Zeit war ich erstaunt, weil es schien, als wäre die Geschichte an dieser Stelle zu Ende erzählt. Dabei waren noch so viele Seiten übrig. Doch die Autorin hat es geschafft, mich zu überraschen und die Handlung an einigen Stellen nochmal zu drehen und zu wenden, alles nochmal zu hinterfragen. Das hat mir gut gefallen, weil so auch einige Überraschungsmomente entstanden sind.

Die Autorin konnte mich auch bei „Sophies Melodie“ wieder mit ihrem Schreibstil begeistern. Sie verknüpft romantischen Kitsch und stürmische Dramatik mit geradezu bürokratischer Geradlinigkeit. Susanne Schomann schreibt Bilder.

Mir gefällt die Grundidee und Susanne Schomanns Umsetzung.
Mit 4,5 Punkten empfehle ich das Buch gerne weiter.

Kaufen:amazon.de (Werbung)
Format:Taschenbuch
ISBN:9783862784622Bewertung:
Erscheinungstermin:September 2015 ,5
Verlag:Mira Taschenbuch
Übersetzung:


Rezension: Eine Marcelli gibt nicht nach

Susan Mallery – Eine Marcelli gibt nicht nach




„Eine Marcelli gibt nicht nach“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Dieser Zach Stryker ist aber auch ein … ein … Katie fehlen die Worte. Was zum einen daran liegt, dass der Stararchitekt so umwerfend aussieht, dass ihr jedes Mal der Atem stockt. Zum anderen daran, dass er vor nichts zurückschreckt, um die Hochzeit zwischen seinem achtzehnjährigen Sohn und Katies Schwester zu verhindern. Im Moment hat er gerade dafür gesorgt, dass Katies Firma pleitegeht, wenn die Partyplanerin nicht tut, was er sagt. Doch da hat er die Rechnung ohne das berühmte Marcelli-Temperament gemacht. Nur weil im Wein ein wenig Korken schwimmt, schüttet man nicht gleich die ganze Flasche weg. Und nur weil ein Mann sich ein wenig störrisch zeigt, wirft Katie nicht gleich die Flinte ins Korn.


Unverwechselbar, die Marcellis!


Mit den Marcellis hat sich eine weitere bezaubernde Großfamilie aus Mallerys Feder in mein Herz geschlichen!
Zwar ist jedem gewieften Leser ihrer Bücher mittlerweile das Muster vertraut, aber es ist doch immer wieder schön, den Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen und abschalten zu können.
Das geht mit ihren Büchern einfach wunderbar, denn sie sind wie geschaffen dafür, sich die eigene Geschichte ein bisschen umzuträumen…


Das italienische Temperament sprüht lebendig zwischen den Seiten und der Autorin ist es wunderbar gelungen, diesen Zauber ebenso wie die entfesselte Leidenschaft lesetauglich auf Papier zu bannen.


Zwischenzeitlich wird auch schon angekündigt, wie es in den Folgebänden weitergeht. Man bekommt erste Handlungsstränge, Konflikte und Personenkonstellationen zu sehen, aber eben zu kurz, um sich einen weiteren Gedanken daraus zu spinnen.
Das größte Geheimnis hat Mallery aber mit einem bisher namenlosen Geheimnis geschaffen. In Grundzügen ist es angedeutet, doch man weiß, dass dieser Konflikt sicherlich noch eine große Rolle im weiteren Leben der Marcellis einnehmen wird.
Auch ist bei Mallerys Marcellis nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Es kommt sogar zu einem Eklat und Gedanken über Hierarchien und Gesellschaftsordnungen, die ich so nicht erwartet hätte. Es versteckt sich also durchaus auch ein bisschen Ernsthaftigkeit zwischen den unbeschwerten Buchdeckeln vom neuesten Roman Susan Mallerys.


Ich werde das Leben der Marcellis mit viel Hunger nach weiteren Kostproben dieser unwiderstehlichen Mischung aus Seele, Herz und Verstand weiterverfolgen.


Bewertung:

Rezension: Ich fühle was, was du nicht siehst

Susan Mallery – Ich fühle was, was du nicht siehst




„Ich fühle was, was du nicht siehst“ bei amazon.de (Werbung)


Kurzbeschreibung:
Nie wieder wollte Liz Sutton einen Fuß in ihre Heimatstadt setzen. Zu demütigend waren die Erfahrungen, die sie dort als Teenager gemacht hat. Doch nun bringt eine Familienangelegenheit die erfolgreiche Bestsellerautorin zurück nach Fool’s Gold. Und unweigerlich läuft sie hier Ethan über den Weg, dem Mann, den sie in all ihren Büchern auf verschiedene Art den Tod finden lässt. Denn sie hat ihm nie verziehen, dass er sie als Teenager verleugnet hat. Trotzdem flammt sofort wieder die alte Leidenschaft zwischen ihnen auf. Aber wird sie auch halten, wenn sie ihm ihr großes Geheimnis vorstellt: seinen Sohn?


Wiedersehen in Fool’s Gold


Es ist herrlich, als Leser an einen Ort zu gehen, den man schon in früheren Zeiten sehr lieb gewonnen hatte.
So ging es mir bis jetzt bei allen Büchern von Susan Mallery und auch mit ihrer Idee Fool‘ Gold konnte sie erneut mein Herz erobern.


In „Ich fühle was, was du nicht siehst“ trifft man auf alte Bekannte aus „Stadt, Mann, Kuss“. Man merkt der Geschichte beim Lesen die Verbindung zum Vorgänger an, aber meiner Meinung nach können beide Bücher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden. Schließlich wissen eingefleischte Mallery-Leser längst, worauf alle ihre Bücher hinauslaufen…


Die Idee einer mordenden Krimibestsellerautorin ist sehr unterhaltsam und ich musste immer wieder lachen, wenn die Autorin verdeutlichte, zu was die Protagonistin auf dem Papier, aber zu ihrem Leidwesen nicht in der Wirklichkeit möglich ist.
Herrlich unterhaltsame Dialoge sind das Zentrum ihrer Geschichte, der Dreh- und Angelpunkt aller ihrer komödiantischen Pointen.


Romantisch und mit einer großen Portion Herzschmerz versehen hat Susan Mallery ein Happy End geschaffen, was mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt. Natürlich bin ich froh, dass es in einem nächsten Buch weitergeht und dass die Figuren ihr Glück finden, aber ein Abschied fällt immer sehr, sehr schwer…


Bewertung:

Rezension: Hochzeitsglocken für Lady Lucy

Julia Quinn – Hochzeitsglocken für Lady Lucy


Julia Quinn - Hochzeitsglocken für Lady Lucy

Kurzbeschreibung:

Der Weg zur Hochzeit ist verschlungen.
Erstens verliebt Gregory Bridgerton sich in die falsche Frau.
Zweitens verliebt die sich in jemand anders.
Drittens beschließt Lucy Abernathy sich einzumischen.
Viertens verliebt sie sich dabei in Gregory.
Fünftens ist sie so gut wie verlobt mit Lord Haselby.
Sechstens verliebt Gregory sich in Lucy.

Krönender Abschluss!

Julia Quinn ist genau die Autorin, die man an einem verregneten Nachmittag bei sich haben möchte.
Denn sie verkörpert genau das, wonach sich die romantische, völlig ausgehungerte Seite eines jeden Liebesromanlesers verzehrt.

Zwar weiß man, wenn man die anderen Bridgerton-Bücher kennt, dass der Plot im Grunde immer der gleiche ist, doch man kann einfach nicht wiederstehen. Es ist zu schön, zu unerreichbar und zu träumerisch – man muss einfach wieder in diese wunderbar leichte Welt abtauchen.
Doch Julia Quinn hat sich Mühe gegeben, aus diesem Buch noch etwas herauszuholen. Überraschende Wendungen kennzeichnen diese Geschichte, ebenso wie die andauernde Wankelmütigkeit der Heldin.
Teilweise war Lucy mir dann doch schon etwas zu brav und zu naiv.
Aber aus Erfahrung weiß man, womit am Ende zu rechnen ist und das ist ok…
Gregory war teilweise und gerade in der ersten Hälfte des Buches schon sehr langweilig. Er hat nichts getan und er setzte einfach voraus, dass auch weiterhin alles nach seinem Willen geschehen würde. Aber das macht Frau Quinn sich zunutze und er bekommt endlich auch mal, was er verdient… Die Möglichkeit, an sich selbst zu wachsen.

Gewundert habe ich mich, dass sich beide Personen so sehr schnell ihrer Liebe sicher waren. Die vorigen Bände waren durch ein stetiges und andauerndes Durcheinander gekennzeichnet, was es letztlich auch richtig spannend wurde. Hier wurde ein wenig Potenzial verschenkt.

Dennoch bin ich ein bisschen traurig, dass die Bridgertons nun alle glücklich unter der Haube sind. Ich werde sie vermissen.
Was für ein Glück, dass ich noch nicht alle Teile gelesen habe, sondern nur durch Zufall das Ende in der Mitte las…


Bridgerton-Reihe:
1. Wie erobert man einen Duke?
2. Wie bezaubert man einen Viscount?
3. Wie verführt man einen Lord?
4. Wer ist Lady Whistledown? / Penelopes pikantes Geheimnis
5. In Liebe, Ihre Eloise
6. Ein hinreißend verruchter Gentleman
7. Mitternachtsdiamanten
8. Hochzeitsglocken für Lady Lucy

Kaufen:amazon.de | Verlag
Format:Taschenbuch
ISBN:9783899418071Bewertung:
Erscheinungstermin:Januar 2011
Verlag:Mira Taschenbuch
Übersetzung:Petra Lingsminat


[Challenge] In Love with Mira Taschenbuch 2013

Da ich im letzten Jahr ganz knapp an der Mira Challenge gescheiertert bin, möchte ich es in diesem Jahr erneut versuchen. 🙂
Also habe ich mich bei der „In Love with Mira Taschenbuch“ – Challenge angemeldet.


Die Regeln haben sich nur minimal abgeändert:
1. Die Challenge läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
2. Ziel ist es, mindestens 12 Romane zu lesen und zu rezensieren, dabei ist es vollkommen egal, für welches Genre ihr Euch entscheidet.


Ich bin gespannt, wie es läuft und freue mich schon sehr auf diese neue Herausforderung.
Mira-Bücher sind Stammbesucher in meinem Regal und ich hoffe, diesmal klappt es auch 🙂

Und wer jetzt spontan Lust bekommen hat, es ebenfalls zu versuchen, der sei herzlich eingeladen.
Anmelden kann man sich bis zum 31. Januar 2013 bei kleinbrina.