[Blogtour „Die erstaunliche Wirkung von Glück“] Glückssymbole

blogtour glück susanne rehlein

Nicole hat vorgestern einen sehr schönen Artikel über „Die Wirkung von Glück“ geschrieben und welche Möglichkeiten es gibt, dass wir Glück empfinden.
Heute möchte ich euch in Anlehnung daran bekannte Symbole vorstellen, die uns als Glücksbringer bekannt sind und welche Bedeutung sie haben, oder woher sie ursprünglich kommen.

Das vierblättrige Kleeblatt

klee glück glücksklee Vierblättrige Kleeblätter sind selten und es gehört schon eine Menge Glück dazu, um eines zu finden. Deshalb ist es dann auch etwas ganz Besonderes, wenn man tatsächlich eines entdeckt. Natürlich kann man sich auch speziell gezüchtete, vierblättrige Kleeblätter kaufen, aber diese sollen das Pech hingegen anziehen.
Dorle hat in der langen Reihe ihrer Aufgaben auch eine sehr „überwältigende“ Begegnung mit Pflanzen. Leider hat sie keinen grünen Daumen und Klee ist auch nicht darunter.

Schornsteinfeger

schornsteinfeger Wenn man einen Schornsteinfeger berührt, dann soll das Glück bringen. Dieser Glaube kommt vermutlich aus dem Mittelalter, da die Schornsteinfeger durch das Kehren der Kamine Brände in den Häusern verhinderten.
Selbst wenn Dorle eine ganze Armee von Schornsteinfegern begegnen würde, könnten sie ihr wohl kein Glück bringen. Sie mag es nicht, wenn man sie berührt und Umarmungen schon gar nicht…

Der Marienkäfer

klee glück glücksklee Der Name kommt direkt von der Jungfrau Maria. Der kleine Krabbler kümmert sich hingebungsvoll um die Schädlingsbekämpfung und so glaubten Bauern und Landwirte früher fest daran, dass er direkt von Gott kommen müsse. Außerdem bringt es Glück, wenn ein Marienkäfer auf einem landet. Wenn man ihn tötet, ist das allerdings fatal…

Das Hufeisen

hufeisen Früher war Eisen ein sehr wertvolles Material. Außerdem schützte es das noch viel wertvollere Pferd. So wurde das Hufeisen zum Schutz gegen böse Hexen, den Teufel und andere Ungeheuer gegen Türen genagelt. Aber Vorsicht: Immer mit der offenen Seite nach oben. Andernfalls fällt das Glück heraus!

Der Mistelzweig

mistelzweig Ihr kennt bestimmt alle den Brauch, dass man sich unter einem Mistelzweig küssen muss. Verliebten Paaren soll das Glück bringen. Früher wurden dem Mistelzweig aber auch Heil- und Schutzkräfte nachgesagt. So hängte man in Haus und Stall auf, um sich vor bösen Hexen zu schützen.
Sich zu küssen ist für Dorle in sehr weiter Ferne. Einerseits ist das die Sache mit dem Berühren, andererseits müsste sie sich dazu verlieben. Also das mit der Liebe ist ja vielleicht noch unkompliziert, aber dann müsste sie sich auch auf dieses Gefühl einlassen. Dorle einfach mit jemandem unter einem Mistelzweig abzusetzen, dürfte nicht die gewünschte Wirkung haben.

Der Glückscent

glückscent glückspfennig Früher war es der Glückspfenning, heute hat sich die Bezeichnung der neuen Währung angepasst. Wenn man einen Cent verschenkt, so wünscht man sich damit symbolisch Reichtum und Wohlstand. Früher war es weder ein Pfenning, noch ein Cent, eher ein Taler oder Groschen. Er wurde an die Tür genagelt, um Hexen und böse Geister fernzuhalten.
Mit Dorles Hang zur Sauberkeit würde ihr Glückscent garantiert immer strahlen und blitzen.

Das Schwein

glückscent glückspfennig Ein Schwein bringt etwa 10 kleine Ferkel zur Welt. So steht es symbolisch für Stärke und Fruchtbarkeit und auch für Nahrung. Schon bei den Römern galt man als privilegiert, wenn man viele Schweine besaß. Heutzutage schenkt man sich aber kein lebendiges Ferkel mehr, sondern eine Nachbildung, meist aus Marzipan. Das Sprichwort „Schwein gehabt“ kommt vermutlich daher, dass der Verlierer in einem mittelalterlichen Wettbewerb ein Schwein geschenkt bekam. Er hatte also „Schwein gehabt“.
Dorle kümmert sich um alles und jeden. Da würde sie bestimmt auch kein Problem mit einem Schwein haben. Obwohl ihr das eventuell verursachte Chaos vielleicht Kopfschmerzen bereiten würde.

Gewinnspiel

Habt ihr auch schon mal eines dieser Symbole gesehen/ genutzt/ verschenkt?

Schreibt mir die Antwort in die Kommentare.

Gewinne
Verlost werden am Ende der Tour unter allen Teilnehmer_innen fünf mal je ein Exemplar des Buches.

Doppelte Gewinne werden ausgeschlossen. Die Gewinner_innern werden voraussichtlich ab dem 17.10. auf Literaturschock bekannt gegeben und per E-Mail benachrichtigt.

Alle Stationen der Blogtour

10.10. Spoilerfreie Rezension von „Die erstaunliche Wirkung von Glück“ bei Frau Hauptsachebunt
11.10. Die Wirkung von Glück bei About Books
12.10. Glücksrezepte bei The Read Pack
13.10. Glückssymbole auf dem Kielfeder-Blog
14.10. Interview mit Susann Rehlein auf Literaturschock.de