Rezension: Thalamus

Ursula Poznanski – Thalamus


Thalamus von Ursula Poznanski-Rezension

Kurzbeschreibung:

Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht – und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.

Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte …

So spannend!

Ich bin ein Fan von Ursula Poznanski, seit mir mein Bruder vor Jahren Erebos kurz nach Erscheinen geschenkt hat. Ich meine, das war 2010. Überlegt mal, wie lange das schon her ist… Das ist schon ewig her und ich finde es immer wieder spannend, wie sehr die Autorin sich seither entwickelt hat. Was für Projekte hinzugekommen sind und wie viele Bücher ich von ihr schon im Regal zu stehen habe.

Ursula Poznanski steht für Überraschungen und gnadenlose Spannung.
Solche, bei denen man vor Aufregung an den Fingernägeln kauen möchte.
Auch bei Thalamus bin ich atemlos durch die Seiten geflogen. Die Zeit verging viel zu schnell, möchte ich meinen.
Aber ich wollte immer dringender wissen, was denn nun eigentlich die Lösung ist, worin hier die Idee liegt.
Deshalb konnte ich nicht loslassen. Es fiel mir so unglaublich schwer, das Buch zur Seite zu legen, das glaubt ihr kaum.

Mich faszinieren ja diese Themen, die irgendwie einerseits total abwegig erscheinen, andererseits aber auch wieder nicht.
Wenn ihr Thalamus gelesen habt, dann werdet ihr wissen, was ich meine. Ich kann hier schlecht spoilern…

Lest Thalamus! Es hat mich komplett überzeugt.

Für weitere Buchtipps und Leseempfehlungen schaut euch bei meinen anderen Rezensionen auf meinem Buchblog um.

Kaufen:amazon.de* (Werbung) | Verlag
Format:Klappenbroschur
ISBN:9783785586143Bewertung:
Erscheinungstermin:August 2018flügelflügelflügelflügelflügel
Verlag:Loewe Verlag
Übersetzung:

Comments

  1. Hi!

    Das nenn ich mal eine kurze und knackige Rezension! 😉
    Und Begeisterung ist trotzdem in jeder einzelnen Silbe zu spüren. Ich muss gestehen, ich habe kein einziges Buch von ihr gelesen, das ist irgendwie nicht mein Genre. Aber mal soll ja auch mal neues wagen, hab ich mir sagen lassen. Vielleicht ist es ja irgendwann mal an der Zeit.

    Liebste Grüße,
    Wiebi

    • Liebe Wiebi,

      najaaaa, man kann nicht so viel schreiben, wenn man nicht alles verraten möchte.^^
      Und es soll ja niemand gespoilert werden. 😉

      Liebe Grüße
      Ramona

  2. Hallo Ramona,

    ich habe mir nach Erscheinen von „Layers“ gesagt, es ist Schluss mit Poznanski Büchern. ich habe alle signiert im Regal stehen, aber noch nicht gelesen, obwohl alle davon schwärmen. Und bevor ich nicht wenigstens ein Buch gelesen habe, will ich mir keine weiteren zulegen.
    Was schwer ist, weil ich Thalamus einfach so interessant finde. Du machst mir jetzt nicht sonderlich leichter, nach der kurzen, aber knackigen Rezension 😀

    LG Heffa

    • Liebe Heffa,

      dann fang doch einfach mal mit einem Buch an!
      Wenn du sie sogar alle im Regal zu stehen hast… 😉
      „Erebos“ kann ich als Einstieg sehr empfehlen, oder eben auch „Thalamus“.
      Versuchs! 🙂

      Liebe Grüße
      Ramona

  3. Hallo Ramona 🙂
    Bei dem Buch, muss ich gestehen, überlege ich schon lange ob ich es lesen soll. „Saeculum“ und „Erebos“ haben mir damals richtig gut gefallen und auch das Buch klingt vielversprechend, aber irgendwie ist es noch nicht bei mir gelandet. Ich denke, dass werde ich jetzt aber mal ändern 😉

    Liebe Grüße
    Anni

    • Liebe Anni,

      ich habe mich damals mit „Erebos“ in Ursula Poznanski verliebt. „Saeculum“ fand ich schwächer…^^
      Aber „Thalamus“ kann ich dir nur sehr empfehlen.
      Du musst es lesen. 🙂

      Liebe Grüße
      Ramona

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