Rezension: Der Atem des Teufels

Thomas Thiemeyer – Der Atem des Teufels


Der Atem des Teufels von Thomas Thiemeyer-Rezension

Kurzbeschreibung:

Zwölf Jahre nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Krakatau in der Meerenge zwischen Java und Sumatra kommt die Erde nicht zur Ruhe. Tiefe Spalten, aus denen undurchdringlicher gelber Nebel quillt, öffnen sich quasi über Nacht. Seltsame gehörnte Kreaturen steigen heraus und versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken.
Die Vorfälle rufen den Generalgouverneur Niederländisch-Indiens auf den Plan. Er wendet sich an seinen Außenminister, der wiederum den Rektor der Universität zu Berlin um Hilfe bittet. Und der kennt nur einen Mann, der das Rätsel der steinernen Teufel von Java lösen könnte: Carl Friedrich von Humboldt, Spezialist für unerklärliche Phänomene und Kopf seines unerschrockenes Teams der Weltensucher.

Unglaublich fesselnd!

Thomas Thiemeyer ist ein Stammautor in meinem Regal und mit seinen fantastischen Geschichten aus meinem Repertoire schon lange nicht mehr wegzudenken.
Was er erschafft, begeistert mich immer wieder neu. Ich stehe bei jedem seiner Bücher sofort unter einer Art Bann, der mich erst wieder freigibt, wenn ich das gesamte Buch gierig verschlungen habe.
Es tut mir leid, dass ich Der Atem des Teufels nur so kurz meine lesende Aufmerksamkeit schenken konnte. Aber es waren einfach nicht genug Seiten für mehrere gefüllte Abende. So beschränkte sich unsere gemeinsame Zeit nur auf eine kurze Spanne.

Mit Der Atem des Teufels ist Thomas Thiemeyer eine unglaublich fesselnde Fortsetzung seiner Reihe Chroniken der Weltensucher gelungen. Er bewies bis jetzt mit jedem Buch einen unglaublichen Einfallsreichtum auf der abenteuerlichen Suche nach neuen, ungewöhnlichen Geschichten. Der Autor hat eine gute Autorenspürnase dafür entwickelt, welcher Stil die Leser zu fesseln weiß. Er hat seine Linie gefunden und weiß dennoch mit jedem weiteren Buch erneut zu begeistern!
Die Idee ist unglaublich ausgefeilt und detailreich. Ein gewisser Grundstein an Feinheiten beglückt die Lesergemeinde, wie zum Beispiel Wilma. Ich liebe diesen kleinen, verrückten Vogel und möchte ihn in keiner Geschichte missen. Eine geniale Erfindung!

Ich brauche nicht viele Worte, denn mehr als begeisterte Sätze kann ich nicht formulieren.
Einzig und allein das wunderschöne Cover von Der Atem des Teufels muss natürlich noch erwähnt werden. Man muss sich unbedingt die Mühe machen, alle Weltensucher-Bücher mal genau anzusehen. Details fallen meist erst nach dem dritten Blick auf. Und nach dem Lesen ist es ein wunderbarer Abschluss. Es ist wie der Blick in einen Reiseführer, auf einen Ort, den wir nie bereisen werden, aber wo wir trotzdem neugierig auf dessen Gestaltung sind.

Ich bin begeisterter Leser der Weltensucher-Chroniken und werde weitere Bücher von Thomas Thiemeyer auf keinen Fall verpassen. Das solltet ihr auch nicht…

Für weitere Buchtipps und Leseempfehlungen schaut euch bei meinen anderen Rezensionen auf meinem Buchblog um.

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Format:Hardcover
ISBN:9783785570494Bewertung:
Erscheinungstermin:Juni 2012flügelflügelflügelflügelflügel
Verlag:Loewe Verlag
Übersetzung:

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