Rezension: Stormheart. Die Rebellin

Cora Carmack hat ihr neues Buch Stormheart. Die Rebellin schon auf der LoveLetter Convention in diesem Jahr vorgestellt. Kurz davor flatterte es in meinen Briefkasten, denn Story und Cover passen genau in mein Beuteschema.
Doch wie hat mir das Buch letztendlich gefallen?

Cora Carmack – Stormheart. Die Rebellin


Cora Carmack-Stormheart-Die Rebellin

Kurzbeschreibung:

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.

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Rezension: Broken

Tabitha Suzuma – Broken


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Kurzbeschreibung:

Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück…

Sehr gute Idee – mit vielen Längen

Es ist schon eine Weile her, seit ich „Forbidden“ von Tabitha Suzuma gelesen habe und deshalb war ich ganz besonders gespannt auf ihren neuen Roman.
Ich muss sagen: Ein Glück habe ich vorher nicht die Kurzbeschreibung auf der Homepage des Verlages oder bei Amazon gelesen. Da wird ja schon viel zu viel verraten!
Wenn ihr wirklich noch eine Chance haben möchtet, von der Handlung überrascht zu werden, dann erspart euch das bitte!

Aber nun mehr von mir zum Buch.
Leider musste ich es zwischendurch immer wieder unterbrechen und beiseite legen, weil sich die ersten 2/3 unglaublich gezogen haben. Zu Beginn war es noch ok, immer wieder vom inneren Konflikt Mathéos zu lesen, aber nach einer Weile wurde das einfach unglaublich öde.
Es tut mir wirklich leid, das sagen zu müssen, aber hier hätte man tatsächlich eine Menge kürzen können.
Bis es zur Auflösung des großen Geheimnisses kommt, dauert es einfach zu lange.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wieder sehr gut.
Er ist einfühlsam und eindringlich und voller Details. Sie macht die Geschichte lebendig.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen.
Das Ende ist krass, so wie man es von der Autorin kennt.
Man leidet mit, ja, aber das reicht für das ganze Buch einfach nicht. Dazu wurde vorher zu viel verschenkt.
Natürlich kann man am Ende auch alles andere vergessen, die Langeweile und de Missmut von vorher, weil es einfach nicht vorwärts ging, aber das möchte ich trotzdem nicht vergessen.
So leid es mir tut, aber es wirkt sich nicht positiv auf die endgültige Bewertung aus.

Lesen kann man „Broken“ definitiv. Man muss sich nur darauf einstellen, den ersten Teil ein wenig kämpfen zu müssen, um sich nicht gedanklich aus der Geschichte zu verabschieden.

Kaufen: amazon.de*
Format: Hardcover
ISBN: 9783789147548 Bewertung:
Erscheinungstermin: Februar 2016 ,5
Verlag: Oetinger
Übersetzung: Bernadette Ott


Rezension: Loving

Katrin Bongard – Loving


katrin bongard loving

Kurzbeschreibung:

„Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt“, sagt Luca leise und so erstaunt, als könnte er sich selber nicht glauben. Und mir geht es genauso, denn meine schwärmerischen Gedanken an ihn waren eine Sache, aber dies ist etwas anderes. Erwachsen. Magisch. Unausweichlich. Das hätte Ella nie gedacht. Dass sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich ausgerechnet in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den sie bis vor Kurzem nur oberflächlich und arrogant fand. Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens Stolz und Vorurteil lernen sie sich besser kennen…

Süß!

„Loving“ passt zu vielen Frauen, die ich kenne und auch zu einigen, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Wir alle könnten die Hauptfigur in „Loving“ sein. Vielleicht nicht vom Alter her, aber einige andere Dinge sind doch wie aus dem Leben gegriffen.

Wir sind total verrückt nach Büchern und wir bloggen darüber. Und das ist ein so wichtiger Aspekt unseres Alltags geworden, dass es immer wieder Erwähnung findet und wir ständig darüber nachdenken. So geht es Ella in diesem Roman ebenfalls und deshalb konnte ich mich auch so wunderbar mit ihr identifizieren.

Die Autorin hat eine sehr schöne, leichte Liebesgeschichte geschaffen, in die man sich getrost fallen lassen kann. Sie hat mir einen Nachmittag sehr mit dem naiven Charme einer Jugendromanze versüßt.

„Loving“ ist kurzweilig, aber gut empfehlenswert.

Kaufen: amazon.de
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783841503480 Bewertung:
Erscheinungstermin: April 2015
Verlag: Oetinger Taschenbuch
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Rezension: Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton – Ewiglich die Sehnsucht




„Ewiglich die Sehnsucht“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Nikkis Erinnerung ist das Einzige, was ihr geblieben ist. Die Erinnerung an Jack, ihre große Liebe. Nach hundert Jahren, die sie ins Ewigseits verbannt war – Jahren voller Sehnsucht -, darf Nikki noch einmal zurückkehren in ihre Welt, um Abschied zu nehmen, bevor sie an der Seite des verführerischen, aber undurchschaubaren Cole endgültig in die Unterwelt eintreten muss. Doch bald schon wird Nikki klar, dass Jack sie nicht ein weiteres Mal gehen lassen wird. Und dass Liebe stärker ist als alle Macht der Welt…


Nicht rundweg begeistert, aber…


Ich bin etwas uneins, wie ich meine Meinung zu diesem Buch nun endgültig formulieren kann.
Zu Beginn hatte ich das Gefühl, vollkommen hilflos in einer mir unbekannten Geschichte abgesetzt worden zu sein.
Ich konnte keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen und war völlig verwirrt in Bezug auf die Zusammenhänge und überhaupt den Hintergrund der ganzen Story.
Nichts verstand ich, mit Ewiglichen und Nährung und Ewigseits. Das war irgendwie alles unverständlich.
Das hat sich alles erst etwa in der Hälfte geklärt, als die Protagonistin ganz eindeutig zusammenfasste, was sich eigentlich dahinter verbirgt. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich gut folgen und hatte nicht mehr diese Unwissenheit im Hinterkopf, die mir den ganzen Zugang zu der Geschichte nahm.
Nun konnte ich endlich in der Geschichte versinken.


Die Charaktere bleiben leider die ganze Zeit etwas blass, weil sie von der Autorin sehr stereotyp eingeordnet wurden.
Das ist schade, weil ein paar Ecken und Kanten dem doch keinen Abbruch tun würden.


Interessant fand ich in diesem Buch die Einbindung der griechischen Mythologie, auch wenn sie nur am Rand Erwähnung fand.
Im Vergleich zu „Göttlich verdammt“ ist der mythische Aspekt hier nicht so gut herausgearbeitet.


Brodi Ashton wusste dafür gleich von Beginn an mit ihrem Schreibstil zu fesseln. Er ist flüssig und gut zu lesen, sodass die Worte schon bald schnell am Leser vorüberfliegen.
Auch sind es die Kleinigkeiten, die mir hier positiv aufgefallen sind. Erinnerung, Bruchstücke, die die Liebe zwischen Nikki und Jack letztlich doch zu etwas Besonderem machen. Es steht hier nicht nur das ach so perfekte Aussehen im Vordergrund. Oder die züngelnde Leidenschaft.


Ich bin vom Auftakt der „Ewiglich-„Trilogie nicht rundweg und hellauf begeistert, weil es vergleichsweise bessere Bücher gibt.
Aber nach einigen Startschwierigkeiten hatte ich doch meine Freude mit dem Buch.
Doch gerade das Ende macht das Warten auf das nächste Buch nicht gerade einfacher!!


Bewertung:

Rezension: Der Märchenerzähler

Antonia Michaelis – Der Märchenerzähler



cover
„Der Märchenerzähler“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?


Ganz anders, als erwartet!!


Das Cover des Märchenerzählers ist eine mystisch verschlungene Komposition aus gedeckten Farben und einem Menschen, der die Arme hoffend/ bittend/ verzweifelt ausgestreckt hat.
Mit dem Titel aussoziiert jeder neugierige Leser zu Beginn Märchen, Fantasie, eventuell Fabelwesen und jede Menge Magie natürlich.
Doch was dahinter steckt, würde niemand in Erwägung ziehen!!


Es ist beinahe unmöglich, etwas über den Inhalt zu schreiben, ohne zu viel vom Inhalt zu erzählen. Es gibt Abel und Anna, dann noch die kleine Micha. Und dann gibt es Abels Märchen – mitreißend, spannend und unerwartet – und Anna fragt sich, ob ihre reale Welt nicht wie Abels Märchen funktioniert. Nein, ob diese Welt Abels Märchen IST!
Das wird sie herausfinden…
Es klingt kompliziert und man versteht als Leser zu Beginn auch nicht sonderlich viel. Man muss sich auf das Geschehen einlassen, sonst wird man sich nicht darin zurechtfinden können.
Denn Antonia; gestaltet das eine grausam schön und das andere schön grausam. Man muss sich erst anfreunden mit diesem Stil, der gerade zum Schluss hin immer mehr Überraschungen bereithält. Denn die Story ist nicht einfach nur irgendeine Geschichte. Sie ist eine atemberaubende Mischung aus Fantasy, Thriller und Liebesroman. Dies erzählt sich auf so eine wahnsinnig nüchterne und ehrliche Art, die mich berührt und begeistert hat.
Denn die Autorin lässt das Grauen leben und sie gibt ihm einen Namen… Und dieses Grauen existiert reell!!


Dieses Buch ist nicht für einen Leser geeignet, der in seiner rosaroten Welt lebt. Es ist ferner auch nicht für ein unbedarftes Kind geeignet. Die Leseempfehlung ab 14 Jahren erscheint mir nicht so ganz richtig. Allerdings wird mir wohl fast jeder, der das Buch ebenfalls gelesen hat, darin zustimmen, dass man dieses Buch wohl niemals richtig einordnen könnte.


Es hat mich mitgenommen und ich habe zum Schluss geheult, weil die Geschichte mich im tiefsten Innern berührt und getroffen hat. Irgendwo in der Mitte wäre ich am liebsten in die Geschichte eingestiegen und hätte die Handlung beeinflusst – ich war sehr wütend.
Kurz gesagt: Dieses Buch ist emotional und dem muss man gewachsen sein!


Ich würde es jederzeit weiterempfehlen und kann nur hoffen, dass meine Zeilen hier und jetzt ein bisschen vom Charakter, von der Glaubwürdigkeit und auch von der Wichtigkeit überzeugen!


Bewertung:


Für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich bei Oetinger!