Rezension: Apfelrosenzeit

Anneke Mohn – Apfelrosenzeit


apfelrosenzeit

Kurzbeschreibung:

Das Haus mit den Apfelrosenhecken steckt voller Erinnerungen: Hier haben Sanne, Fritzi, Mona und Kirsten zu Studienzeiten in einer WG gelebt. 15 Jahre später treffen sich die Freundinnen wieder vor dem Haus an der Kieler Förde. Um es zu entrümpeln – denn es steht leer, seit Isa, die fünfte im Bunde, bei einem Autounfall starb. Sofort ist die alte Vertrautheit wieder da: Tagsüber wird ausgeräumt, abends bei Rotwein über das Leben geredet. Doch jede der Frauen hat Geheimnisse, die sie lieber nicht erzählt. Als an einem kalten Dezembertag die Heizung ausfällt und sich die Freundinnen um den warmen Ofen versammeln, kommt es zum Eklat. Und nichts ist mehr, wie es einmal war.


Eine wundervolle Geschichte!

Mein erstes Buch von Anneke Mohn und direkt nach den ersten Seiten konnte ich mich kaum mehr von ihren Worten lösen.
Es war wie ein Sog, der mich immer tiefer und tiefer in eine Geschichte zog, die so einige Überraschungen in sich birgt.

Das Cover finde ich sehr geschmack- und stilvoll gestaltet.
Es hat mich aufgrund seiner Schlichtheit angesprochen.
Außerdem ist es gut mit der Geschichte in Verbindung zu bringen, wie man beim Lesen merkt.

Anneke Mohns Schreibstil ist sehr süffig und voll.
Anders lässt es sich nur schwierig beschreiben.
Man kostet die Worte und der volle Geschmack entfaltet sich nach kurzer Zeit und hinterlässt ein angenehmes Gefühl von Ruhe. Und außerdem weckt er die Lust nach mehr!
Denn mit Geschmack und sinnlichen Eindrücken spart die Autorin wahrlich nicht.
Eine der Protagonistinnen ist eine wahre Küchenfee und es ist eine Freude, ihr beim Lesen über die Schulter zu schauen, weil alles so wundervoll intensiv beschrieben wird.
Da bekam ich schon nach den ersten Kapiteln sehr viel Appetit.

Die Story hat einige Wendungen zu bieten und ist nicht immer vorhersehbar.
Das hat mir gut gefallen.
Man lässt sich gerne in den Kreis der Freundinnen aufnehmen, die allerdings so einigen Prüfungen standzuhalten haben. Es ist nicht einfach und der kapitelweise wechselnde Blickwinkel ist insofern interessant, weil sich jede einzelne Charakterstimme von den anderen unterscheidet. So kann man tatsächlich jede einzelne Person in all ihren Stärken und Schwächen erleben.

Anneke Mohn ist mit „Apfelrosenzeit“ ein wundervolles Buch gelungen und ich freue mich darauf, mehr von ihr zu lesen!

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Format:Taschenbuch
ISBN:9783499268946Bewertung:
Erscheinungstermin:2014
Verlag:Rowohlt
Übersetzer:


Rezension: Sie haben sich aber gut gehalten!

Lilli Beck – Sie haben sich aber gut gehalten!


lilli beck-sie haben sich aber gut gehalten

Kurzbeschreibung:

Es sollte die entspannteste Zeit ihres Lebens werden: Rosy geht auf die 50 zu, und nie hat sie sich besser gefühlt. Die Scheidung ist durch, und die Kinder sind ausgezogen. Jetzt steht der Wellnessurlaub mit der besten Freundin kurz bevor. Alles rosa also. Doch Rosy hat nicht mit ihrer Blutsaugerfamilie gerechnet. Nach und nach belagern Kinder und Ex-mann wieder das «Hotel Mama». Selbst ihre nervige Schwiegermutter steht plötzlich vor der Tür – mit einem Koffer voller Probleme im Gepäck. Rosy kann allerdings so schnell nichts umhauen. Bis John auftaucht, ihre große Liebe aus Jugendzeiten…

Charmante zweite Chance auf die große Liebe

Lilli Beck ist eine gern gesehene Autorin in meinem Bücherregal.
Ihr Humor ist sehr unterhaltsam und ihre Geschichten sind einfach fürs Herz.
Man weiß, dass es ein Happy End geben wird.

Das ist für mich die perfekte Nachmittagskombination!
„Sie haben sich aber gut gehalten!“ ist ein sehr lebendiges Buch. Man merkt richtig, wie sich die Stimmung verändert. Erst ist alles entspannt, mit einem Tick Vorfreude auf die alleinbestimmte Zukunft. Dann stehen plötzlich alle anderen Familienmitglieder aus den unterschiedlichsten Gründen wieder vor Rosys Haustür und aus ist es mit dieser Ruhe.
Dafür wird die Geschichte von einer spürbaren Dynamik ergriffen.
Zuerst war ich ja kein Freund vom „Schwiegermonster“. Doch auch diese sehr unterhaltsame Dame hat letztlich das Herz auf dem rechten Fleck.

Die Geschichte hat Höhen und Tiefen und man kann die Spannungen, Konflikte, aber auch die Freude mit Händen greifen.
Lilli Beck hat es geschafft, mir einen ruhigen Nachmittag unterhaltsam zu versüßen.
Ich bedanke mich mit 4,5 Punkten bei ihr dafür!

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Format:Taschenbuch
ISBN:9783499256202Bewertung:
Erscheinungstermin:Mai 2011 ,5
Verlag:Rowohlt
Übersetzung:


Rezension: Was im Schatten blieb

Amanda Eyre Ward – Was im Schatten blieb


Amanda Eyre Ward-Was im Schatten blieb

Kurzbeschreibung:

Lauren war gerade sechs Jahre alt, als ihre Mutter ermordet wurde. Der Mörder: Laurens Vater, davon war das Gericht damals überzeugt. Seit über zwanzig Jahren sitzt er im Gefängnis. Seit über zwanzig Jahren hat Lauren den Kontakt zu ihm abgebrochen. Jede Erinnerung an die Mordnacht hat sie verdrängt. Doch als ihr Bruder Alex spurlos verschwindet, entdeckt Lauren in seinen Unterlagen einen Hinweis auf ein Schmuckstück, das am Tatort gefunden wurde. Laurens Mutter trug keine Jadeohrringe. Lauren wird klar, wenn sie erfahren will, was in jener Nacht wirklich geschah, muss sie sich ihren eigenen Erinnerungen stellen…

Tragisch und berührend

Amanda Eyre Ward hat mit „Was im Schatten blieb“ eine unglaubliche, tragische und berührende Geschichte geschrieben, die ich zwar an einem Nachmittag verschlang, in mir aber noch lange nachhallte.
Sie greift ein Thema auf, was so nicht alltäglich ist, aber trotzdem gelingt es ihr, überzeugend zu sein, Authentizität zu vermitteln und ihrem Leser einen Eindruck von der Welt zu vermitteln, mit der Lauren seit 20 Jahren konfrontiert ist.

Ihr Schreibstil ist eingehend und man gewöhnt sich recht schnell daran.

Etwas verwirrend wirkt es, als plötzlich die Geschichte von Lauren in den Hintergrund tritt und zwei andere Frauen das Geschehen dominieren.
Schnell wird jedoch klar, dass die Beziehung zwischen diesen Personen tiefer geht und dass die wahre Verknüpfung erst noch zutagetreten wird. Die Autorin schafft es auch letztlich, einen fließenden Übergang zu gestalten, der eine runde Geschichte gestaltet und keine Fragen offenlässt.

Die Autorin schafft es, viele Themenbereiche anzureißen, aber sich nicht genau auf ein Genre festzulegen. Dabei spielen ein wenig Psychologie, ein wenig Krimi und auch eine Menge Drama eine Rolle.
Mit „Was im Schatten blieb“ hat man Erfüllung für einen Nachmittag und Gedankenstoff für die nächste Woche.
Es ist ein kurzes Buch, was an einigen Stellen ruhig etwas mehr Raum hätte vertragen können.
Das Puzzlespiel, was die Autorin hier inszeniert, wirkt gut überlegt und konstruiert, sodass man spannend gefordert wird.
Ein Buch, wie ich es so nicht erwartet hätte!

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Format:Taschenbuch
ISBN:9783499258626Bewertung:
Erscheinungstermin:
Verlag:Rowohlt
Übersetzung:Alexandra Hinrichsen


Rezension: Eine Liebe auf Gotland

Elsa Pettersson – Eine Liebe auf Gotland


petterson-eine liebe auf gotland

Kurzbeschreibung:

Einsame Sandstrände, windgepeitschte Landschaften, Kalksteinklippen … Normalerweise wäre die rothaarige Restauratorin Lisa kaum nach Gotland gereist. Aber als sie Abstand von einem Mann braucht, kommt ihr eine Kunsthistorikertagung auf der schwedischen Insel gerade recht. Gleich nach der Ankunft rasselt sie mit dem Inselführer Malte zusammen, der sie barsch auf die Regeln im Naturschutzgebiet hinweist. Dann taucht er auch noch bei dem Reiterhof auf, in dem sie sich einquartiert hat. Doch irgendwie fühlt sich Lisa von dem ungehobelten Kerl angezogen. Bei der Mittelalterwoche in Visby zeigt sich: Malte kämpft nicht nur um den Sieg beim Ritterturnier. Und Lisa träumt nicht nur von einem Ritter…

Wohlfühlbuch zum Weiterträumen!

Gotland ist nicht das begehrte Ausflugsziel von Liebesromanautoren, sodass mich diese spannende Entdeckungsreise nur schon durch die Kurzbeschreibung zu fesseln vermochte.

Elsa Pettersson hatte nach wenigen Seiten mein Interesse sicher und erst auf der Insel angekommen, wünschte ich mir, nie wieder loslassen zu müssen.
Die Autorin transportiert die Insel so glaubwürdig und authentisch, dass man Lust auf eine eigene Entdeckungsreise bekommt.
Das raue, kantige Äußere der Insel bekommt von Elsa Pettersson einen liebevollen und einnehmenden Charme verpasst, worauf man diesen so völlig anderen Schauplatz schnell ins Herz schließt.

Der Schreibstil ist fließend und blumig, detailreich und verspielt.
Natürlich weiß man, worauf es hinausläuft, doch mithilfe der Charaktere gelingt es der Autorin, doch einige Überraschungen zu präsentieren.
Zu Beginn war mir die Protagonistin ganz und gar nicht sympathisch. Gründe hierfür, muss jeder selbst finden.
Ich kann nur sagen, dass die Figur in diesem Buch ihre Lebendigkeit aus der Veränderung zieht, denn erst dadurch formt sie sich mit Ecken und Kanten. Zu Beginn wollte ich ihr so oft auf die Finger hauen, später konnte ich für mich dann sagen: Gut gemacht. Man ist stolz, auf die Entwicklung, die Wandlung und die Schritte zur persönlichen Selbstfindung.
Sie runden das Buch auf eine liebeswerte Weise ab, dass man es am liebsten gleich nochmal lesen möchte.

Wenn Elsa Pettersson dann hoffentlich bald wieder ein Buch schreibt, dann werde ich ihre erste Leserin sein.
Das solltet ihr nicht verpassen! Und sei es nur, um mal vom Süden in den Norden zu kommen – wenigstens rein hypothetisch.

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Format:Taschenbuch
ISBN:9783499258442Bewertung:
Erscheinungstermin:2012
Verlag:Rowohlt
Übersetzung:


Neuerscheinungen Herbst 2012 [Rowohlt]

Nicht wundern, zu Rowohlt gehören ja einige Verlage, aber die habe ich einfach alle in einen Topf geworfen.
Deshalb wird es hier auch ein wenig mehr und ich spare mir die Kurzbeschreibungen, wegen der Länge des Beitrags… 🙂
Ist hier für euch etwas dabei?































Rezension: Die Bucht des grünen Mondes

Isabel Beto – Die Bucht des grünen Mondes


Isabel Beto–Die Bucht des grünen Mondes

Kurzbeschreibung:

Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt.

Überwältigend!

Hin und wieder laufen dem geneigten Leser Bücher über den Weg, die lange nachklingen.
Und nur ganz selten sind Bücher dabei, die sich in dein Herz eingraben und die du einfach nicht mehr vergessen kannst. Die eine solch starke Wirkung auf dich haben, dass du ständig an es denken musst.
So ging es mir mit „Die Bucht des grünen Mondes“.
Es hat mich schier überwältigt.

Da ich ein Coverkäufer bin, begehrte ich das Buch allein wegen der wunderschönen Gestaltung. Die Farben leuchten und das Motiv ist dezent aber wirkungsvoll gewählt. Hält man das Buch dann in den Händen, fallen die Verzierungen am Schnitt sofort ins Auge. Sehr verspielt und hübsch.

Die Handlung ist umfangreich und sehr vielschichtig.
Zu Beginn wirken die Zeitwechsel abrupt und unpassend, doch mit der Zeit erschließt sich dem Leser die Bedeutung. Ich habe mich manchmal etwas gewundert, weil keine sichtbare Trennung erfolgte, aber die Verwirrung verflog immer rasch.
Mit den unterschiedlichen Namen hatte ich kein Problem. Man muss sich darauf einlassen und sie akzeptieren, um den Faden nicht zu verlieren. Auch die andersartige Sprache ist vielleicht ein neuer Umstand, doch der Sinn wird entweder erläutert oder aus dem Zusammenhang deutlich. Das ist nicht anders, als wenn in einen Roman beispielsweise italienische Fragmente einfließen. Alles eine Sache der Gewöhnung.

Die Geschichte ist keine reine Liebesgeschichte.
Es geht in weiten Teilen um die Ausbeutung von Sklaven und der ansässigen Ureinwohner. In dieses Szenario wurde eine umfangreiche Familiengeschichte gebettet und die Verzweiflung zweier verlorener Seelen. Für allerlei Konfliktpotential ist außerdem gesorgt.
Grausamkeit und Machtdemonstration werden von der Autorin ebenso einzigartig transportiert, wie zart keimende Gefühle und die Annährung unterschiedlicher Kulturen. Dies alles erfordert viel Fingerspitzengefühl, an welchem es der Autorin aber zu keinem Zeitpunkt mangelte.

Das Buch hat ein paar kleine Schwächen, doch für mich zählt hier das überzeugende Gesamtbild. Isabel Beto ist es gelungen, einen farbenprächtigen Roman zu schreiben, der dem Cover in absolut nichts nachsteht.

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Format:Taschenbuch
ISBN:9783426516768Bewertung:
Erscheinungstermin:Dezember 2011/td>

Verlag:Rowohlt
Übersetzung:


Rezension: Schokus Pokus

Tracy Madison – Schokus Pokus




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Kurzbeschreibung:
Zum Feiern ist Lizzy an ihrem Geburtstag so gar nicht zumute: Vor genau einem Jahr wurde sie von ihrem Exmann verlassen. Jetzt hat Marc ausgerechnet ihre Konditorei beauftragt, eine Hochzeitstorte zu kreieren. Für sich und seine Neue, versteht sich. Wütend macht Lizzy sich an die Arbeit – und knete ihren ganzen Frust in den Teig: Sie wünscht Marc für die Flitterwochen alles erdenklich Schlechte. Und tatsächlich kommt er ziemlich derangiert zurück. Ist also doch etwas dran an den Gerüchten vom magischen Erbe ihrer Großmutter? Lässt Lizzy mit ihren süßen Köstlichkeiten Wünsche wahr werden? Zum Ausprobieren gibt es jede Menge Kandidaten… Aber kann man sich auch seinen Traummann herbeizaubern?


Schokoladensüße Unterhaltung!


Das Cover verspricht locker-leichte Unterhaltung auf gutem Niveau. Der Muffin versetzt jeden Schokoladenliebhaber in Verzückung und mit dem Zauberstab werden Kleinmädchenträume widererweckt.
Ein Schuss Para-Elemente und die Mischung für den nächsten freien Nachmittag ist perfekt!


„Schokus Pokus“ ist locker-leicht und beschwingt, schwebt sorglos auf Wolke 7.
Es ist eine kleine Abwechslung zu den sonstigen Liebesromanen, weil hier eben noch ein wenig Magie in die Mixtur gegeben wurde.
Das ist ein wenig außergewöhnlich, lockert aber alles auf und gibt der Geschichte Schwung und Leichtigkeit.
Lizzy passt mit dem Schusselfaktor und ihrer außerordentlich verplanten Art wunderbar in diese Konstruktion. Ihre entwaffnende Herzlichkeit sorgt für bewegte Mundwinkel – ein fortwährendes Schmunzeln im Gesicht.


„Schokus Pokus“ hat mich wunderbar unterhalten, auch wenn Lizzy an einigen Stellen viel zu lange gehadert hat. Das recht offen gehaltene Ende macht Lust auf mehr…
Dieses Buch ist eine Leseempfehlung für alle Liebesromanliebhaber, die sich auch gut mit einem Schuss Magie identifizieren können.


Bewertung:

Rezension: Herz an Herz

Sofie Cramer/ Sven Ulrich – Herz an Herz




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Kurzbeschreibung:
Flaschenpost für dich. Eine romantische Hochzeit an der Ostsee? Für Sara eine Strafe. Frisch geschieden sitzt sie zwischen lauter Paaren. Glücklichen Paaren. Der einzige attraktive Single entpuppt sich als Nervtöter. Die albernen Hochzeitsspielchen geben ihr den Rest: Statt guter Wünsche fürs Brautpaar schreibt Sara sich ihren ganzen Frust von der Seele und schmeißt die Flaschenpost ins Meer. Mit einer Antwort rechnet sie nicht. Doch wenige Wochen später erhält Sara einen Brief. Die Worte des unbekannten Finders berühren ihr Herz. Als dem regen Briefwechsel und zahlreichen E-Mails endlich ein Kennenlernen folgen soll, zögert er. Und das aus gutem Grund…


Facettenreich!


Die Kurzbeschreibung hörte sich sympathisch an und meine Neugier war geweckt – bis ich sah, dass das ganze Buch in Briefform verfasst war.
In der Vergangenheit habe ich keine große Freundschaft mit dieser Form des Buches geschlossen, doch ich wollte es versuchen und schon nach wenigen Seiten hatte ich mich unwiderruflich festgelesen!


Die zwei Autoren und ihre unterschiedlichen Stilarten bemerkt man hier ganz deutlich.
Diese Trennung ist auch unbedingt notwendig, damit die zwei Charaktere in ihrer unterschiedlichen Art und Weise zur Geltung kommen und sich voll entfalten können.
Bemerkenswerterweise ist auch am Stil deutlich erkennbar, in welcher emotionalen Verfassung sich der jeweilige Protagonist befindet.
Das verleiht den Briefen einen zusätzlichen persönlichen Touch.


Eine kurzweilige Geschichte mit Unterhaltungswert und Herzschmerzpotential!
Wer sich dieses kleine Schmankerl entgehen lässt, ist leider selbst Schuld!


Bewertung: