Rezension: Changers 01 – Drew

T. Cooper/ Alison Glock – Changers 01. Drew


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Kurzbeschreibung:

Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen. Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?

Wer bin ich?

Die Kurzbeschreibung versprach mir eine interessante Story.
So schnappte ich mir dieses Buch voller Erwartung und wurde zum Glück auch nicht enttäuscht.

„Changers“ ist eine andere Herangehensweise an die Frage, wer man ist und welche Dinge einen Menschen ausmachen. Sind es die Kleidung, das Aussehen, die Fähigkeiten?
Ein Junge wechselt in den Körper eines Mädchens, was eine Menge Herausforderungen mit sich bringt.
Ethan beschreibt sein Leben auf eine wunderbar witzige und ironische Weise, dass man zuweilen mit einem dicken Grinsen im Gesicht über die Zeilen fliegt.
Natürlich ist es äußerlich Drew, die ihr Leben meistert, doch im Inneren steckt auch noch der Junge, der er einst war.
Diese Konfrontation zweier Welten, zweier Lebensarten ist nicht immer einfach, aber auch der Protagonist lernt, dass es manchmal hilft, einfach man selbst zu sein.
Egal in welchem Körper man steckt, oder welches Geschlecht man hat.
Es sind harte Lektionen, die es zu verinnerlichen gilt.

Viele Dinge rund um das Mysterium der Changers sind nur angerissen und das wird vermutlich in den Folgebänden weiter ausgebreitet werden.
Die Geschichte ließ mich nicht vor Spannung an den Nägeln kauen, aber ich habe das Buch trotzdem in einem Rutsch verschlungen.
Es ist kein Thriller und es kommen auch keine Pistolen zum Einsatz und trotzdem hat die Geschichte etwas, was mich gefesselt hat und was mich am Ende das Buch sehr unwillig beiseitelegen ließ. Ich möchte unbedingt wissen, was noch passiert, wie die Charaktere sich entwickeln und wie es natürlich hinter der Fassade der Changers aussieht.

„Changers“ ist das Lesen wert und ich werde Ethan/ Drew/ oder wen auch immer auf dem weiteren Weg begleiten!

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Format:Hardcover
ISBN:9783440143629Bewertung:
Erscheinungstermin:Februar 2015
Verlag:Kosmos
Lesepobe:HIER klicken


Rezension: Tote essen kein Fast Food

Karin Baron – Tote essen kein Fast Food




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Kurzbeschreibung:
Sylt. Ausgerechnet! Gegen eine Insel weiter südlich hatte die 16-jährige Fanny nichts einzuwenden gehabt, aber Sylt, dieser sandige Haken in der Nordsee – garantiert ständig unter einer fetten Regenwolke und garantiert völlig öde.
Doch dann werden die Ferien auf der Insel alles andere als langweilig: Fanny macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der Sylter Bunkerwelt und mit Jan, dem Jungen vom Strand. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem verschwundenen Mädchen…


Kurzweiliges Lesevergnügen.


Der eigenwillige Titel erregt Aufmerksamkeit!
Der Bezug zum Buch ist sehr, sehr klein, aber darüber kann man hinwegsehen.
Karin Baron kann damit auf jeden Fall für eine erste Verwirrung und auf jeden Fall für Neugierde sorgen, sodass man das Buch in die Hand nehmen muss.


Ich muss sagen, wer sich nicht mit „harten“ Krimis oder Thrillern anfreunden kann, ist mit diesem Buch gut beraten. Die Spannung beschränkt sich auf einige Seiten, blut- und leichentechnisch hält sich alles sehr in Grenzen. Man muss sich hier auf nichts gefasst machen.
Humor und frecher Witz überwiegen eindeutig und machen das Buch damit zur guten Nachmittagsunterhaltung.
Karin Baron hat einen flüssigen Stil, der sich schnell und leicht lesen lässt und sich im Ton und Denken ihren Protagonisten anpasst.


„Tote essen kein Fast Food“ war nett, mehr aber auch nicht. Vom Krimianteil hatte ich mir eindeutig mehr versprochen, dafür wurde mir der Konflikt einfach zu schnell und zu leicht aufgelöst. Zwar hat Karin Baron eine Menge Stränge gesponnen, damit sich auch Fragen entwickeln können, doch das hat sich einfach zu schnell aufgelöst.
Die Empfehlung für Leser ab 12 ist treffend.
Genau für diese Altersgruppe empfehle ich das Buch auch gerne weiter!


Bewertung: