Rezension: Pheromon 1: Sie riechen dich

Rezension zum Fantasybuch Pheromon von Rainer Wekwerth und Thariot

Rainer Wekwerth/ Thariot – Pheromon 1: Sie riechen dich


Rainer Wekwerth-Thariot-Pheromon

Kurzbeschreibung:

Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf. Irgendwie cool. Irgendwie verstörend. Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.

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Rezension: Lost Land. Die erste Nacht

Jonathan Maberry – Lost Land. Die erste Nacht




„Lost Land. Die erste Nacht“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Eine Katastrophe, deren Ursache niemand kennt.
Eine Enklave, in der sich die letzten Überlebenden verschanzt haben.
Ein riesiges Niemandsland, das von Untoten bevölkert wird.
Zwei Brüder, die einander Feind sind.
Ein junges Mädchen, das den einen bewundert und den anderen liebt.

Menschen, die von Freiheit und Zukunft träumen – in einer Welt, die zerstört ist.


Überraschend!


Nach dem Lesen der Kurzbeschreibung war ich mir etwas unsicher, ob mir das Thema wirklich gefallen könnte. Zombies sind sonst eigentlich nicht mein Themengebiet.
Nach „Lost Land“ bin ich bereit, meine Meinung – wenigstens vorübergehend – zu ändern.
Auch wenn mir der Einstieg in das Buch ein wenig schwerfiel, ist mein abschließendes Ergebnis doch positiv.
Zu Beginn ist mir die Art von Benny absolut unsympathisch. Er ist naiv, großspurig und überheblich und liebt den Ruhmesglanz.
Im Laufe der Geschichte vollzieht der Junge allerdings eine bemerkenswerte Wandlung.
Dabei bekommt er Hilfe und Unterstützung von seinem Bruder Tom.


Nachdem ich mich erst mal eingelesen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ging mir teilweise so nah, dass ich Gänsehaut bekam, oder sogar den Tränen nahe war.
Es waren Empfindungen, wie ich sie mir zu Anfang nicht hätte vorstellen können!
Die Entwicklung der Handlung und der Charaktere ist wirklich beachtlich.


Die beiden Protagonisten zeigen dem Leser auf ihre sensible und einnehmende Art, wie es ist, mit seinen Aufgaben zu wachsen. Manchmal schnell und manchmal eben mit ein wenig Unterstützung.
Das ist es wohl auch, was mich so nachhaltig an die Geschichte gebunden hat.
Etwas abschreckend wirkt zeitweise die rohe und kaltblütige Brutalität. Doch hier hat der Autor Fingerspitzengefühl bewiesen. Er gibt der Handlung immer gerade rechtzeitig wieder einen Stoß in eine etwas abmildernde, positive Richtung. Er lässt Leser und Protagonisten nie das Licht am Ende des Tunnels aus den Augen verlieren.


Als plötzlich alles zu Ende war, fühlte ich mich etwas vor den Kopf gestoßen.
Mir fehlt eindeutig eine Fortsetzung!
Von mir gibt es, auch mit anfänglichen Schwierigkeiten, eine Leseempfehlung. Auch an all diejenigen, die vielleicht denken, mit Zombies eigentlich nichts am Hut haben zu können.


Bewertung:

Rezension: Rafael 2.0 Reboot

Karl Olsberg – Rafael 2.0 Reboot




„Rafael 2.0 Reboot“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Alle Handys klingeln zur selben Zeit. Humanoide Spielzeugroboter entwickeln ein seltsames Eigenleben. Navigationssysteme spielen verrückt. Modellflugzeuge attackieren eine Militärbasis. Wer steckt dahinter? Nur Michael Ogilvy und sein bester Freund, die künstliche Intelligenz Raf2, ahnen die Wahrheit. Doch ehe sie Beweise vorlegen können, wird Michael gekidnappt.


Interessante Idee!


Den ersten Teil „Rafael 2.0“ habe ich nicht gelesen, doch ich bin nicht der Meinung, dass mir großartig etwas gefehlt hätte. Es werden hier immer wieder kurz die Erlebnisse aus früheren Tagen aufgegriffen und erklärt, sodass man auch als Neueinsteiger die Geschichte verstehen kann.


Der Hintergrundgedanke, den Karl Olsberg hier ausgetüftelt hat, ist auf jeden Fall sehr interessant. Künstliche Intelligenz – ein Thema, was in unserer technisierten Welt immer mehr zur Sprache kommt. Dann stecken natürlich auch dementsprechend viele Fragen dahinter, wenn sich jetzt ein Autor traut, das Thema aufzugreifen.
Da es sich hier um einen Jugendroman handelt, sollte man aber als „erwachsener“ Leser nicht allzu viel Aufklärung erwarten. Es wird alles ein wenig verschleiert und mit ungenauen Angaben überbrückt der Autor viele, eventuell komplizierte Stellen.


Die Geschichte selbst kommt leider erst nach einiger Zeit in Fahrt.
Dann allerdings geht alles so rasant schnell und am Ende sind viele Fragen offen. Zu viele Fragen…
Es bleibt eine unbefriedigende Leere zurück, bei der ich mich fragte, ob hier wohl noch ein nächstes Buch folgt. Ansonsten ist die Geschichte für mich nicht abgeschlossen.


Vielleicht ist meine Wertung ein wenig zu anspruchsvoll, aber aufgrund meiner Kritikpunkte, kann ich leider nur 3,5 Punkte vergeben.


Bewertung: