Rezension: Eine Villa zum Verlieben

Gabriella Engelmann – Eine Villa zum Verlieben



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„Eine Villa zum Verlieben“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Stella, Leonie und Nina haben kaum Gemeinsamkeiten – bis auf ihre Begeisterung für eine alte Stadtvilla im Herzen Hamburgs. Hier führt der Zufall sie zusammen, und die drei Frauen ziehen kurzerhand ein – jede mit einem ganz eigenen Traum: Stella will als Architektin hoch hinaus, Leonie wünscht sich nichts sehnlicher als eine eigene Familie, und Nina möchte nach einer großen Enttäuschung endlich wieder glücklich sein. Doch das Leben geht andere Wege als erwartet, und nicht alles läuft so glatt, wie es sich die drei erhofft hatten. Da heißt es zusammenhalten! Denn nichts hilft in schwierigen Zeiten so sehr wie echte Freundinnen…


Ein Buch zum Verlieben…


Aus drei unterschiedlichen Perspektiven lässt uns die Autorin am Leben von Leonie, Nina und Stella teilhaben.
Nina ist Floristin. Sie liebt ihre Blumen und ihre Ungebundenheit. Sie fühlt sich nicht als richtige Frau. Bis ihre Chefin ihr eröffnet, dass das Blumengeschäft schließen muss. Nina scheint sich nur noch an ihre Freunde und den geheimnisvollen Waldemar wenden zu können.
Leonie ist unglücklich angestellt in einem Reisebüro. Dabei hat sie selbst mit dem Reisen gar nichts zu schaffen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine Familie, liebt Katzen und das Experimentieren am Herd.
Stella ist wohl die außergewöhnlichste Person in der kleinen WG. Immer angesagt gestylt, mit Geld in der Tasche und einem unabhängigen Liebhaber scheint sie alles zu haben, wovon andere Frauen in ihrem Alter nur träumen können. Doch das ist die Fassade. Dahinter steckt eine etwas ängstliche, emotionale Frau, die ihr Leben nicht mehr richtig im Griff hat. Sie möchte gerne ein echtes Leben leben und kann den Schein nicht mehr ausstehen. So zieht sie unter ihre alten Konventionen einen radikalen Schlussstrich.


Was zu Beginn noch nach einem sehr bunten Haufen aussieht, entpuppt sich als wahre Freundschaft. Freundschaft, auf der man bauen kann, die durch dicke und dünne Zeiten geht. Und genau das passiert in diesem Buch. Alle drei Frauen stehen vor einem Umbruch, haben nur bisher nicht den Mut dazu gefunden. Ihrer aller Fähigkeiten gebündelt, ergeben sie jedoch ein unschlagbares Trio, welches keiner noch so schwierigen Situation aus dem Weg geht.


Ob es nun darum geht, aus Stella eine Mutter zu machen, oder die Identität von Nina Mailbekanntschaft herauszufinden – sie sind für alles gewappnet.
Das dabei eine Menge Schwierigkeiten auf sie warten, ist wohl logisch.


Mit viel Charme hat das Buch mein Herz im Sturm erobert. Ich konnte mich von der Geschichte nicht mehr losreißen.
Wer wünscht sich nicht so ein unzerstörbares Band und wenn man doch noch so verschieden ist.
Dieses Buch zeigt, dass es möglich ist, wenn man auch hinter die Fassade schauen muss.
Das Buch hat mich unterhalten und mich nachdenklich gemacht. Der Schreibstil wie gewohnt, nicht lotterhaft sondern mit Stil, hat mich auch hier wieder überzeugt.


Es ist dieser ungebrochene, natürliche Charme, der mich wünschen lässt, die Geschichte der
drei hätte noch nicht geendet!


Wieder kombiniert Geschichte mit einer wunderbaren Covergestaltung (auch hier wurde wieder Samt eingesetzt), ist dieses Buch jede Empfehlung wert!


Bewertung:


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Droemer/Knaur – Verlag

Rezension: Die Gauklerin von Kaltenberg

Julia Freidank – Die Gauklerin von Kaltenberg



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„Die Gauklerin von Kaltenberg“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Kaltenberg, 1315. Mit einem sinnlichen Lied aus den „Carmina Burana“ soll die junge Anna ihren Geliebten, den Burgherrn Ullrich, verhext haben. In letzter Minute rettet sie der schwarze Ritter Raoul vor dem Tod. Fortan steht Anna zwischen den beiden Männern, die sich abgrundtief hassen. Der leidenschaftliche Kampf einer Frau um Freiheit und Glück beginnt.


Ein historischer Roman mit Charakter und authentischer Ausstrahlung!


Anna ist eine Magd an der Burg von Ullrich. Doch sie ist nicht gewöhnlich: Sie ist die Geliebte des Burgherrn, was ihr in der Zeit aber auch kein Ansehen bringt. Sie ist als Hure gebrandmarkt.
Ihre Eltern sehen dies nicht gerne, auch nicht, dass ihre Tochter sich von Gauklern geradezu magisch angezogen fühlt. Sie lässt sich das Lesen und Schreiben lehren und erlernt auch die Lieder des fahrenden Volkes. Doch genau dies wird ihr zum Verhängnis. Sie kann die lateinischen Wörter nicht übersetzen, aber andere können es. Sie wird wegen ausgesprochenen Obszönitäten verurteilt und der Wasserprobe unterzogen. Fast stirbt sie dabei. Im letzten Moment wird sie jedoch von Raoul, ihrem ärgsten Feind gerettet.
Raoul ist ein Bastard. Einer, der die Tracht der Ritter eigentlich nicht tragen dürfte. Er ist auf der Suche nach seinem Vater und vor der Flucht vor seiner Vergangenheit, trifft er immer wieder auf Anna. Er kann sich ihrem Scharm und ihrem Stolz nicht entziehen – schon längst nimmt ihn ihre Art gefangen.


Ein leidenschaftlicher Kampf zweier Männer um eine Frau beginnt und um die Suche nach der Wahrheit.


Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt. Das ist ganz wunderbar gelungen – die Autorin hat an keiner Stelle den Überblick verloren. Außerdem macht es sich gut, so kann der Leser sich mit jedem Charakter einzeln auseinandersetzen und ihn kennenlernen.


Ganz außerordentlich gut gelungen sind im Buch die Szenen des Kampfes. Wer ein bisschen über die Autorin liest, der weiß, dass Julia Freidank selbst mit dem Schwert umzugehen weiß. Dieses Wissen muss ihr in diesem Buch mächtig genützt haben. Die vielen Schläge wirken nicht konstruiert, sondern sehr glaubhaft. Man kann den Kampf lebhaft nachvollziehen.
Dies ist wohl das erste Buch, bei welchem mir der Schwertkampf so authentisch ins Auge fällt.


Nicht zu vergessen ist natürlich die Geschichte um die „Carmina Burana“. Man kann sagen, jeder müsste ungefähr ein Lied davon kennen. Auch ich habe gleich nach diesem Begriff gesucht und sogar ein Lied gefunden welches ich kenne und liebe.


Die Geschichte ist prallvoll an Details und spart nicht mit Einzelheiten.


Und auch das Feuer der Liebe entfacht in diesem Buch.
Alles zusammen ergibt eine unglaubliche Geschichte.


Wenn man nur allein schon das Cover betrachtet, werden die romantisch veranlagten Seelen unter den Leser seufzen. Denn es spiegelt genau das Buch wieder.
Voller Sehnsucht und Hoffnung….


Lest es und liebt es!


Bewertung:


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an die Ullsteinbuchverlage

Rezension: Blutrote Nacht

Jarad Henry – Blutrote Nacht



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„Blutrote Nacht“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Detective Rubens McCauley kennt St. Kilda, den Szene-Vorort von Melbourne wie seine eigene Westentasche. Als ein Junge leblos neben einer Spritze gefunden wird, scheint der Fall klar – ein Drogentoter mehr. Doch Rubens fallen Ungereimtheiten auf. Wo etwa ist das Handy des Toten? Als er beginnt, Nachforschungen anzustellen, wird der zweite tote Junge gefunden.


Ein Krimi, der erst nach einiger Zeit seine düsteren Abgründe offenbart…


Rubens McCauley ist ein geprägter Cop. Vor 12 Monaten wurde auf ihn geschossen. Seitdem hat er einen Ärzte- und Albtraummarathon hinter sich. Die Kollegen halten in noch nicht für dienstfähig, als McCauley auch gleich zu seinem ersten Einsatz geschickt wird.
Dem Toten hängt eine Nadel im Arm. Aufgefunden von einem übergewichtigen Ladenbesitzer scheint der Fall klar: Wieder ein Drogentoter mehr in der Kartei.
Doch nachdem schon seine Unterschrift unauslöschlich auf dem Papier prangt, fallen ihm Ungereimtheiten ins Auge.
Wo ist die Kappe von der Spritze? Warum hat ein offensichtlicher Junkie teure Markenklamotten an? Und wo ist sein Handy, wenn man doch eine Quittung für die entsprechende Karte gefunden hat?
Dem Polizist wird die Hölle heiß gemacht und es ist ein Grund, um ihn vom Dienst zu suspendieren.
Doch neben seinen beruflichen Schwankungen, muss Rubens auch noch seine Frau Ella zurückgewinnen. Doch sie möchte erst, dass er herausfindet, was er wirklich will.
Nicht gerade sehr einfach, wenn man dann auch noch auf eigene Faust weiterermittelt und auf wahrhaft düstere Abgründe stößt, als man jemals angenommen hätte.


Die Story ist rasant, aber teilweise nichts für schwache Nerven. Das geht schon von den oft sehr detaillierten Beschreibungen aus… Dazu kann ich aber näher nichts sagen, weil ich sonst einem wichtigen Schlüsselergebnis in der Handlung vorweggreifen würde.


Die eingebundene Liebesgeschichte zwischen Rubens und seiner Ella lockert die Geschichte etwas auf.
Zwischendrin entstanden für mich aber auch manchmal Längen, die man dann getrost überfliegen konnte.


Die Handlung hat eine präzise Spannungskurve, die kurz vor den letzten 100 Seiten abrupt abbricht – um plötzlich wieder zu steigen.
Diese Wendung hat der Leser zwar vermutet, ich empfand sie aber als zu viel des Guten.
So viele Täter, wie hier überführt wurden, da hätte der letzte nicht mehr sein müssen.


Trotz allem war das Buch ein guter Thriller. Eben einer von der Sorte: Suspendierter Polizist ermittelt auf eigene Faust im totgeschwiegenen Milieu einer beliebten Stadt – aber spannend


Bewertung:


Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich beim Aufbau Verlag

Neu im Regal: 2x Gabriella Engelmann

Heute ist wieder etwas für mich angekommen.
Ganz wunderbar: Ein Päckchen von Droemer/Knaur.


Nach der Rezension des Romans „Wolkenspiele“ von Gabriella Engelmann, wurden mir auch noch ihre anderen beiden Bücher zur Rezension angeboten. Habe ich – natürlich – angenommen.




Und das sind alle zusammen:

Ein wunderschöner Anblick! 🙂


Vielen Dank für die Bereitstellung der Exemplare an Gebriella Engelmann und den Droemer/Knaur Verlag

Rezensionsexemplare

Eben hat der Postmann geklingelt und mir gute Nachrichten überbracht: In Form eines großen Päckchens…
Das war drin – und ich wurde total sprachlos:





Nein, heute ist noch nicht Weihnachten… 🙂


Die Titel:
Petra Durst-Benning – Die Zarentochter
Julia Freidank – Die Gauklerin von Kaltenberg
Klara Winterstein – Beginenhochzeit


Diese Rezensionsexemplare wurden freundlicherweise von den Ullsteinbuchverlagen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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