[Buchtrailer] Layers von Ursula Poznanski

>>Layers<<

Das neue Buch von Ursula Poznanski.
Sehnsüchtig erwartet von unzähligen Fans.
Auch ich sitze mit scharrenden Hufen vor meiner Buchhandlung.

Ok, ganz so schlimm ist es vielleicht nicht (noch nicht 😉 ), aber trotzdem bin ich wirklich arg gespannt auf dieses Buch.
Das macht der Trailer auch nicht gerade besser.
Oder ihr könnt euch auch die Website zum Buch angucken.

LAYERS – Die Wahrheit ist vielschichtig.

Ursula Poznanski sorgt nach ihren Thrillern Erebos, Saeculum und der Eleria-Trilogie ab 17. August 2015 erneut für besonderen Nervenkitzel:

Für ihren neuen Thriller Layers, wählt die Spiegel-Bestsellerautorin ein brandaktuelles Thema und kreiert daraus eine spannungsgeladene Geschichte, die die Realität verschwimmen lässt und die Frage aufwirft:

Kannst du deinen Augen trauen?

Rezension: Egal wohin

Franziska Moll – Egal wohin


egal wohin

Kurzbeschreibung:

Jo zählt die Tage, bis sie nach Kreta auswandern kann – endlich 18 Jahre alt, endlich unabhängig, endlich frei. In Kreta möchte sie ein neues Leben anfangen, mit Koch, ihrem Kumpel aus dem Restaurant, in dem sie kellnert. Doch als dieser verschwindet, sieht Jo, dass Koch nicht der einzige Mensch ist, dem Jo am Herzen liegt. Der unscheinbare, geradezu unsichtbare Amar ist es, der sich nun um Jo kümmert, bei ihr bleibt, egal, wie sehr sie ihn von sich stößt. Der ihr die Schönheit des Lebens zeigt, wie nur er sie sehen kann.

Und am Ende bleibt nur Stille

„Egal wohin“ ist nicht mein erstes Buch der Autorin.
Vorher habe ich auch schon „Was ich dich träumen lasse“ gelesen.
Daher war mir im Vorhinein ungefähr klar, dass ich hier kein „normales“ Buch erwarten kann.
Zu Beginn fiel mir der Einstieg in die Geschichte nicht leicht.
Das kann ich einerseits mit dem Aufbau der Geschichte begründen. Man startet mitten in der Geschichte. Ohne Hintergründe, ohne Wissen, ohne alles. Wirklich nichts wird dem Leser geschenkt und man ist voll und ganz auf die wenigen Brocken angewiesen, die von der Autorin zugeteilt werden. Das hat mir den Einstieg etwas erschwert, weil ich lange Zeit orientierungslos in der Luft hing.
Andererseits war der Kontakt mit der Protagonistin zu Beginn nicht sehr einfach für mich. Johanna ist kein fröhlicher Mensch. Und das lässt sie den Leser und ihre Umwelt spüren. Sie vermeidet es tunlichst, irgendwem zu nahe zu kommen.
Genau an der Stelle wird es dann aber auch spannend, denn natürlich will man wissen, was sie umtreibt und woher dieser sehnliche Fluchtwunsch kommt.

Ihre Art zu Denken und zu erzählen ist sehr knapp und abgehackt. Ihre Sätze sind schlicht und melancholisch. Traurig und wütend. Niemals kann sie auch nur in Erwägung ziehen, dass jemand es ehrlich mit ihr meint. Sie legt es darauf an, ihre Begegnungen auf das allernötigste zu beschränken.
Dieser Stil wird mit der Weile sehr eingehend und fesselnd. Wenn man sich darauf einlässt, erfährt man viel über Johanna. Möchte hinter ihre Fassade schauen. Möchte ihr die Last auf den Schultern erleichtern. Ich habe mit ihr gelitten und gebangt, wo ich doch eigentlich so wenig von ihr weiß.
Aber das muss eine besondere Gabe der Autorin sein. Dem Leser die Figuren vertraut zu machen, ohne ihnen besonders viel mitzuteilen.

Auch wenn die Geschichte nicht sonderlich lang ist, so hat sie mich dennoch bewegt.
Ich sitze jetzt einfach nur da und lasse meine Gedanken fließen. Alles ist still.
Ich hoffe, Johanna kann ihren Frieden finden.
Und ich kann euch dieses Buch nur empfehlen.

Kaufen: amazon.de
Format: Hardcover
ISBN: 9783548286617 Bewertung:
Erscheinungstermin: 09.03.2015
Verlag: Loewe Verlag
Lesepobe: HIER klicken


Rezension: Puerta Oscura. Totenreise

David Lozano Garbala – Puerta Oscura. Totenreise




„Puerta Oscura. Totenreise“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Eigentlich ist Pascal nur wegen Michelle zu der Gothic-Party in die Pariser Wohnung der Familie Marceaux gekommen. Doch bei der Suche nach passenden Klamotten für seine Kostümierung findet er in einer alten Truhe die Puerta Oscura, den geheimen Zugang zum Reich der Toten. Nur alle 100 Jahre, in der Nacht zu Allerheiligen, wird die Pforte geöffnet und gestattet einem einzelnen Wanderer den Eintritt in die Unterwelt. Aber das Gleichgewicht zwischen dem Totenreich und unserer Welt ist fragil. Wann immer ein Lebender in das Totenreich geht, gelangt ein Wesen aus der Unterwelt in die Wirklichkeit. Pascal hat einen Vampir befreit, der nun Michelle entführt, und sie in den tiefsten Winkeln der Hölle verstecken lässt. Zögernd, und nur mit einem magischen Medaillon bewaffnet, begibt sich Pascal erneut in das Reich der Toten. Er hat nur sieben Tage Zeit. Und die vergehen schnell – in der Ewigkeit!


Spannung bis zur letzte Seite!


Lange Zeit bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, weil ich nicht so recht wusste, worauf ich mich einlassen würde.
Doch jetzt bin ich mehr als froh, dass ich dieses Buch gelesen habe.


Die Sprache ist einfach und der Zielgruppe angemessen, sodass man schnell in das Geschehen hineingezogen wird. Die Kapitel sind kurz und knackig und die Perspektive wird immer wieder gewechselt, was mich aber nicht gestört hat. Eher war es einer steigenden Spannungskurve sehr zuträglich, weil so keine Langweile aufkommen konnte. Am Ende eines jeden Kapitels hatte ich das Bedürfnis, unbedingt weiterlesen zu wollen.
So hatte ich das Buch leider schon nach sehr kurzer Zeit ausgelesen…


Die Charaktere sind nicht überraschend neu. Ein unsicherer Held, der sich mit der Zeit mausert. Sein Freund, der ihm natürlich bei allen Schandtaten treu zur Seite steht. Ein Mädchen, was diese Freundschaft auf eine harte Probe stellt.
Und dennoch hat es mir gereicht. Sie passten einfach in diese Handlung, zumal der Autor auf seine eigene Art versucht hat, ihnen jeweils noch etwas Besonderes zu geben.


Auch wenn ich sonst diversen Untoten und anderen Nachtgestalten eher abgeneigt bin, so hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Es war spannend und flüssig erzählt und am Ende wusste ich sehr genau, dass ich auf jeden Fall auch den zweiten Teil lesen möchte.
Ich bin froh, dass dieses Buch nach so langer Zeit ungelesen in meinem Regal nun doch noch von mir verschlungen wurde.


Bewertung:

Rezension: Der Atem des Teufels

Thomas Thiemeyer – Der Atem des Teufels




„Der Atem des Teufels“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Tief im Inneren der Erde haust das Volk der Steinernen. Vor Jahrtausenden wurde es von dieser Welt verstoßen durch die Gier eines einzelnen Mannes. Betrogen und verraten holt es sich jetzt zurück, was ihm einst genommen wurde.


Unglaublich fesselnd!


Thomas Thiemeyer ist ein Stammautor in meinem Regal und mit seinen fantastischen Geschichten aus meinem Repertoire schon lange nicht mehr wegzudenken.
Was er erschafft, begeistert mich immer wieder neu und ich stehe bei jedem seiner Bücher sofort unter einer Art Bann, der mich erst wieder freigibt, wenn ich das gesamte Buch gierig verschlungen habe.
Es tut mir leid, dass ich dem Buch nur so kurz meine lesende Aufmerksamkeit schenken konnte, aber es waren einfach nicht genug Seiten für mehrere gefüllte Abende. So beschränkte sich unsere gemeinsame Zeit nur auf eine kurze Spanne.


Mit „Der Atem des Teufels“ ist Thomas Thiemeyer eine unglaublich fesselnde Fortsetzung seiner Reihe „Chroniken der Weltensucher“ gelungen. Er bewies bis jetzt mit jedem Buch einen unglaublichen Einfallsreichtum auf der abenteuerlichen Suche nach neuen, ungewöhnlichen Geschichten. Er hat eine gute Autorenspürnase dafür entwickelt, welcher Stil die Leser zu fesseln weiß. Er hat seine Linie gefunden und weiß dennoch mit jedem weiteren Buch erneut zu begeistern!
Die Idee ist unglaublich ausgefeilt und detailreich. Ein gewisser Grundstein an Feinheiten beglückt die Lesergemeinde, wie zum Beispiel Wilma. Ich liebe diesen kleinen, verrückten Vogel und möchte ihn in keiner Geschichte missen. Eine geniale Erfindung!


Ich brauche nicht viele Worte, denn mehr als begeisterte Sätze kann ich nicht formulieren.
Einzig und allein das wunderschöne Cover muss natürlich noch erwähnt werden. Man muss sich unbedingt die Mühe machen, alle Weltensucher-Bücher mal genau anzusehen. Details fallen meist erst nach dem dritten Blick auf. Und nach dem Lesen ist es ein wunderbarer Abschluss. Es ist wie der Blick in einen Reiseführer, auf einen Ort, den wir nie bereisen werden, aber wo wir trotzdem neugierig auf dessen Gestaltung sind.


Ich bin begeisterter Leser der Weltensucher-Chroniken und werde weitere Bücher des Autors auf keinen Fall verpassen. Das solltet ihr auch nicht…


Bewertung:

Rezension: Loved by an Angel

Elizabeth Chandler – Loved by an Angel




„Loved by an Angel“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Tristan ist sich sicher, dass der Autounfall, der ihn das Leben gekostet hat, kein Zufall war. Und schlimmer noch: Er glaubt, dass der Anschlag eigentlich Ivy galt. Sie schwebt also noch immer in Lebensgefahr! Nur weiß außer Tristan, der als Ivys persönlicher Schutzengel auf der Erde zurückgeblieben ist, niemand davon. Verzweifelt sucht er nach einem Weg, Ivy zu warnen. Doch der Mörder schmiedet bereits neue Pläne. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…


Leider wieder viel zu kurz!


Nachdem mir “Kissed by an Angel” schon gut gefallen hat, aufgrund des Cliffhangers aber eine Menge Fragen ungeklärt blieben, so freute ich mich natürlich sehr auf die Fortsetzung.
Man muss keine Angst haben, dass der Wiedereinstieg eventuell nicht gelingt, da der Übergang beinahe nahtlos verläuft. Fragezeichen standen mir jedenfalls nicht in den Augen.
Kritisiert hatte ich beim Vorgänger die Zeitsprünge und den Umfang. Dies war bei diesem Buch anders. Zwar hat sich die Seitenzahl, leider, nicht plötzlich verdoppelt, aber mit lebendigen Charakteren und einem rasanten Erzählstil weiß Elizabeth Chandler zu fesseln.
Kein Strang bleibt offen – sicher führt die Autorin die Zügel.


Leider scheint sie die Kunst des Cliffhangers perfektionieren zu wollen.
Auch in diesem Buch ist der Einsatz gekonnt, für den Leser aber äußerst frustierend.
Ein – kleines – bisschen entschädigend wirkt wieder die einzigartige Aufmachung.
Bei dieser Reihe möchte man am liebsten immer der den Schnitt anstelle des Rückens bestaunen.


Klare Leseempfehlung, aber vorher unbedingt den ersten Teil lesen, da man sonst auf keinen Fall folgen kann und die klare Struktur fehlen würde.


Bewertung:

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