Rezension: Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen


Leigh Bardugo-Das Lied der Krähen

Kurzbeschreibung:

Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen…
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej…

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Rezension: Die Tage, die ich dir verspreche

Lily Oliver – Die Tage, die ich dir verspreche


lily Oliver-die tage die ich dir verspreche

Kurzbeschreibung:

»Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

Sehr berührend!

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Rezension: New York Diaries. Claire

Ally Taylor – New York Diaries. Claire


new York diaries-Claire-ally taylor

Kurzbeschreibung:

Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für Frauen, die frisch in die Stadt gekommen sind, um ihre Träume zu jagen oder vor ihrer Vergangenheit zu fliehen. Weg vom College oder der Universität, weg von der Familie, weg von der alten Liebe, die nicht gehalten hat … bereit für alles, was jetzt kommt.
Auch Foodkritikerin Claire Gershwin kommt als Suchende in die aufregendste Stadt der Welt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich ihr Status von „in einer Beziehung, lebt in London und hat einen tollen Job“ zu „Single, arbeits- und obdachlos“ geändert. Claire ist viel zu pleite, um sich ein eigenes Appartement leisten zu können, deswegen zieht sie kurzerhand in den begehbaren Kleiderschrank ihrer Freundin June, die im Knights Building wohnt. Doch werden sich hier ihr Träume und Hoffnungen erfüllen?

Chaotisch und sexy

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Rezension: Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

Anna Bell – Eigentlich bist du gar nicht mein Typ


Anna bell-eigentlich bist du gar nicht mein typ

Kurzbeschreibung:

Abi ist sich sicher, in Joseph ihren Traummann gefunden zu haben. Mit ihm möchte sie alt werden und den Sonnenuntergang in Portsmouth beobachten. Joseph sieht das allerdings etwas anders und verlässt Abi von einem Tag auf den anderen mit der Begründung, sie seien zu verschieden. Abi ist am Boden zerstört und hofft, dass Joseph wieder zur Besinnung kommt. Als er ihr wenige Tage später allerdings eine Kiste mit ihren Sachen vor die Tür stellt, ist es amtlich: Er will nichts mehr mit ihr zu tun haben.
In der Kiste findet Abi eine Bucket-List von Joseph. Abi ist sich sicher: Wenn sie die Punkte auf Josephs Liste abarbeitet, wird er erkennen, dass sie die perfekte Frau für ihn ist…

Wenn man über sich hinaus wächst…

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Rezension: Ich heirate einen Arsch

Kerstin Hohlfeld/ Leif Lasse Andersson – Ich heirate einen Arsch


ich heirate einen arsch

Kurzbeschreibung:

Luisa ist jung und ehrgeizig, und sie hat einen hinreißenden Arsch, denkt Björn. Björn ist Chefredakteur, Luisas Boss, und ein echter Arsch, denkt Luisa. Zwei wie sie können gar nicht zusammenkommen – tun sie aber doch, und damit ist das Chaos vorprogrammiert, denn Luisa ist nicht das willige Weibchen, das sonst Björns Beuteschema ist. Und Björn, der geübte Womanizer, merkt auf einmal, dass er von Luisa mehr will als nur ihren…


Authentisch und unterhaltsam!

Wenn ein Mann und eine Frau zusammen ein Buch schreiben, dann kommt so eine lustige Zusammenstellung an unterschiedlichen Sichtweisen heraus, das ist einfach nur zum Kringeln!
Frau Hohlfeld und Herr Andersson schreiben beide aus der Sichtweise ihres jeweiligen Geschlechts und teilen somit alle Situationen aus einer individuellen Perspektive mit dem Leser.
Mir als Frau war gar nicht klar, wie unterschiedlich manche Dinge von Männern bewertet und eingeschätzt werden. Es war wirklich erstaunlich, inwieweit sich manche Dinge in ein passendes Klischee gefügt haben. Umso erstaunlicher waren natürlich die Dinge, bei denen ganz andere Sachen passierten, als man zunächst gedacht hat.

Desweiteren fand ich den Aspekt der Freundschaft im Buch sehr gut eingebracht. Menschen, die den Protagonisten Halt geben, wenn es beruflich und liebestechnisch furchtbar bergab geht… Das war sehr eingehend und gefühlvoll dargestellt.

Es ist witzig und unterhaltsam und immer wieder verblüffend.
Beide Figuren haben eine sehr authentische Stimme, auch wenn mir Björn in seiner Rolle manchmal unsympathisch war.
So ganz verstanden habe ich das Ende auch nicht und es war mir einfach zu abrupt. Ich habe in der Erwartung von ein paar Folgeseiten umgeblättert und dann war da einfach Schluss.

Insgesamt fühlte ich mich aber gut unterhalten und ich finde es schön, dass die beiden dieses gemeinsame Projekt realisiert haben.

Kaufen: amazon.de
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783426516348 Bewertung:
Erscheinungstermin: 2014
Verlag: Droemer Knaur
Übersetzung:


Rezension: Das Leben in meinem Sinn

Susanna Ernst – Das Leben in meinem Sinn


das leben in meinem sinn susanna ernst

Kurzbeschreibung:

Auf den ersten Blick kreuzen sich die Lebenswege der Schauspieler Ben Todd und Sarah Pace zum Dreh einer neuen Fantasy-Serie nur zufällig. Beide merken schnell, dass sie mehr verbindet als Freundschaft, aber Sarah ist glücklich mit dem Vater ihrer Tochter verlobt. Doch während sie gemeinsam alle Produktionsphasen der Serie erleben, eröffnen sich Ben und Sarah bald schon ungeahnte Wege, und die Ereignisse um sie herum scheinen sich auf einmal zu überschlagen. Eigentlich ganz in ihrem Sinn … oder?

Luftig-leicht und wunderschön!

Ich habe eine neue wunderbare Autorin für mich entdeckt.
Susanna Ernst hat eine so wunderbar romantische und blumige Art zu schreiben, das habe ich einfach gerne gelesen.
Die Geschichte ist teilweise schwermütig, teilweise schwebt man glückselig in einer großen rosa Blase und lässt das Leben an sich vorbeilaufen.

Es ist, als wäre alles mit einer Art Filter überzogen, durch den die Autorin die Welt betrachtet. Doch es ist ein schöner Effekt, der allerdings auch einige Risse birgt.
Risse, die der Leser manchmal erahnen kann, hin und wieder aber auch aus dem Nichts kommen.

Der Erzähler, ich nenne ihn jetzt einfach so, ist ein außergewöhnlicher Zeitgenosse, der es uns aber immer wieder erlaubt, kurz inne zu halten und etwas mehr über die Figuren zu erfahren.
Diese Art der Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.

Die Story ist voraussehbar, aber doch hat sie mir sehr gut gefallen.
Es hat sich einfach inhalieren lassen und ich konnte einfach nicht weg von dieser Magie, die Susanna Ernst mit ihren Worten um mich erzeugt hat.
Ich war in meiner eigenen Welt zu Hause und auch nach den letzten Worten habe ich es mir noch für eine Weile erlaubt, wenigstens in Gedanken in ihrem Universum zu verweilen.

Eine Autorin, die ich sehr gerne für mich entdeckt habe und deren Buch ich euch nur empfehlen kann. Zumal ich auch das Cover ganz zauberhaft finde. So anmutig und schön. Einfach nur schön. Mit wenigen Mitteln viel erreicht.

Kaufen: amazon.de
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783426515556 Bewertung:
Erscheinungstermin: Oktober 2014
Verlag: Knaur TB
Übersetzung:


[Ich lese gerade] Sommerwind


cover



Ich träume mich jetzt mithilfe von der zauberhaften Gabriella nach Föhr ♥

Geliebter Zugvogel, ich schreibe dir, wie ich es immer mache, sobald du die Insel verlassen hast“ – so beginnt einer jener geheimnisvollen Liebesbriefe, unterzeichnet nur mit dem Initial A., die die Hamburgerin Felicitas auf dem Dachboden findet. Alle Briefe wurden auf Föhr geschrieben, wohin Felicitas nur wenig später aus beruflichen Gründen reisen muss. Die Sehnsucht, die in jeder Zeile der Briefe steckt, berührt sie tief, obwohl sie nach einer großen Enttäuschung in Sachen Liebe ein gebranntes Kind ist. Als sie auf der wunderschönen Nordseeinsel die Brüder Niklas und Frederick kennenlernt, bekommt die Frage, ob sie selbst je wieder lieben kann, eine neue Dringlichkeit.

Rezension: Was fehlt, bist du

Lola Jaye – Was fehlt, bist du




„Was fehlt, bist du“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Lara feiert ihren dreißigsten Geburtstag, als es an der Tür klingelt und eine bunt gekleidete Frau vor der Tür steht – es ist Yomi, Laras Mutter, die den weiten Weg aus Nigeria nach England auf sich genommen hat, um endlich ihre Tochter kennenzulernen. Als Lara noch sehr klein war, musste sie sie in ein Waisenhaus geben. Von dort hat Patricia sie adoptiert und zu sich nach England geholt. Lara hatte eine glückliche Kindheit, aber sie hat immer gespürt, dass ein Teil von ihr fehlt, sich an jedem Geburtstag gewünscht, ihre «richtige» Mutter möge sie besuchen kommen. Jetzt ist sie wirklich da, und Lara muss sich ihrer Vergangenheit stellen – ebenso wie Yomi und auch Patricia…


Ein Buch voller Herz!


Bislang war Lola Jaye mir unbekannt, doch ich bin unglaublich froh, dass ich sie endlich kennengelernt habe.


Meine Erlebnisse mit Lara, Yomi und Patricia lassen sich nur so schwer in Worte kleiden…
Ich war berührt, geschockt und einfach nur zutiefst bewegt.
Die Gedanken, die Lara mit dem Leser teilt, die uns ihre innere Zerrissenheit und ihren Zwiespalt verdeutlichen, gehen sehr ans Herz. Man muss einfach mitfühlen und man gibt sich der Geschichte mit Leib und Seele hin.
Sie sprechen von einer Weisheit und einer gedanklichen Reife, die man so nicht erwartet. Aber man kann es nachvollziehen und verstehen.


Doch natürlich spielt nicht nur Lara eine wichtige Rolle, auch Patricia und Yomi sind unglaublich wichtige Figuren. Lola Jaye gelingt es, beide Personen mit einer unterschiedlichen Art an Leben zu füllen, aber sie verliert nie das gemeinsame Bindeglied Lara aus den Augen. Eine Balanceakt, der auf alle erdenklichen Arten gelungen ist.


Die Handlung wird aus den Perspektiven der drei Protagonistinnen erzählt, jeweils in der Gegenwart und in Rückblenden. Das war für mich sehr spannend, weil man den Werdegang so gut verstehen und nachvollziehen kann. Man ist einfach in der Lage zu erklären, warum die Frauen so sind, wie sie eben sind.


Meine Begeisterung über die Tasten zu vermitteln fällt mir sehr schwer.
Ich kann nicht annähernd wiedergeben, was ich beim Lesen gefühlt habe…
Und dennoch kann ich nur jedem interessierten Leser empfehlen, sich die Geschichte von Lara und ihren Müttern genauer anzusehen. So kitschig, dass das Cover potenziell abschreckend wirken kann, ist die Geschichte nicht!
Sie steckt zwar voller Emotionen und voller Liebe, aber eben auf eine ungeschönte und absolut authentische Weise!


Bewertung:

Rezension: Das verbotene Eden. Logan und Gwen

Thomas Thiemeyer – Das verbotene Eden. Logan und Gwen




„Das verbotene Eden. Logan und Gwen“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
„Das Undenkbare ist passiert. Kriegerin Juna ist aus dem Land der Frauen in die Freiheit geflohen – mit einem Mann! Enttäuscht und gedemütigt bleibt die junge Heilerin Gwen zurück. Als sie mit einem Spähtrupp die Stadt der Männer auskundschaften soll, fällt sie in die Hände des jungen Kämpfers Logan, der sie als Sklavin verkaufen will. Logan aber hat die Rechnung ohne seine Gefühle gemacht – und setzt damit Ereignisse in Gang, die das Ende beider Welten bedeuten könnten…“


Mehr als nur ein würdiger Nachfolger!


Langsam habe ich kaum noch Worte, um Thomas Thiemeyer angemessen würdigen zu können.
Er ist einer meiner unangefochtenen Lieblingsautoren und auch bei diesem Buch habe ich nicht mehr als Begeisterung empfunden. Also im Hinblick auf das Urteil.
Denn das Buch ein Wechselbad der Gefühle.


Natürlich greift der Autor die Geschehnisse aus Band 1 immer wieder auf und bindet sie geschickt in die laufende Handlung ein.
Er schafft es, das Interesse des Lesers an der unbekannten Welt weiter zu schüren und lässt sich sogar weitere Geheimnisse entlocken. Hier erhoffe ich mir ja noch einen entsprechenden Showdown im abschließenden Buch, damit dann auch wirklich alle Fragen aufgeklärt werden können.


Doch nicht nur, dass Thomas Thiemeyer allen Schmerz der Protagonisten auf seinen Leser zu übertragen weiß, er schafft es natürlich ebenso, all die schönen Dinge zu transportieren.
Dabei sind einige bemerkenswerte Zitate zum Thema „Liebe“ aus seiner Feder geflossen. Da musste ich manchmal innehalten und nochmal lesen, weil es einfach so schön war. Und so wahr.


Ohne viele Worte möchte ich jedem potenziellen Leser mitteilen, dass mich dieses Buch begeistert hat, aber ich am Ende eine furchtbare Enttäuschung erleben musste. Ich dachte es mir schon fast, doch liebe Leute: Rechnet bitte mit einem gewaltigen Cliffhanger!
So viel an dieser Stelle dazu.


Der Autor schafft es, eine Welt lebendig zu machen, die man sich kaum vorstellen möchte. Auch wenn man heutzutage doch viel am anderen Geschlecht zu kritisieren hat, so möchte man es wohl nicht mehr missen.


Bewertung:

Rezension: Der Architekt

Jonas Winner – Der Architekt




„Der Architekt“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
„Ein aufsehenerregender Mordfall, eine Mediensensation: Der Berliner Stararchitekt Julian Götz ist angeklagt, seine Frau und seine beiden kleinen Töchter bestialisch ermordet zu haben. Nachts, im Schlaf. Alle Indizien deuten auf ihn als Täter, doch er beschafft sich ein Alibi. Der junge Drehbuchautor und Journalist Ben Lindenberger wittert seine Chance, mit einem spektakulären Buch über den Fall zu Bestseller-Ruhm zu gelangen, und stellt Nachforschungen an. Doch bald schon ist er nicht mehr Herr des Geschehens und gerät in einen Sog aus Machtgier, Intrigen, dunklen Geheimnissen und Begierden.“


Aus ganz viel, ganz wenig machen…


Es ist mein erstes Buch von Jonas Winner und wird wohl leider auch mein letztes bleiben.
Das Cover ist nicht unbedingt so, dass man das Buch auf der Stelle lesen möchte, doch die Beschreibung klingt nach einem absolut lesenswerten Thriller.
Zu Beginn fühlte ich mich auch noch wohl mit dem Buch, doch das änderte sich bald.


Wenn man eine Weile in der Geschichte verbleibt, dann eröffnen sich immer mehr Fragen. Es gibt mehrere Handlungsebenen, deren Sinn und Zweck sich erst ganz, ganz am Ende erschließt. Vorher sind sie einfach nur verwirrend.
Da ist einerseits die Sicht von Ben, der den Fall Julian Götz zu einer Bestseller-Story machen möchte.
Dann gibt es noch Mia. Es ist alles sehr verworren und die kurzen Kapitel machen es da nicht besser. Sie lebt in einer Art „Untergrundwelt“.
Ben wurde mir als Protagonist im Laufe der Handlung immer unsympathischer. In Bezug auf Frauen verhält er sich wie ein Tier und nimmt sich einfach, was er zu brauchen denkt. Er kann sich bei keiner Meinung festlegen und hat erschreckende Gedankengänge.
Die Einblicke in Mias Welt erzeugten in mir Ekel und Abscheu.
Ich musste mich nach einem Drittel des Buches immer mehr zum Weiterlesen zwingen, weil alles für mich kaum mehr einen Sinn ergab. Wiederholungen reihten sich aneinander, die Handlung kam immer wieder durch unnötige Beschreibungen zum Erliegen und Spannung verlor sich ungenutzt zwischen den Seiten.


Das Ende hat einiges an Fahrt gutgemacht und ich dachte, jetzt käme es zur entscheidenden Wendung. Doch leider ließen sich hier weniger Fragen beantworten als erhofft. Der Schluss hat mich vollends in die Verwirrung gestürzt und noch mehr Fragen aufgeworfen.


Ich bin ganz und gar nicht überzeugt von diesem Thriller, so leid es mir aufgrund einer zuvor positiven Erwartungshaltung auch tut. Die Idee ist gut und mit weniger Verflechtung von so vielen Personen und so vielen Namen, so vielen irrelevanten Elementen, hätte man mehr aus dieser Geschichte herausholen können.


Bewertung: