Rezension: Sieben verdammt lange Tage

Jonathan Tropper – Sieben verdammt lange Tage



cover
„Sieben verdammt lange Tage“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Die Familientreffen der Foxmans enden stets mit Türenschlagen und quietschenden Reifen, wenn Judd und seine Geschwister so schnell wie möglich einen Sicherheitsabstand zwischen sich und das Elternhaus bringen. Doch nun ist ihr Vater gestorben. Sein letzter Wunsch treibt allen den Angstschweiß auf die Stirn: Die Foxmans sollen Schiwa sitzen, sieben Tage die traditionelle Totenwache halten. Das bedeutet, dass sie auf unbequemen Stühlen in einem kleinen Raum gefangen sind und nicht davonlaufen können. Nicht vor dem, was zwischen ihnen passiert ist – und nicht vor dem, was die Zukunft für sie bereithält…


Viele verdammt lange Kapitel…


Ich fand dieses Buch einfach nur langweilig.
Zu Beginn war es ja noch ein bisschen interessant. Der bissige Humor und die Sichtweise der Protagonisten auf ihre Umwelt waren schon wirklich gut erzählt, doch mit der Zeit, hat sich das ständig wiederholt.
Immer gleiche Phrasen wurden gemixt mit immer neuen Tragödien, haufenweise Sex und dem kleinkindermäßigen Benehmen von erwachsenen Männern.
Triebgesteuert liefen sie das ganze Buch über durch die Gegend und auch die weibliche Gesellschaft hat entweder eine enorm scharfe Zunge, ein enorm scharfes Dekolleté oder beides.
Das hat mich irgendwann nur noch genervt.
Dazu kam dann die unflätige Aussprache, in welcher die Gemeinschaft kommuniziert und sich angebrüllt hat.
Zeitweise wollte ich das Buch beenden.
Zum Ende hin habe ich den Text nur noch überflogen.


Mich hat das Buch überhaupt nicht angesprochen und ich bezweifele auch, dass ich mit Troppers anderen Büchern etwas anfangen könnte.


Vielleicht ist dieses Buch nur für die Leute geeignet, die seinen Humor verstehen.
Aber man kann es mit sarkastischen Witzen auch übertreiben.
Meine Meinung…


Bewertung:


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Droemer/Knaur!
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