Rezension: Rafael 2.0 Reboot

Karl Olsberg – Rafael 2.0 Reboot




„Rafael 2.0 Reboot“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Alle Handys klingeln zur selben Zeit. Humanoide Spielzeugroboter entwickeln ein seltsames Eigenleben. Navigationssysteme spielen verrückt. Modellflugzeuge attackieren eine Militärbasis. Wer steckt dahinter? Nur Michael Ogilvy und sein bester Freund, die künstliche Intelligenz Raf2, ahnen die Wahrheit. Doch ehe sie Beweise vorlegen können, wird Michael gekidnappt.


Interessante Idee!


Den ersten Teil „Rafael 2.0“ habe ich nicht gelesen, doch ich bin nicht der Meinung, dass mir großartig etwas gefehlt hätte. Es werden hier immer wieder kurz die Erlebnisse aus früheren Tagen aufgegriffen und erklärt, sodass man auch als Neueinsteiger die Geschichte verstehen kann.


Der Hintergrundgedanke, den Karl Olsberg hier ausgetüftelt hat, ist auf jeden Fall sehr interessant. Künstliche Intelligenz – ein Thema, was in unserer technisierten Welt immer mehr zur Sprache kommt. Dann stecken natürlich auch dementsprechend viele Fragen dahinter, wenn sich jetzt ein Autor traut, das Thema aufzugreifen.
Da es sich hier um einen Jugendroman handelt, sollte man aber als „erwachsener“ Leser nicht allzu viel Aufklärung erwarten. Es wird alles ein wenig verschleiert und mit ungenauen Angaben überbrückt der Autor viele, eventuell komplizierte Stellen.


Die Geschichte selbst kommt leider erst nach einiger Zeit in Fahrt.
Dann allerdings geht alles so rasant schnell und am Ende sind viele Fragen offen. Zu viele Fragen…
Es bleibt eine unbefriedigende Leere zurück, bei der ich mich fragte, ob hier wohl noch ein nächstes Buch folgt. Ansonsten ist die Geschichte für mich nicht abgeschlossen.


Vielleicht ist meine Wertung ein wenig zu anspruchsvoll, aber aufgrund meiner Kritikpunkte, kann ich leider nur 3,5 Punkte vergeben.


Bewertung:

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