Rezension: Numbers. Den Tod im Blick

Rachel Ward – Numbers. Den Tod im Blick




„Numbers. Den Tod im Blick“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.


Unbeschreiblich!


Es ist unbeschreiblich, welche Gefühle dieses Buch in mir auslöste.
Nach der letzten Zeile war ich so überladen, konnte meine Regungen aber selbst nicht in Worte fassen.
Ich war einfach nur vollkommen sprachlos.


Rachel Ward hat eine grausame Welt für Jem erschaffen. Wer möchte schon gerne wissen, wann seine Mitmenschen das irdische Leben beenden?
Wohl niemand.
Doch sie gibt dem Mädchen auch einen kleinen Lichtblick – Spinne.
Es ist berührend, wie sie sich langsam öffnet, sie sich aber doch immer wieder gegen Nähe sträubt.
Der Sprachstil ist einfach, oft abgehackt, spiegelt aber Jems Situation und ihre Gefühle perfekt wider. Er imitiert die Zerrissenheit und ihre Unentschlossenheit. Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig, doch sobald man einen näheren Einblick in die Geschichte hat, kann man damit gut umgehen.


Jem ist mir sehr ans Herz gewachsen – ebenso wie Spinne natürlich.
Ich weiß gar nicht so richtig, wieso eigentlich, denn durch und durch sympathisch sind sie keineswegs. Vielleicht ist es aber auch gerade dieser charakterliche Gegensatz, der mir die beiden so nahe brachte.


Ich habe jede noch so kleine Regung mit den Protagonisten durchlebt, was oft grausam, oft aber auch wunderschön war. Die Wandlung ist beeindruckend und auch hier sind wieder die Gegensätze interessant.


Rachel Ward hat eine kaum beschreibbare Geschichte geschrieben.
Ich habe das Gefühl, ich kann kaum ausdrücken, was das Buch alles in mir bewegt hat.
Meine Empfehlung deshalb: Unbedingt lesen und sich ein eigenes Bild schaffen.


Bewertung:

Kommentare

  1. Oh, ich habe dieses Buch geliebt! 🙂
    Ich weiß noch, wie ich es, als es rauskam, in einer Nacht durchgelesen habe. Ich konnte das Buch einfach nicht wieder weglegen. Ich wollte Jem und Spinne die ganze Zeit am liebsten nehmen und in Sicherheit bringen, damit ihnen nichts noch Schlimmeres passiert.
    Der zweite Band ist auch gut geworden. Wenn auch nicht ganz so gut wie der erste.

    • Du redest vom zweiten Band – wie gemein… 🙂
      Den möchte ich jetzt nämlich auch möglichst bald lesen.
      Ein Glück muss ich hierfür keine Wartezeit überbrücken!!

  2. Hallo Ramona,

    mir hat dieses Buch leider nicht so gut gefallen – warum, kannst du gern nachlesen:
    http://buechersuechtig-sabine.blogspot.com/2011/01/rezension-numbers-den-tod-im-blick.html

    Liebe Grüße,
    Sabine

    • Ein Buch, wo wir nicht gleicher Meinung sind? 😉
      Na sowas… 🙂

      Aber ich habe unsere Rezensionen mal verglichen.
      Was Sprache und Stil angeht – haben wir ja beide angesprochen.
      Nur wir haben es, gerade so im Verlauf, anders empfunden.
      Finde ich interessant. Ich wusste zu Beginn auch nicht, was ich vom Buch halten sollte, aber irgendwie hat es mich im Verlauf angesprochen…

      Danke, für deine Verlinkung!

      Liebe Grüße,
      Ramona

  3. Ja, ich hab mich auch gewundert… 😉

    Der Anfang war ja wirklich vielversprechend, aber der Handlungsverlauf, mance Handlungen der Hauptpersonen und die verwendete Sprache haben mir nicht so wirklich zugesagt…

    Liebe Grüße,
    Sabine

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