Rezension: Lost Land. Die erste Nacht

Jonathan Maberry – Lost Land. Die erste Nacht




„Lost Land. Die erste Nacht“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Eine Katastrophe, deren Ursache niemand kennt.
Eine Enklave, in der sich die letzten Überlebenden verschanzt haben.
Ein riesiges Niemandsland, das von Untoten bevölkert wird.
Zwei Brüder, die einander Feind sind.
Ein junges Mädchen, das den einen bewundert und den anderen liebt.

Menschen, die von Freiheit und Zukunft träumen – in einer Welt, die zerstört ist.


Überraschend!


Nach dem Lesen der Kurzbeschreibung war ich mir etwas unsicher, ob mir das Thema wirklich gefallen könnte. Zombies sind sonst eigentlich nicht mein Themengebiet.
Nach „Lost Land“ bin ich bereit, meine Meinung – wenigstens vorübergehend – zu ändern.
Auch wenn mir der Einstieg in das Buch ein wenig schwerfiel, ist mein abschließendes Ergebnis doch positiv.
Zu Beginn ist mir die Art von Benny absolut unsympathisch. Er ist naiv, großspurig und überheblich und liebt den Ruhmesglanz.
Im Laufe der Geschichte vollzieht der Junge allerdings eine bemerkenswerte Wandlung.
Dabei bekommt er Hilfe und Unterstützung von seinem Bruder Tom.


Nachdem ich mich erst mal eingelesen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ging mir teilweise so nah, dass ich Gänsehaut bekam, oder sogar den Tränen nahe war.
Es waren Empfindungen, wie ich sie mir zu Anfang nicht hätte vorstellen können!
Die Entwicklung der Handlung und der Charaktere ist wirklich beachtlich.


Die beiden Protagonisten zeigen dem Leser auf ihre sensible und einnehmende Art, wie es ist, mit seinen Aufgaben zu wachsen. Manchmal schnell und manchmal eben mit ein wenig Unterstützung.
Das ist es wohl auch, was mich so nachhaltig an die Geschichte gebunden hat.
Etwas abschreckend wirkt zeitweise die rohe und kaltblütige Brutalität. Doch hier hat der Autor Fingerspitzengefühl bewiesen. Er gibt der Handlung immer gerade rechtzeitig wieder einen Stoß in eine etwas abmildernde, positive Richtung. Er lässt Leser und Protagonisten nie das Licht am Ende des Tunnels aus den Augen verlieren.


Als plötzlich alles zu Ende war, fühlte ich mich etwas vor den Kopf gestoßen.
Mir fehlt eindeutig eine Fortsetzung!
Von mir gibt es, auch mit anfänglichen Schwierigkeiten, eine Leseempfehlung. Auch an all diejenigen, die vielleicht denken, mit Zombies eigentlich nichts am Hut haben zu können.


Bewertung:

Kommentare

  1. hallo ramona,

    nachdem ich Deine rezension zu lost land gelesen habe, dachte ich mir: Dir könnte vielleicht auch „Ich bin Lukan“ von Jan Vanstina gefallen. Das ist auch ein Buch, das wie eine Dystopie daherkommt und in Wirklichkeit eigentlich ein Roman über die Menschen und die Liebe ist. Das Besondere an diesem Buch: Es dürfte wohl die erste Ich-Erzählung aus der Sicht eines einerseits schlauen, andererseits aber auch manchmal zum Knutschen ungeschickten jungen Klons sein. Guck Dir’s halt mal bei Amazon an:

    grüße

    jwf

Deine Meinung ist mir wichtig und ich freue mich, wenn Du mir schreibst!

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