Rezension: LeseBlüten. Muttertag

LeseBlüten. Muttertag




“Leseblüten. Muttertag” bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Zum Muttertag Pralinen, Blumen, Kaffee und Kuchen? Nicht in diesem Jahr. Im vorliegenden Sammelband sagen 25 Autoren einmal auf etwas andere und vor allem dauerhaftere Art Danke. In 35 Gedichten und Geschichten erinnern sie sich an mütterlichen Beistand und bedingungslose Liebe, verarbeiten Verluste und drücken auf ihre ganz eigene Art aus, dass Mama eben doch die Beste ist. Und auch Mütter kommen zu Wort und berichten von den kleinen und großen Alltagsproblemen mit ihren Lieben.


Eine Geschichte zum Muttertag…


„Auch wenn mal die Fetzen fliegen,
weil wir nicht einer Meinung sind,
lässt`s irgendwie zurecht sich biegen,
bis beide dann zufrieden sind.“
Seite 47, Cosima Konrad


Dies ist ein Ausschnitt aus meinem favorisierten Lyrik-Beitrag dieser Anthologie.
Die meisten Gedichte konnten mich jedoch nicht wirklich überzeugen.
Es sind einige Sahnstückchen dabei, doch bei manchen fehlt mir etwas, oder der Ausdruck lässt zu wünschen übrig. Sie treffen dann den Nagel nicht auf den Kopf.


Die Prosa-Beiträge sind größtenteils sehr gut gelungen.
Hier sind einige Autoren dabei, von denen ich gerne mehr lesen würde.
Lesenswert sind zum Beispiel Patrick Labahn, Seite 62, oder auch Manuela Inusa, Seite 48. Gerade diese Geschichte hat mich unheimlich berührt.


Bei wenigen Beiträgen (bspw. gleich beim ersten) habe ich mich gefragt, was das mit Dank zu tun hat. Bei mir entstand hier eher der Eindruck, als würde die Protagonistin glücklich sein, ihren „Haufen“ endlich los zu sein…


Der Großteil der Beiträge ist nicht schlecht!
Auch die grafische Gestaltung kann sich sehen lassen – schlicht, aber fröhlich.
Dieses Büchlein ist ein schönes Geschenk, wenn man die eigene Mama an „ihrem“ Tag überraschen möchte! Ich gehe mit gutem Beispiel voran…


Bewertung:

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