Rezension: Ein Mann für alle Sinne

Nora Roberts – Ein Mann für alle Sinne




„Ein Mann für alle Sinne“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Der italienische Sternekoch Carlo Franconi ist ein Mann mit einem gewissen Ruf. Nicht nur in der Küche soll er unübertroffen, sondern zudem auch ein unwiderstehlicher Verführer. Kein Wunder, dass die schöne PR-Beraterin Juliet Trent ihrem neuen Auftrag mit leichtem Magendrücken entgegenblickt: Drei Wochen wird sie Franconi auf eine Reise quer durch die USA begleiten, auf der er seine neue Gourmetbibel vorstellt. Was, wenn Carlo seine sprichwörtlichen Talente an ihr ausprobiert? 21 Tage und Nächte mit dem charismatischen Meisterkoch könnten schließlich selbst in der vorsichtigsten Frau den Appetit auf Liebe wecken und sinnliche Gefühle zum Sieden bringen!


Ein Buch für eine alle Sinne!


Ich denke, dass man sich auf dieses Buch einlassen sollte, damit all der Kitsch, die übersprudelnde Romantik und die Anziehung zu diesem Buch wirklich Entfaltung finden.
Ich würde es an dieser Stelle nicht mal mehr Kitsch nennen, sondern einfach Magie.
Ja, Magie!
Nora Roberts hat mich mit ihrem Buch verzaubert – von der ersten bis zur letzten Seite.
Vielleicht deshalb, weil man die Geschichte mit all seinen Sinnen erlebt.
Vielleicht deshalb, weil der Schreibstil so bildhaft und blumig ist, dass nichts unbewusst wahrgenommen wird. Jedes Geräusch, jedes Gefühl, jeder Geschmack werden zu einer Explosion der Sinne und benebeln den Leser förmlich.
Es ist eine Anziehung, die mich an das Buch gefesselt hat, wie ich sie so im Nachhinein kaum beschreiben kann.


Auch die Anziehung zwischen den Protagonisten ist nicht ohne. Auch wenn hier das Körperliche eher an zweiter Stelle kommt. Es sind mehr die Erfahrungen, die Geschmäcker, die die beiden schon gekostet haben, welche sie hier jetzt gegeneinander ausspielen wollen. Jeder mit seinen eigenen Waffen. Carlo mit denen eines begnadeten Koches und Juliet mit denen einer Frau…


Ich bin so dermaßen begeistert von Nora Roberts und zähle mich jetzt schon zu den fleißigen Leserinnen ihrer anderen Bücher. Davon kenne ich nämlich noch kein einziges. Dieses war mein erstes.
Es ist ein Buch für alle Sinne, was ich bedingungslos jedem Liebhaber einer opulenten Betrachtungsweise des Lebens empfehlen kann!


Bewertung:


Für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich bei Mira Taschenbuch!

Comments

  1. Oh, wirklich gut? Bis jetzt war Nora Roberts für mich immer so der Inbegriff der oberfächlichen, viel zu kitschigen Frauenromane. So Rosamunde Pilcher mäßig. Aber deine Rezension klingt ganz gut, vielleicht traue ich mich irgendwann auch mal an ein Buch von ihr 🙂

    • Also, wie oben beschrieben, es war wirklich sehr kitschig – daran ist wohl nicht zu rütteln.
      Da ich aber Kitsch in rauen Mengen gut vertrage, ja sogar brauche, 😉 hat mir das nichts ausgemacht.
      Vielleicht solltest du einfach mal schauen, wie dir ihre Bücher zusagen… 🙂
      Ich denke, manchen gefällt ihr Stil, für manche ist es aber auch einfach nichts.
      Nora Roberts ist eher so Geschmackssache.

      Liebe Grüße,
      Ramona

  2. Rebecca says:

    Hallo Ramona,

    Nora Roberts liebe ich, allerdings kann ich sie nur in Dosen vertragen. Bei einigen Büchern hast Du neben her auch einen Krimi dabei, auch immer sehr spannend. Meine Lieblinge sind die Garten-Eden Bücher und der Jahreszeitenzyklus. Aber momentan habe ich noch Lockruf der Gefahr hier liegen. Mal schauen wann ich den lesen.

    Gruß
    Rebecca

    • Liebe Rebecca,

      bis jetzt habe ich ja leider nur ein Buch von ihr gelesen – kann ich also nicht beurteilen, wie viel ich da verrage… 😉
      „Frühlingsträume“ liegt schon hier.
      Aufgrund vieler guter Rezensionen habe ich mir das auch gerade erst kürzlich angeschafft.
      Wird wohl eines meiner nächsten Bücher sein…

      Liebe Grüße,
      Ramona

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