Rezension: Die Wahrheit meines Vaters

Jodi Picoult – Die Wahrheit meines Vaters



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„Die Wahrheit meines Vaters“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Delia Hopkins verbrachte eine glückliche Kindheit, daran bestand bisher nie ein Zweifel. Doch als eines Tages die Polizei ein schreckliches Geheimnis über ihre Familie offenbart, holt eine Vergangenheit Delia ein, von der sie nicht einmal wusste, dass es sie gab…


Eine nervenaufreibende Suche nach dem eigenen Ich…


Delia wird der Boden unter den Füßen genommen, als ihr ein lang gehütetes Familiengeheimnis offenbart wird. Sie wird mit einer Vergangenheit konfrontiert, die sie sich so wohl nie ausgemalt hätte.
Sie muss sich den Geistern dieser Vergangenheit stellen und Frieden schließen, sonst wird sie nie zur Ruhe kommen.
Doch ist es zu schaffen, sich einer so schweren Veränderung zu stellen, ohne Schaden zu nehmen?
Delia muss allen Mut aufbringen, um Vorurteile und Kritik gegenüber ihrem Vater aus dem Weg zu räumen.


Ein weiterer Roman von Jodi Picoult, der mich tief bewegt hat.
Das Grundgestein der Handlung dürfte nicht neu erfunden sein, doch die Umsetzung ist sehr wahrscheinlich neu.
Die Wahrheit, unscheinbar, aber dennoch in der Lage, ein ganzes Leben umzukrempeln – das muss Delia erfahren.
Der Leser begleitet sie in einer schweren Zeit. Er wird dabei mit Delias und auch mit seiner eigenen Seele konfrontiert – mit grundlegenden Fragen. Fragen, die für einen Menschen viel bedeuten können, über die wir uns im Alltag aber keine Gedanken zu machen wagen.
Nun sind wir diesen Gedanken ausgeliefert und wer Jodi Picoult kennt, der wird wissen, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt.


Eine Gerichtsverhandlung nimmt in der Geschichte einen großen Raum ein. Sie ist enorm wichtig und von der Autorin mit treffsicherer Feder beschrieben.
Man fühlt sich, als wäre man mitten im Geschehen und würde selbst über Grundfragen des Lebens philosophieren und versuchen, die Geschworenen von seiner Meinung zu überzeugen.


Es ist vielleicht ein wenig überladen mit wichtigen Themen. Ob es Sucht, Gewalt oder „Indianermagie“ ist, Picoult hat von allem ein bisschen in ihrem Roman.


Eine spannende, bewegende Geschichte, gerne weiterempfohlen an alle Picoult-Fans, oder die, die es noch werden wollen.


Bewertung:


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an Piper!
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Comments

  1. Guten morgen,

    Das hört sich wirklich interessant an!!!
    Schau doch gleich mal auf meinem Blog vorbei da wartet etwas auf dich
    http:natalies-scrap.blogspot.com

    LG Natalie

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