Rezension: Die Gabe der Jungfrau

Deana Zinßmeister – Die Gabe der Jungfrau


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Kurzbeschreibung:

„Ein Dorf in der Kurpfalz um 1525. Anna Maria wächst mit vier Brüdern auf einem Hof auf. Als ihr Vater zwei seiner Söhne in den Krieg schickt, damit sie für die Sache der Bauern kämpfen, versucht Anna Maria ihn umzustimmen, doch vergebens. Bevor die Brüder aufbrechen, geben sie ihrer Schwester das Versprechen, dass keiner ohne den anderen heimkehren wird. Doch dann sieht Anna Maria die beiden eines Nachts im Traum und weiß, dass sie in Gefahr sind. Nun hält sie nichts mehr zu Hause, denn sie verfügt über die Gabe, in ihren Träumen den Tod vorherzusehen…“

Verblüffend

Deana Zinßmeisters neuer Roman ist eine interessante Mischung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Erzählung in den verschiedenen Zeiten verstärkt die Komplexität der Geschichte und der Figuren.
Zu Beginn der Geschichte werden viele Sprünge in die Vergangenheit gemacht und nacheinander die ersten Geheimnisse eines jeden aufgedeckt.

Viele historische Details sind geschickt im Buch verstaut, sodass der Leser sich einen guten Überblick auch über die damalige Zeit verschaffen kann.
Die Autorin hat ein spannendes Netz gewebt, um den Leser immer wieder verblüffen zu können. Ihre Sprache ist durchdacht, liest sich flüssig und der Leser ist stundenlang gefangen.

Die Geschichte hat viele Seiten. Romantische Szenen mag ich bei Deana auch sehr. Sie macht daraus kein schmutziges Geschäft, sondern lässt das Feuer durch ihre Worte lichterloh brennen.

Ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen und kann es mit viel Begeisterung weiterempfehlen.

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Format: Taschenbuch
ISBN: 9783442470365 Bewertung:
Erscheinungstermin: Februar 2010
Verlag: Goldmann
Übersetzung:


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