Rezension: Der Tanz des Maori

Emma Temple – Der Tanz des Maori



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„Der Tanz des Maori“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Seltsame Träume plagen Sina, seit sie in Neuseeland angekommen ist: Jede Nacht erscheint ihr ein tanzender Maori. Als sie in einem alten Fotoalbum das Bild einer Frau entdeckt, die ihr bis aufs Haar gleicht, ist sie schockiert. Wer war die mysteriöse Unbekannte, die Anfang des vorigen Jahrhunderts hier lebte? Erst, als sich Sina in Brandon verliebt und alle Zeichen gegen ihre Liebe stehen, beginnt sie zu ahnen, dass sie das letzte Glied in einer langen Kette miteinander verbundener Schicksale zu sein scheint…


Spannend, aufregend und mysteriös!


Bücher, deren Handlungen in weit entfernten Teilen dieser Erde spielen, werden immer beliebter. Doch ist der Markt nicht auch schon überlaufen? Gehört dieses Buch zu den „Überläufern“?


Ganz klar: nein!


Die Aufmachung des Covers ist eher schlicht gehalten, sodass man nicht ahnen kann, was sich in den rund 500 Seiten für eine Energie verbirgt.
Emma Temple hat es geschafft, mich für Sinas Leben und das große Geheimnis zu begeistern, ebenso für Neuseeland.
Sie schafft es, das Land in ihre Erzählung ganz nebenbei einfließen zu lassen, ohne große Vorträge zu halten.
Sie stellt die Hauptfiguren in so vertrauter Atmosphäre vor, dass es mir scheint, als würde ich sie schon ewig kennen. Ich bekam auch spontan Lust, mich von Sina mitnehmen zu lassen. Ich wollte alles ganz genau erleben. Das hat die Autorin für ihre Leser möglich gemacht: Einen kostenlosen Kurztrip nach Neuseeland an der Seite von Sina!


Ohne es zu bemerken, hat mich die Geschichte gefangen genommen. Ich wollte immer noch mehr wissen, denn wenn man plötzlich aufhört, bleibt viel ungeklärt. Wie eine gute Geschichte sein sollte, hält sich die große Erkenntnis bis zum Schluss zurück. Zwar ahnt der Leser etwas, denn kleine und große Andeutungen sind gut gestreut, aber das Ding wird erst zum Schluss beim Namen genannt.


Ich habe mit diesem Buch eine Reise erlebt, Freunde gefunden und eine fremde Kultur und Lebensweise kennengelernt.
So viel zwischen zwei Buchdeckeln macht dieses Exemplar zu einer echten Empfehlung für Träumer und Reiselustige!


Bewertung:


Vielen Dank für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars an Piper!
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