Rezension: Das System

Karl Olsberg – Das System



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Kurzbeschreibung:
Was wäre, wenn alle Computer der Welt plötzlich verrückt spielten? Als Mark Helius zwei Mitarbeiter seiner Softwarefirma tot auffindet, weiß er, dass im Internet etwas Mörderisches vorgeht. Stecken Cyber-Terroristen dahinter? Oder hat das Datennetz ein Eigenleben entwickelt? Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt, während rund um den Globus das Chaos ausbricht.


Beeindruckende Fiktion. Man möchte den wahren Kern der Sache gerne übersehen…


Mark Helius ist Leiter einer Softwarefirma und steht kurz vor dem Durchbruch. Doch bei der Präsentation seines Wunderwerks vor vielen einflussreichen Geldgebern geht etwas schief. Der Deal ist geplatzt. Mark kann nicht akzeptieren, dass er offenbar wegen eines simplen Computerfehlers alles verloren haben soll.
Als zwei Mitarbeiter seiner Firma tot aufgefunden werden, wird die Polizei hellhörig und hat Mark im Verdacht, der Täter zu sein. Er war immer am Tatort und war auch noch kurz zuvor in Auseinandersetzungen mit der betreffenden Person verwickelt.
Er flieht und sucht Hilfe bei Lisa, einer talentierten Softwareentwickelerin, die vor einiger Zeit gefeuert wurde.
Er lernt Pandora kennen. Den Schlüssel zu der sich anbahnenden globalen Katastrophe.
Ein Ringen um Leben und Tod beginnt.


Ein rasanter Roman, der mich mit seiner flüssigen Sprache und den Erklärungen vollkommen überzeugt hat.
Jeder Computerlaie kann das Szenario nachempfinden. Alles, was man eventuell nicht verstehen könnte, wird auf pfiffige Art erklärt und dem Leser somit auf dem Silbertablett überreicht.


Die Handlung wird aus der Sicht mehrerer Personen geschildert. Das gibt der Handlung Tiefe und Spannung. Die kurzen Kapitel laden immer wieder zum spontanen Weiterlesen ein.
Zwischendurch findet sich der Leser zum Beispiel in Japan, auf einem Militärgelände, in einem Forschungslabor oder sogar im Weltraum wider.
Man schlüpft in die Haut von den unterschiedlichsten Charakteren, die gerade auf die verschiedensten Arten mit den Computerproblemen konfrontiert werden.
Das macht die Sache spannend – besser gelöst, als wenn Protagonisten wie Mark Helius oder Lisa alles nur aus den Medien erfahren würden.
Man ist quasi hautnah dabei und wird vom Autor permanent in Atem gehalten.


Der Roman passt super auf die knapp 400 Seiten. Der Roman hat mich nie nirgends gelangweilt und mir einige sehr atemlose Lesestunden beschert.


Bewertung:

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