Rezension: Das Limonenhaus

Stefanie Gerstenberger – Das Limonenhaus




„Das Limonenhaus“ bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Nach dem Tod ihres Bruders und seiner Frau will Lella deren Tochter Matilde zu sich nach Köln holen. Doch der sizilianische Clan ihrer Schwägerin verweigert ihr das Mädchen, denn eine alte Fehde steht zwischen den beiden Familien. Verzweifelt versucht Lella, die Hintergründe dieses Streits aufzudecken, immer in der Hoffnung, ihren Anspruch auf Matilde doch noch durchsetzen zu können. Im Limonenhaus, dem Haus ihrer Mutter, findet sie in einer alten Familienbibel einige lose Tagebuchseiten. Sie ahnt zunächst nicht, dass diese der Schlüssel sind zu jenem Ereignis, das seine dunklen Schatten bis in die Gegenwart wirft…


Ein kulinarisches Meisterwerk!
Der Leser ist wie in einem schönen Traum gefangen. Vor seinen Augen zieht die detailreiche Landschaft vorbei, gefühlte 1000 verschiedene Düfte steigen verführerisch in die Nase.
Die Autorin hat in ihrem Buch den Geist Italiens eingefangen!
Eine fast nebensächliche Geschichte ist kunstvoll drumherum gestrickt und bricht mit allen Vorurteilen.


Italienisches Lebensgefühl entsteht in einem alten Haus, um welches sich eine tragische Geschichte webt. Bewegend der Moment, in dem Lella das Geheimnis ihrer Mutter endlich aufdeckt. Spannend und unvergesslich die hinterhältigen Bemühungen, der Geschichte eine andere Wendung zu geben – obwohl Lella (natürlich) nicht verlieren wird und kann.
Romantisch berührend und zu Tränen rührend ist „Das Limonenhaus“ ein überaus empfehlenswertes Erlebnis.


Bewertung:

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] lange kein Buch mehr von ihr gelesen. Ich weiß gar nicht, wieso eigentlich nicht. Denn mit „Das Limonenhaus“ und „Magdalenas Garten“ hat sie sich vor einigen Jahren direkt in mein Herz […]

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