Rezension: Broken

Tabitha Suzuma – Broken


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Kurzbeschreibung:

Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück…

Sehr gute Idee – mit vielen Längen

Es ist schon eine Weile her, seit ich „Forbidden“ von Tabitha Suzuma gelesen habe und deshalb war ich ganz besonders gespannt auf ihren neuen Roman.
Ich muss sagen: Ein Glück habe ich vorher nicht die Kurzbeschreibung auf der Homepage des Verlages oder bei Amazon gelesen. Da wird ja schon viel zu viel verraten!
Wenn ihr wirklich noch eine Chance haben möchtet, von der Handlung überrascht zu werden, dann erspart euch das bitte!

Aber nun mehr von mir zum Buch.
Leider musste ich es zwischendurch immer wieder unterbrechen und beiseite legen, weil sich die ersten 2/3 unglaublich gezogen haben. Zu Beginn war es noch ok, immer wieder vom inneren Konflikt Mathéos zu lesen, aber nach einer Weile wurde das einfach unglaublich öde.
Es tut mir wirklich leid, das sagen zu müssen, aber hier hätte man tatsächlich eine Menge kürzen können.
Bis es zur Auflösung des großen Geheimnisses kommt, dauert es einfach zu lange.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wieder sehr gut.
Er ist einfühlsam und eindringlich und voller Details. Sie macht die Geschichte lebendig.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen.
Das Ende ist krass, so wie man es von der Autorin kennt.
Man leidet mit, ja, aber das reicht für das ganze Buch einfach nicht. Dazu wurde vorher zu viel verschenkt.
Natürlich kann man am Ende auch alles andere vergessen, die Langeweile und de Missmut von vorher, weil es einfach nicht vorwärts ging, aber das möchte ich trotzdem nicht vergessen.
So leid es mir tut, aber es wirkt sich nicht positiv auf die endgültige Bewertung aus.

Lesen kann man „Broken“ definitiv. Man muss sich nur darauf einstellen, den ersten Teil ein wenig kämpfen zu müssen, um sich nicht gedanklich aus der Geschichte zu verabschieden.

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Format: Hardcover
ISBN: 9783789147548 Bewertung:
Erscheinungstermin: Februar 2016 ,5
Verlag: Oetinger
Übersetzung: Bernadette Ott


Kommentare

  1. Hallo liebste Ramona,

    ha, das ist lustig, dass wir zwar den gleichen Gesamteindruck vom Buch haben, aber trotzdem unterschiedliche Stärken darin erkennen. Ich fand gerade den Anfang gelungen, den Mittelteil schrecklich und den Schluss wieder gut. Insgesamt stimme ich dir aber voll und ganz zu, dass Matheos inneren Konflikte einfach nur nerven. Das ist auch mein Hauptkritikpunkt an der Geschichte. Echt schade, da der Plot an sich so viel Potential bietet.
    Übrigens cool, dass du auch erwähnst, dass in der Kurzbeschreibung alles wesentliche verraten wird – wie doof ist das denn bitte?

    Liebe Grüße
    Evi

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