Schmuckfedern vom 05.03.17 | #11

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Keine Woche vergeht, in der ich nicht empfehlenswerte Beiträge für meine neuen Schmuckfedern entdecke. Ich möchte euch einfach so viel zeigen, dass meine Liste immer, immer länger wird.
Ich danke den vielen grandiosen Schreiberlingen für ihren Fleiß und ihr Leidenschaft!

Ist dir eigentlich aufgefallen, dass ich rechts den Bereich ein wenig auf- und umgeräumt habe? Gerne kannst du mir mal sagen, wie dir das gefällt. Und auch meine Übersicht aller Rezensionen habe ich ein wenig aufgeräumt. Du kannst jetzt direkt oben auf einen Buchstaben klicken und musst nicht mehr ewig scrollen.
Diese Anmerkungen ganz kurz in eigener Sache, ehe du deine Aufmerksamkeit jetzt wieder den anderen, großartigen Bloggern widmen kannst.

Wenn du Stöbern magst, so findest du hier die Schmuckfedern vom letzten Mal.


Marie von Wortmalerei hat einen sehr lesenswerten Beitrag zu einer Blogparade geschrieben und darin Bücher mit den Themen „Trauer und Verlust“ vorgestellt. Daraus kann man einige Tipps mitnehmen! Ein paar der Bücher kannte ich nämlich tatsächlich auch noch nicht.


Nana hat einen schönen Beitrag über den Ernst des Lebens geschrieben und wie er einfach immer und immer wieder an die Tür klopft. Man denkt so oft, jetzt müsse man doch eigentlich erwachsen sein. Und ist es dann aber doch wieder nicht.


Die wundervolle Vanessa von Bibliometasia hat ein neues Blogformat eingeführt. Sie berichtet jetzt mehr oder weniger regelmäßig, wie ihre Woche so verlaufen ist. Liest du solche privaten Plauderstündchen zwischendurch auch mal gerne?


Petzi von Die Liebe zu den Büchern hat pünktlich zum Tag der Liebe im letzten Monat 10 Bücher fürs Herz vorgestellt. Eine schöne Runde, in der auch einige meiner persönlichen Lieblings-Liebes-Favoriten zu finden sind. Deine auch?


Evi, ehemals Books in my World, heißt nun Literat(o)ur! Das nur für dich zur Info, falls es dir noch nicht aufgefallen ist. Auch Evi hat zum Valentinstag Liebesromane vorgestellt. Allerdings sind es diesmal die 10 schönsten Liebesromane aus den Frühjahrsprogrammen der Verlage. Stöbern lohnt sich!


Und zur Freude des neuen Monats noch eine kleine Einstimmung:




Das waren sie schon wieder, meine Schmuckfedern. Viel Spaß beim Stöbern!

Konntest du eine Entdeckung aus meinen Empfehlungen mitnehmen? Dann schreib mir das in die Kommentare.

Rezension: Brandstifter

Martin Krist – Brandstifter


Martin Krist - Brandstifter

Kurzbeschreibung:

Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet – jetzt bedrohen sie deine Kinder!
Wie weit wird die junge Witwe Valentina gehen, um ihre Familie zu beschützen?

Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen.
Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist ..

Allerfeinste Thriller-Unterhaltung!

Martin Krist ist ein Thriller-Autor der Extraklasse!
Hier bekommt man als Leser allerfeinste Unterhaltung, hochgradige Spannung und raffinierte Plots geboten.
Bei Martin Krist kann man sich darauf verlassen, ein Buch an einem Stück durchlesen zu wollen, denn seine Stoffe sind nichts für zwischendurch.
Man muss schon sehr aufmerksam lesen, sonst verpasst man eventuell wichtige Details. Aber auch ich, die mit seiner Schreibe nun tatsächlich schon seit einigen Jahren vertraut ist, kann nicht immer hinter die Kulissen schauen. Sehr lange tappte ich im Dunkeln und Martin Krist genießt es immer sehr ausgiebig, seine Leser an der Nase herumzuführen.

Verschiedenen Szenen, verschiedene Figuren und parallele Geschichten fordern mich als Leser jedes Mal, aber immer wieder auf eine sehr unterhaltsame Weise. Der Autor lässt sich nicht die Fäden aus der Hand nehmen und führt den Leser sehr konsequent durch die Handlung. Man darf immer darauf vertrauen, dass man nie allein gelassen wird und sich vor lauter Chaos vielleicht dann fragt, wo man eigentlich hineingeraten ist.
Martin Krist beherrscht es wie kaum ein anderer deutscher Thriller-Autor, ein komplexes Netz zu bauen.
Alles hat einen Zweck und die Spannung bleibt durchgehend erhalten.
Dabei geht er nicht zimperlich mit seinen Figuren um und erschafft so ein sehr lebensnahes und eingehendes Geschehen.

„Brandstifter“ hat mich wieder einmal überzeugt und ich bin froh, dass Martin Krist immer wieder neue Geschichten schreibt. Ansonsten würde mir tatsächlich etwas fehlen!
Wer ihn noch nicht kennt, sollte das definitiv ändern.

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Format: E-Book
ISBN: Bewertung:
Erscheinungstermin: Februar 2017
Verlag: Edel Elements
Übersetzung:


5 Tricks, einem Bücherwurm seine Wunschliste zu entlocken

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Woher sollen Freunde, Familie und Bekannte eigentlich wissen, was sie uns Bücherwürmern zu Weihnachten und anderen Anlässen schenken sollen?

Dies sind typischen Aussagen:
„Du hast doch schon so viele Bücher.“
„Was soll ich dir denn schenken?“
„Woher soll ich denn wissen, welches Buch du noch nicht hast?“
„Wie soll ich ein Buch finden, was du noch nicht hast?“

Ich darf mir das auch immer wieder anhören und jetzt muss damit einfach mal Schluss sein!
Es kann doch nicht angehen, dass wir Leser so schwierig zu beschenken sind!
Ich möchte dieses Vorurteil endgültig aus der Welt räumen.

Klar, die Büchertische und Bestsellerlisten sind voll und ein einziger Griff daneben kann bedeuten, uns ein Buch doppelt zu schenken.
Nun, dagegen gibt es wirkungsvolle Hilfsmittel.

Das ist meine ultimative Liste, wie man es schafft, einem Leser seine Wunschliste und seine Wunschbücher zu entlocken.
Nie mehr ein unglücklich und aus der Not heraus gewähltes Geschenk, oder ein doppeltes Buch!

Ein kleiner Hinweis: Eventuelle Vorkommnisse von Ironie oder Überspitzung sind gewollt, um die Dramatik des Problems zu verdeutlichen.

1. Geht in einen Buchladen.


DER Tipp überhaupt. Sicherlich wird sich der Bücherwurm kurz wundern, dass der Vorschlag von einem Nicht-Leser kommt, aber am Ende überwiegt dann doch die Vorfreude. Er wird sich die Gelegenheit auf einen Besuch in seiner Lieblingsbuchhandlung einfach nicht entgehen lassen können.
Selbst wenn es nicht die liebste Buchhandlung des Bücherwurms ist: Eigentlich reicht schon jeder Stapel Bücher im Bahnhof an dem ihr kurz verweilt, um einen Bücherwurm in helle Aufregung zu versetzen.

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2. Nimm Gestiken und Streicheleinheiten ernst.


Während eures Besuchs im Buchladen wird der übereifrige Bücherwurm aus Erfahrung ganz schnell damit beginnen, in diverse Richtungen zu deuten und zu gestikulieren und dazu immer wieder begeisterte Laute ausstoßen.
Es ist ein bisschen wie ein Paarungsruf zu verstehen: Der Bücherwurm ist bereit! Aber sowasvon.
Sollte der Bücherwurm nun auch noch damit beginnen, hier und dort Titel in die Hand zu nehmen und zärtlich zu streicheln, dann ist größte Aufmerksamkeit angeraten.
Das und genau das sind die Titel, die er am dringendsten haben will. Ja, es ist normal, dass das ungefähr drölfzig sind.
Bitte hinterfrage als Nicht-Leser niemals die Anzahl der Titel, die sich ein Bücherwurm wünscht.
Das könnte ein jähes Ende für seine Begeisterung bedeuten und für dich damit das Ende deiner Mission, seine Wünsche erfahren zu wollen.

3. Zelebriere das Ankommen neuer Bücher.


Da ein Bücherwurm viele Wünsche hat und deshalb wahrscheinlich auch auf der Kurzwahlliste des örtlichen Postboten ganz oben steht, sei dir geraten, bei Neuzugängen ein wachsames Auge auf den Prozess des Auspackens zu haben.
Hier kannst du live und hautnah miterleben, welche Bücher zuletzt beim Bücherwurm eingezogen sind.
So kannst du die Wunschliste des Bücherwurms immer in Echtzeit überarbeiten und kaufst nicht eventuell Titel, die er dir schon vorgestern begeistert präsentiert hat, um sie dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion online zu bestellen. Gelüste und spontane Bestellaktionen eines Bücherwurms stehen an dieser Stelle nicht zur Debatte. Dieses Phänomen muss einfach akzeptiert werden.

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4. Frag einfach!


Wenn alles nicht zum Erfolg führt, oder du einfach auf der Suche nach der simpelsten Methode bist, dann frag den betreffenden Bücherwurm einfach. Entweder er gibt dir eine Liste, schickt dir einen Link, oder sagt dir ein paar Titel.
Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du einen Leser nach seinen Wünschen fragst.
Lass dir am besten eine kleine Auswahl an Titeln geben. So weiß der betreffende Leser nicht schon vorher, was du planst, ihm zu kaufen und er hat trotzdem noch einen Überraschungseffekt.
Oft habe ich schon gehört, dass man mich nicht gerne nach meinen Buchwünschen aus genau dem Grund mit der Überraschung fragt. Für mich ist das aber wirklich kein Problem!
Lieber gebe ich jemandem eine kleine Auswahl an Büchern, über die ich mich wirklich freuen würde, als dass ich ein total komisches Geschenk bekomme. Irgendetwas, was ich nicht gebrauchen kann und dem Schenkenden selbst besser gefällt als mir.
Deshalb: Fragt!

5. Die Notlösung…


… wenn du wirklich nicht fragen möchtest und auch keinen unnützen Kram verschenken willst, dann kaufe einen Gutschein. Und zwar einen Buchgutschein! Das ist der Himmel auf Erden und gleichzeitig eine riesige Katastrophe für Bücherwürmer, aber sie freuen sich natürlich.
Denn einerseits haben sie nun die freie Auswahl (Freude) und andererseits: Man kann gar nicht alle Bücher, die man haben will mit diesem Gutschein erwerben (Katastrophe)! Panik!
Aber keine Sorge, du hast damit alles richtig gemacht.


Du musst dich nicht länger fragen, welches Buch wohl das richtige für deinen allerliebsten Bücherwurm ist.
Jetzt weißt du Bescheid, wie du ihn überlisten und aus der Reserve locken kannst.
Nie wieder die Aussage: „Aber du hast doch schon so viele Bücher. Woher soll ich denn da wissen, welches du dir wünschst?“


Meine Frage an alle Nicht-Leser:
Konntest du dich in dem Problem wiederfinden, nie zu wissen, welches Buch du verschenken sollst? Ging es dir schon öfter so?

Meine Frage an alle Leser:
Hast du diese Aussagen auch schon gehört, dass man gar nicht mehr wisse, was man dir schenken solle?
Oder war das jetzt komplett neu für dich?
Kannst du noch einen Tipp hinzufügen?

Schmuckfedern vom 19.02.17 | #10

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Keine Woche vergeht, in der ich nicht empfehlenswerte Beiträge für meine neuen Schmuckfedern entdecke. Ich möchte euch einfach so viel zeigen, dass meine Liste immer, immer länger wird.
Ich danke den vielen grandiosen Schreiberlingen für ihren Fleiß und ihr Leidenschaft!

Wenn du Stöbern magst, so findest du hier die Schmuckfedern vom letzten Mal.


Bei der lieben Clara von Tastesheriff bin ich immer wieder unterwegs, um dort zu stöbern. Sie hat einen wirklich inspirierenden Blog. Nun hat sie sich für das Jahr 2017 eine persönliche Ordnungschallenge erstellt, die mich wiederum sehr motiviert. Das sind alles kleine und machbare Schritte und das ich momentan stark in der Auseinandersetzung mit dem Thema „Ordnung“ und „Menge von Dingen“ stehe, das wisst ihr ja auch.


Autoren setzen sich ständig mit Lob und Kritik zu ihren Büchern und Texten auseinander. Dass das nicht immer einfach ist, haben wir als ihre Leser auch mitbekommen. Nun hat eine Autorin, Andrea Bottlinger, auf eine Rezension geantwortet. Das ist tatsächlich sehr unüblich, aber ich finde ihre Antwort so lesenswert, dass ich sie mit dir teilen möchte.


Kennst du die Studien darüber, dass es uns unglücklich macht, wenn wir die perfekte Welt unserer Freunde auf Facebook betrachten? Ich bin mir sicher, du hast schon davon gehört. Diese vielen Zusammenschnitte einer sehr unglücklichen Gruppe von Facebook-Nutzern hat das Makellosmag einen Beitrag gewidmet und dort über die Facebook-Freundin geschrieben. Sehr lesenswert, das darf nicht an dir vorbeigehen!


Bei Sandra von Piglet and her Books habe ich schon vor ein par Wochen eine sehr lesenswerte Gedankensammlung zu der Frage „Sollte man Bücher lesen, in denen schwierige Themen behandelt werden“ gelesen. Sie bezieht sich auf einen Artikel, in dem die Verfasserin die Leser auffordert, keine Bücher und Autoren zu unterstützen, die über Rassismus, oder Homophobie schreiben. Sandra hat sich dazu Gedanken gemacht, die ich so unterschreibe!


Bei Sophie von Literaturen hat sich schon vor ein paar Wochen Gedanken über die Angst vor dem Abgrund gemacht. Was genau sich dahinter verbirgt, solltet ihr unbedingt bei ihr nachlesen!


Das waren sie schon wieder, meine Schmuckfedern. Viel Spaß beim Stöbern!

Konntest du eine Entdeckung aus meinen Empfehlungen mitnehmen? Dann schreib mir das in die Kommentare.

Rezension: Ich wollte nur, dass du noch weißt

Emily Trunko – Ich wollte nur, dass du noch weißt


briefe-Emily Trunko - Ich wollte nur, dass du noch weißt

Kurzbeschreibung:

Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?

Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.

In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.

Ein perfektes Geschenk!

Ich wollte nur, dass du noch weißt…
Dieser Satz hat bei mir sofort einen Strom an Gedanken ausgelöst.
Wer hat denn nicht schon mal im Kopf Briefe an Menschen formuliert, aber dann doch nie mitgeteilt? Oder hat tatsächlich einen Brief geschrieben, aber dann in der Schublade verschwinden lassen? Ich habe das tatsächlich schon gemacht und durch diesen Satz, diesen eingehenden Titel, wurde ich sofort daran erinnert.

So viele ungefilterte Emotionen und Gefühle hat man selten!
Man wird davon überflutet und findet sich in einem riesigen Strudel aus Empfindungen wider, der nur schwer zu beschreiben ist.

Diese vielen Briefe, Gedanken, Momentaufnahmen aus dem Leben anonymer Menschen geht ans Herz!
Es ist einzigartig, was durch Emily Trunko und die Plattform, die sie allen Menschen gibt, geschaffen wurde.
Die Briefe sind traurig, liebevoll, wütend, hoffnungsvoll, mutig und vielfach sehr tiefgründig.
Hautnah und mittendrin im Leben – einfach ergreifend!

Außerdem sind die Briefe alle ganz wundervoll gelettert und gestaltet.
Das ganze Buch ist ein einziges großes Kunstwerk!
Es ist wirklich wunderschön, was aus den Texten im Internet für ein schönes Gesamtbild entstanden ist.
Dieses Buch lässt sich durch die schöne Anmutung und die hochwertige Ausstattung auch sehr gut verschenken.

Ich kann es nur unbedingt empfehlen, in dieses sehr besondere Werk hineinzulesen.
Man kann sich nur darin verlieren!

Kaufen: amazon.de* | Verlag
Format: Hardcover
ISBN: 9783785586082 Bewertung:
Erscheinungstermin: Februar 2017
Verlag: Loewe
Übersetzung: Nadine Mannchen


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