Mein Weg bei Ullstein #4 | Eine Woche in einer Buchhandlung

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Während meiner Zeit im Vertrieb war es auch eine Woche angedacht, in einen Austausch mit einer Berliner Buchhandlung zu gehen. In den vorigen Jahren war das standardmäßig immer Hugendubel, doch in diesem Jahr wurde ich zur Tegeler Bücherstube geschickt.

Tegeler Bücherstube

Ich muss sagen, das war eine der schönsten Erfahrungen, die ich je machen durfte.
Dem lieben Team des Buchladens bin ich unglaublich dankbar, dass ich so eine schöne und lehrreiche Zeit erleben durfte.

Tegeler Bücherstube

Schon am zweiten Tag wies man mich in die Kasse ein.
Ich betreute telefonische Anfragen und natürlich auch Fragen von Kunden.
Außerdem kümmerte ich mich um den Wareneingang und man zeigte mir, wie man Titel remittiert.
Wahrscheinlich gelingt es mir gar nicht, alles aufzuzählen, was ich in dieser Woche erlebt habe, aber es war wirklich eine gefühlt große Menge.

Tegeler Bücherstube

Sogar das Schaufenster habe ich mit der Kollegin Maren zusammen neu gestaltet und dekoriert. Das hat viel Spaß gemacht und es war auch schön zu sehen, wie es entsteht. Und schön war auch, danach dann erste Komplimente dafür zu bekommen.

Tegeler Bücherstube

Ein weiteres Highlight war am Donnerstag der Vorlesewettbewerb des Bezirks Reinickendorf. Ich habe daran weder selbst teilgenommen noch sonst irgendeine Aufgabe gehabt. Einfach nur zugehört habe ich und es war interessant, wie unterschiedlich die Kinder ihre jeweiligen Titel gewählt hatten und auch wie gut sie im Gesamteindruck zu überzeugen wussten. Schade, dass ich diese Möglichkeit nie hatte. Das wäre auch in meiner Kindheit ein Highlight gewesen, was ich gerne wahrgenommen hätte.

Tegeler Bücherstube

So ging meine Woche viel zu schnell vorbei und sehr, sehr wehmütig verließ ich den Buchladen dann am Freitag. Ich hätte da sofort weitergemacht, denn einerseits war es die freundliche Atmosphäre, andererseits aber auch die stetige Bereitschaft, meine unzähligen Fragen zu beantworten, die mir meine Zeit dort so positiv in Erinnerung bleiben lassen.

Mittlerweile war ich schon einige Male wieder dort (ich armer Mensch besitze ja schließlich kein einziges Buch…) und es war immer wieder schön.

Wer die Gelegenheit hat, mal dort vorbeizuschauen, sollte es unbedingt nutzen. Es lohnt sich definitiv!

Kommentare

  1. Hallo Ramona,
    ich freue mich sehr das Du eine so tolle zeit und so nette Kollegen hattest 🙂
    Das ist viel wert 🙂
    Bei Deinen zeilen bekommt man sofort Lust die buchhandlung zu besuchen.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,
    LG Ela

    • Ramona meint:

      Liebe Ela,
      das stimmt. Ohne nette Mitmenschen macht ein Job gleich viel weniger List und Freude…
      Dann solltest du mal nachBerlin kommen, finde ich… 😉

      Liebe Grüße und dir ebenfalls ein schönes Wochenende,
      Ramona

      • Das auf jeden Fall, Berlin möchte ich unbedingt mal sehen 🙂
        Und dann vielleicht auch einen Kaffee mit Dir trinken? 🙂
        Aber bis dahin dauert es noch, dieses Jahr wird das nix mehr.

  2. Marie meint:

    Huhu 🙂

    So ein schöner Bericht – und so schöne Fotos! 🙂 Übrigens habe ich da gerade „Tigermilch“ im Schaufenster entdeckt – sehr empfehlenswert! 😉

    Liebe Grüße,
    Marie

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  1. […] über meine Ausbildung im Verlag. Diese kleine Reihe wurde im Mai durch den Beitrag „Meine Woche in einer Buchhandlung“ […]

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