Vom Abschied und vom Neuanfang

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In letzter Zeit habe ich immer wieder Bücher weggebracht.
In eine öffentliche Bücherzelle, wo jeder etwas mitnehmen kann.
Zu Freunden.
Oder ich habe sie verkauft.

In den letzten Jahren ist die Anzahl meiner Bücher rasant angestiegen und es sah einfach auch schon nicht mehr schön aus. Meine Regale quollen über und ich habe ja auch wirklich alles behalten. Der Überblick kam mir abhanden und ich wusste gar nicht mehr, wie ich mit den vielen Seiten umgehen sollte. Sie haben mich zunehmend unglücklich gemacht.
Oft habe ich vor meinem verstopften Regal gesessen und nicht gewusst, wie es weitergehen soll.
Die Situation hat mich unglücklich gemacht, aber ich wollte meine Bücher auch nicht weggeben.
Es war immer mein Traum, irgendwann eine eigene Bibliothek zu besitzen. Gefüllt mit lauter Schätzen. Daran wollte ich festhalten. Das wollte ich nicht verlieren.
Aber dann, dann zog ich das erste Buch aus dem Regal. Ich überlegte, ob es mir etwas bedeutete. Habe mich erinnert, ob ich irgendwelche Verbindungen dazu habe. Dann legte ich es auf den Boden. So ging es weiter, bis plötzlich der erste Beutel gefüllt war. Und dann ein zweiter, ein dritter.

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Je mehr ich weggab, desto einfacher wurde es

Immer öfter habe ich meine Regale durchkämmt. Habe den SuB gelichtet. Habe meine Leichen von ihrem verstaubten Dasein befreit.
Je öfter ich tapfer einen Beutel zur Telefonzelle brachte, desto mehr verschärften sich meine Kriterien. Desto mehr Bücher wanderten weg. Ich muss ehrlich sein, ich habe sie nie gezählt. Das hätte ich wohl mal tun sollen. Das wäre wirklich interessant gewesen.

Erleichterung…

Jetzt, wo meine Regale lichter sind und ich wieder sehen kann, was da eigentlich noch steht, fühle ich mich viel wohler. So viele Bücher, wie ich weggegeben habe, da müsste mir doch bestimmt etwas fehlen.
Doch das tut es nicht.
Ich habe noch kein Buch erfolglos gesucht, oder vermisst.
Es war einfach richtig und es fühlte sich gut so an.
Es fühlt sich noch immer gut an.

Ein freiwilliger Abschied

Nun ist es so, dass ich vor einiger Zeit umgezogen bin. Auch meine Bücher bedeuten für mich Heimat. Doch der Clou ist ja irgendwie, dass ich nicht im Angesicht des nahenden Kistenschleppens aussortiert habe. Mich mit vielen Tränen von meinen langjährigen Freunden trennen musste.
Ich habe das alles freiwillig getan.
Und die verringerte Anzahl der Umzugskisten war ein positiver Nebeneffekt.
Auch ohne Umzug hätte ich es getan.
Einfach, weil ich gemerkt habe, dass es mir gut tut. Dass mir die materielle Entlastung eine psychische Last nimmt.
So habe ich jetzt weitestgehend nur noch die Bücher um mich, die mir wirklich wichtig sind. Die eine Spur in meinem Leben hinterlassen haben, oder die ich wirklich noch lesen möchte.
Sicherlich wären es für wahre Minimalisten noch immer viel zu viele Bücher, aber ich fange eben klein an. Wer weiß, was sich in der Zukunft noch so entwickelt.
Aber ich denke auch, dass ich mich niemals von wirklich allen Büchern trennen kann. Dazu sind sie einfach zu sehr ein Teil meines Lebens.
Und dann habe ich halt irgendwann keine riesige Bibliothek mit lauter namenlosen Bücher, sondern eine reduzierte Auswahl, die dann aber aus wirklichen Herzensstücken besteht.
Das ist doch auch ein schöner Gedanke!
Es ist immer wieder ein Abschied, aber ein guter.
Und dieser Abschied markiert auch einen kleinen Neuanfang für mich.

Minimalismus

Mit dem Thema beschäftige ich mich nun schon einige Zeit und es ist immer wieder erstaunlich, auf wie viele unterschiedliche Arten man sein Leben erleichtern kann. Angefangen hat es, wie beschrieben, bei meinen Büchern und weitergemacht habe ich mit meinen „Facebook-Freunden“.
Besonders Die Liebe den den Büchern inspiriert mich in dieser Hinsicht immer wieder, denn sie beschäftigt sich auch leidenschaftlich gerne mit stilvollem Wohnen.
Auch bei Apfelmädchen & Sadfsh bin ich immer wieder unterwegs.
Ich bin der Meinung, dass sich das Lesen und der bewusste Konsum nicht gegenseitig ausschließen.
Natürlich bin ich noch immer ein Freund davon, mir einen neuen Schatz zu kaufen, aber ich habe auch keine Angst mehr, mich davon wieder zu trennen.
Auch das lange Nachdenken darüber, dass man Bücher bewusst kaufen kann und nicht einfach einstecken muss was geht, hat mich persönlich innerlich weitergebracht. Ich persönlich fühle mich damit besser.
Das heißt natürlich nicht, dass ich dir hier in Zukunft predigen werde, weniger Bücher zu kaufen!
Nur ich denke, es kann niemandem schaden, sich selbst hin und wieder zu reflektieren.


Hast du dich schonmal mit dem Thema Minimalismus beschäftigt?
Kannst du Bücher weggeben, oder sammelst du tatsächlich alle?

Schmuckfedern vom 22.01.17 | #8

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Wow, meine erste Schmuckfedern-Linksammlung in diesem Jahr!
Und ich habe schon wieder so viel gespeichert gehabt. Das ist echt der Wahnsinn!
Da möchte ich dir immer so viel zeigen, was du auf keinen Fall verpassen darfst… Aber das ist auch gut so. Wäre ja schade, wenn es nicht so wäre, oder?

Wenn du Stöbern magst, so findest du hier die Schmuckfedern vom letzten Mal.


Maike von Kunterbunte Flaschenpost sagt Dankeschön und auf Wiedersehen! Als ich diesen Titel das erste Mal gelesen habe, ist mir glatt das Herz stehen geblieben! Maike ist mir als Bloggerin sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe, sie in diesem Jahr mal in natura kennenlernen zu dürfen. Wer wissen möchte, warum ich so verliebt in sie bin, sollte ihren Blogpost lesen!


Tilman von 54books hat 11 verfilmte Biografien vorgestellt. Das ist echt spannend und du solltest dir diese Liste unbedingt mal zu Gemüte ziehen. Praktischerweise hat er auch überall die Trailer zu den Filmen eingebunden.


Über Challenges hatte ich kürzlich ein paar meiner Gedanken veröffentlicht. Damit kann ich mich nicht so richtig anfreunden, obwohl ich die Ideen meistens großartig finde. Nun hat Jule von Jules Leseecke sich aber den Diogenes Buchclub ausgedacht und auf diese schöne Idee möchte ich gerne hinweisen. Es ist schön zu lesen, dass sie ihre Liebe zu Diogenes entdeckt hat und ihr Ausdruck verleihen möchte.


Bei Petzi ist eine neue Kategorie auf dem Blog eingezogen: Der Samstagskaffee. Sie hat das Rad nicht neu erfunden, aber möchte jetzt auch mehr oder weniger regelmäßig lesenswerte Beiträge, Tipps und Entdeckungen der Woche mit ihren Lesern teilen. Das finde ich eine gute Idee, denn vom Teilen bin ich auch ein Freude. Das siehst du ja auch immer wieder an meinen Schmuckfedern…


Das waren sie schon wieder, meine Schmuckfedern.

Konntest du eine Entdeckung aus meinen Empfehlungen mitnehmen? Dann schreib mir das in die Kommentare.

Drüber nachgedacht: Lesechallenges

drüber nachgedacht-lesechallenges

Mein erster Beitrag im neuen Jahr, in dem ich gemeinsam mit ganz wundervollen Bloggerinnen über das Thema Lesechallenges nahgedacht habe.

Hier findet ihr die Beiträge der anderen Mädels:
Tati von Bücherquatsch
Jess von primaballerina’s books
Nelly von Nellys Leseecke
Franzi von Lovelymix
Elli von Buchhaim
Maike von Kunterbunte Flaschenpost
Lotta von Lottas Bücher

Passend zum Start des neuen Jahres haben wir uns hierbei den allseits bekannten und beliebten Lesechallenges gewidmet.

Mittlerweile hat man das Gefühl, nicht nur jeder Blogger nimmt an einer teil, es veranstaltet sicherlich auch jeder eine.

Eine Lesechallenge wird zu den unterschiedlichsten Themen und Anlässen veranstaltet und viele Ideen sind einfach nur schön.
Immer wieder, wenn ich eine Challenge sehe, bekomme ich Sehnsucht. Viele Challenges sprechen mich wirklich an und die Banner und Aufgaben sind unglaublich kreativ und schön durchdacht.
Ich könnte sicherlich auch immer wieder irgendwie teilnehmen.
Früher habe ich das tatsächlich auch getan, aber ich muss gestehen: Ich habe nie eine Challenge beendet.
Das ist eine Schande, aber es ist ehrlich.
Ich habe eine neue Lesechallenge immer voller Elan begonnen, aber dabei blieb es dann auch.
Ein paar Monate habe ich aktiv daran gearbeitet, aber im Jahresverlauf blieb mir dann meistens nur das schlechte Gewissen.
Und ein schlechtes Gewissen kann sehr schwer wiegen.
Immer wieder fragen die Organisatoren der Challenges nach, wie es denn laufen würde. Das vergrößert das ohnehin schon hoffnungslos im Sand verbuddelte Gewissen noch zusätzlich.
Dabei ist das ja legitim.
Derjenige, der so viel Arbeit in die Organisation investiert, möchte schließlich auch Resultate sehen. Das vergrößert die Freude ungemein, schließlich haben andere Leser Freude an der eigenen Idee.

Nun aber zu noch mehr Gedanken:
Im letzten Jahr habe ich mit Petzi von Die Liebe zu den Büchern das Jahr des Taschenbuchs organisiert.
Wir haben es absichtlich nicht als Challenge bezeichnet, aber im Grunde ist es ja nichts anderes.
Wir haben ein zu erreichendes Ziel vorgegeben.
Zu Beginn gab es einen unglaublichen Andrang und ein riesiges Interesse. Die Rückmeldungen überstiegen unsere größten Erwartungen.
Nach dem Jahreswechsel aber dann die Ernüchterung: Viele Teilnehmer nahmen schon im ersten Monat gar nicht mehr an unserer Idee Anteil. Trotz Anmeldung, Ankündigung, etc.
Je weiter das Jahr dann voranschritt, desto mehr zerstreuten sich die Teilnehmer.
Natürlich gab es einige sehr treue Leserinnen und Leser, die tatsächlich die 12 Monate durchgezogen haben. Aber das war tatsächlich der kleinste Anteil.
Und ich muss gestehen, mir fiel es nach einiger Zeit auch schwer. Nur das bekannte schlechte Gewissen war wieder da.
Ich kann also sehr gut nachvollziehen, dass Challenges über einen langen Zeitraum schwer durchzuhalten sind. Es ist wirklich nicht einfach und eine Herausforderung.
Aber andererseits tut es mir auch sehr leid, um die Organisatoren.
Die investieren ja trotzdem weiterhin Arbeit und Herzblut in ihr Projekt.
Und sinkende Teilnehmerzahlen machen traurig. Wirklich traurig.
Sicher, man kann niemanden zwingen und das eigene Leben geht immer vor.
Aber gerade aus dieser Motivation, weil ich weiß, wie es ist, auf der „anderen Seite“ zu stehen, möchte ich persönlich nicht mehr an Lesechallenges teilnehmen. Gerne unterstütze ich Projekte, indem ich andere darauf aufmerksam mache. Beispielsweise Social Media-Beiträge teile ich total gerne. Aber ich werde nicht mehr mitmachen.
Weil ich mir den persönlichen Druck ersparen möchte und auch nicht den Organisator hinter der Challenge enttäuschen möchte.

Ich hoffe, das stößt dir jetzt nicht zu negativ auf.
Denn ich bin kein Gegner von Lesechallenges!
Das möchte ich dir nochmal ganz eindringlich sagen!

Ein paar schöne Beispiele für gelungene Challenge-Ideen möchte ich dir gerne noch zeigen:

fischer challenge

carlsen challenge

panem challenge

An welchen Lesechallenges nimmst du in diesem Jahr teil?

Schmuckfedern vom 18.12.16 | #7

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In wenigen Tagen ist Weihnachten und überall ist es bereits festlich geschmückt.
Also naja, von wegen überall, bei mir zum Beispiel noch nicht.
Es gibt auch Ausnahmen! 🙂
Ich widme mich jetzt meinem Urlaub und ich weiß auch noch nicht, ob dies die letzten Schmuckfedern in diesem Jahr sein werden. Wer weiß. Schreibt gute Post…. 😉

Wenn du Stöbern magst, so findest du hier die Schmuckfedern vom letzten Mal.



Auf dem schönen Blog Schokohimmel gerate ich regelmäßig in Verzückung. Und als würde ich in der Weihnachtszeit nicht schon sowieso unglaublich viel Ungesundes in mich hineinschaufeln, so habe ich jetzt das Rezept Cheesecake trifft Rührteig gefunden. Schau da bloß auf keinen Fall rein. Deine Hüften werden es dir danken. Oder vielleicht doch. Man gönnt sich ja sonst nichts… 😉


Weihnachten ist auch die Zeit der Geschenke. Erst diese Woche habe ich zwei Mal zu dem Thema geschrieben. Erst war es ein lange Liste an Empfehlungen, was man Bücherwürmern statt Büchern schenken kann und dann verfasste ich noch einen Brief. Einen Brief an Menschen, die Leseratten nicht gerne Bücher schenken. Wer aber dieses Jahr mal ganz bewusst schenken möchte, dem empfehle ich diesen Beitrag. Schau Alex vom Blog live life green stellt 24 persönliche Geschenkideen ganz ohne Konsum vor.


Auf dem Blog Stehlblüten wurde vor kurzem der Instagram-Trend thematisiert, warum neuerdings immer wieder Bücher angezündet werden. Rechtfertigen Klicks die Mittel oder Warum Bücher verbrennen nicht cool ist. Solltet ihr euch durchlesen, denn das ist ein Thema, was man dringend reflektieren sollte, wie ich finde!


Bei Influenza Bookosa könnt ihr passend zur Weihnachtszeit
Bastelideen für Literatur-Infizierte finden. Ja, der Artikel ist aus dem letzten Jahr, aber deshalb nicht weniger aktuell. Immerhin ist jedes Jahr wieder Weihnachten und jedes Jahr kann man solche Tipps und Anregungen wieder gut gebrauchen. Deshalb möchte ich dir empfehlen, einen Blick in diesen Artikel zu werfen.


Der Autor Matt Haig dürfte dir bestimmt ein Begriff sein. Spätestens aber, wenn ich sein Buch „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ erwähne. Klingelt es bei dir? Nun hat Marcus im Bücherkaffee sein neues Buch „Ein Junge namens Weihnacht“ als Geschenkidee empfohlen und weil mir das so gut gefallen hat, möchte ich dir das auch nicht vorenthalten. Ich denke, es ist sicherlich gut, wenn man reinschaut, denn Matt Haig ist ja wirklich ein sehr besonderer Autor.


Die liebe Steffi vom Blog Buchstabenregen hat die Stadtbibliothek Stuttgart vorgestellt. Ich habe schon so viele Fotos dieses zauberhaften Ortes gesehen und jedes Mal überkommt mich diese unglaubliche Sehnsucht, mir das selbst einmal anschauen zu können. Findest du nicht auch, dass jede Stadt eine so wunderschöne Bibliothek bräuchte? Ich bin immer wieder verliebt!


Challenges gibt es in jedem Jahr und Favola organisiert für 2017 eine Fischer-Challenge. Der Fischer Verlag veröffentlicht ja wirklich immer so viele tolle Bücher und da kann man sicherlich einige Aufgaben gut erfüllen. Ist das etwas für dich, oder kannst du mit Challenges schon nichts mehr anfangen?


Brösel von Brösels Bücherregal ist dir sicherlich ein Begriff. Auch sie hat sich für 2017 eine Art Challenge überlegt. Man kann jeden Monat neu entscheiden, ob man gerne mitmachen möchte. Grob gesagt geht es darum, das nächste Jahr zu einem Jahr der Königskinder zu machen. Die Bücher dieses Verlags bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient haben und deshalb finde ich, muss man das unbedingt unterstützen! Im Januar geht es schon damit los, dass gemeinsam „Salz für die See“ gelesen wird. Dadurch, dass das Buch bei mir auch noch auf dem SuB liegt, kann ich mich da gleich anschließen.


Das waren sie schon wieder, meine Schmuckfedern.

Konntest du eine Entdeckung aus meinen Empfehlungen mitnehmen? Dann schreib mir das in die Kommentare.

Drüber nachgedacht: Buchiges Weihnachten

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Guten Morgen,

heute startet bei mir die Reihe „Drüber nachgedacht“ und unser erstes Thema ist Buchiges Weihnachten.
Hier findet ihr die Beiträge der anderen Mädels:
Tati von Bücherquatsch
Jess von primaballerina’s books
Nelly von Nellys Leseecke
Franzi von Lovelymix
Elli von Buchhaim
Maike von Kunterbunte Flaschenpost
Lotta von Lottas Bücher

Gestern erst habe ich über alternative Weihnachtsgeschenke zum Buch geschrieben.
Immer wieder hört man nämlich, dass wir Bücherwürmer nicht gerne Bücher geschenkt bekommen.
Warum ist das so?
Hier ein offener Brief an alle „Buch-Schenk-Muffel“:

Lieber Schenkender,

jedes Jahr gibt es eine Zeit, in der du wie verrückt durch die Läden rennst und du dir den Kopf zerbrichst, was du wem schenken kannst. Da sind Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde, Kollegen, Bekannte und noch so viele mehr.
Keiner möchte Socken bekommen. Für jeden soll es wunderbar und individuell werden.
Das artet in Stress aus und du latschst dir noch dazu die Füße platt.
Die Läden sind brechend voll, die Luft ist denkbar schlecht.
Was sich die einzelnen Menschen wünschen, ist auch meistens nur eine diffuse Ahnung.
Entweder es ist zu teuer, oder zu praktisch, oder einfach nicht aufzutreiben.
Oder derjenige sagt etwas in der Art „Ich wünsche mir dieses Jahr nichts.“
Was für ein supertoller Hinweis!
Damit kannst du, lieber Schenkender, im besten Fall überhaupt nichts anfangen.
Schließlich will man seinen Lieben natürlich trotzdem eine Freude machen. Und wenn sie noch so klein ist.
Aber ein unnützer Staubfänger für die Tiefen eines Regals soll es schließlich auch nicht herhalten.
Deshalb also heute nun ein Hoch auf die Bücherwürmer und Leseratten!
Deine Vorteile:
Du bekommst eine detaillierte Liste.
Du kannst dir also die Werte, in welcher Höhe du die Person beschenken möchtest, selbst zusammenstellen.
Bücher lassen sich wunderbar mit süßen Kleinigkeiten, Tee und Kaffee kombinieren.
Du schenkst etwas ganz und gar nützliches.
Du kannst nichts und damit meine ich wirklich überhaupt nichts falsch machen!
Deshalb, liebe Schenkenden, wehre dich nicht, wenn die Bücherwürmer deiner Umgebung sich bedruckte Seiten im handlichen Format wünschen. Begrüße diesen Wunsch und betrachte es als Erleichterung und gute Tat: Einerseits ersparst du dir das ewige Suchen, andererseits weißt du genau, dass du mit diesem Wunsch, den du erfüllst, jemanden glücklich machen kannst.
Bücher zu verschenken, ist nicht so schlimm, wie du es dir vorstellst.
Und nein, man kann als Leseratte nie zu viele Bücher haben!
Danke dir und ein frohes Fest
dein Bücherwurm

Ich denke, damit dürfte alles zum Thema „Bücher verschenke ich zu Weihnachten nicht.“ gesagt sein. 🙂
Auf jeden Fall habe ich für meinen Teil alles gesagt.

Stehen auf deiner Wunschliste für Weihnachten Bücher drauf?

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