5 Tricks, einem Bücherwurm seine Wunschliste zu entlocken

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Woher sollen Freunde, Familie und Bekannte eigentlich wissen, was sie uns Bücherwürmern zu Weihnachten und anderen Anlässen schenken sollen?

Dies sind typischen Aussagen:
„Du hast doch schon so viele Bücher.“
„Was soll ich dir denn schenken?“
„Woher soll ich denn wissen, welches Buch du noch nicht hast?“
„Wie soll ich ein Buch finden, was du noch nicht hast?“

Ich darf mir das auch immer wieder anhören und jetzt muss damit einfach mal Schluss sein!
Es kann doch nicht angehen, dass wir Leser so schwierig zu beschenken sind!
Ich möchte dieses Vorurteil endgültig aus der Welt räumen.


Klar, die Büchertische und Bestsellerlisten sind voll und ein einziger Griff daneben kann bedeuten, uns ein Buch doppelt zu schenken.
Nun, dagegen gibt es wirkungsvolle Hilfsmittel.

Das ist meine ultimative Liste, wie man es schafft, einem Leser seine Wunschliste und seine Wunschbücher zu entlocken.
Nie mehr ein unglücklich und aus der Not heraus gewähltes Geschenk, oder ein doppeltes Buch!

Ein kleiner Hinweis: Eventuelle Vorkommnisse von Ironie oder Überspitzung sind gewollt, um die Dramatik des Problems zu verdeutlichen.

1. Geht in einen Buchladen.


DER Tipp überhaupt. Sicherlich wird sich der Bücherwurm kurz wundern, dass der Vorschlag von einem Nicht-Leser kommt, aber am Ende überwiegt dann doch die Vorfreude. Er wird sich die Gelegenheit auf einen Besuch in seiner Lieblingsbuchhandlung einfach nicht entgehen lassen können.
Selbst wenn es nicht die liebste Buchhandlung des Bücherwurms ist: Eigentlich reicht schon jeder Stapel Bücher im Bahnhof an dem ihr kurz verweilt, um einen Bücherwurm in helle Aufregung zu versetzen.

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2. Nimm Gestiken und Streicheleinheiten ernst.


Während eures Besuchs im Buchladen wird der übereifrige Bücherwurm aus Erfahrung ganz schnell damit beginnen, in diverse Richtungen zu deuten und zu gestikulieren und dazu immer wieder begeisterte Laute ausstoßen.
Es ist ein bisschen wie ein Paarungsruf zu verstehen: Der Bücherwurm ist bereit! Aber sowasvon.
Sollte der Bücherwurm nun auch noch damit beginnen, hier und dort Titel in die Hand zu nehmen und zärtlich zu streicheln, dann ist größte Aufmerksamkeit angeraten.
Das und genau das sind die Titel, die er am dringendsten haben will. Ja, es ist normal, dass das ungefähr drölfzig sind.
Bitte hinterfrage als Nicht-Leser niemals die Anzahl der Titel, die sich ein Bücherwurm wünscht.
Das könnte ein jähes Ende für seine Begeisterung bedeuten und für dich damit das Ende deiner Mission, seine Wünsche erfahren zu wollen.

3. Zelebriere das Ankommen neuer Bücher.


Da ein Bücherwurm viele Wünsche hat und deshalb wahrscheinlich auch auf der Kurzwahlliste des örtlichen Postboten ganz oben steht, sei dir geraten, bei Neuzugängen ein wachsames Auge auf den Prozess des Auspackens zu haben.
Hier kannst du live und hautnah miterleben, welche Bücher zuletzt beim Bücherwurm eingezogen sind.
So kannst du die Wunschliste des Bücherwurms immer in Echtzeit überarbeiten und kaufst nicht eventuell Titel, die er dir schon vorgestern begeistert präsentiert hat, um sie dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion online zu bestellen. Gelüste und spontane Bestellaktionen eines Bücherwurms stehen an dieser Stelle nicht zur Debatte. Dieses Phänomen muss einfach akzeptiert werden.

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4. Frag einfach!


Wenn alles nicht zum Erfolg führt, oder du einfach auf der Suche nach der simpelsten Methode bist, dann frag den betreffenden Bücherwurm einfach. Entweder er gibt dir eine Liste, schickt dir einen Link, oder sagt dir ein paar Titel.
Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du einen Leser nach seinen Wünschen fragst.
Lass dir am besten eine kleine Auswahl an Titeln geben. So weiß der betreffende Leser nicht schon vorher, was du planst, ihm zu kaufen und er hat trotzdem noch einen Überraschungseffekt.
Oft habe ich schon gehört, dass man mich nicht gerne nach meinen Buchwünschen aus genau dem Grund mit der Überraschung fragt. Für mich ist das aber wirklich kein Problem!
Lieber gebe ich jemandem eine kleine Auswahl an Büchern, über die ich mich wirklich freuen würde, als dass ich ein total komisches Geschenk bekomme. Irgendetwas, was ich nicht gebrauchen kann und dem Schenkenden selbst besser gefällt als mir.
Deshalb: Fragt!

5. Die Notlösung…


… wenn du wirklich nicht fragen möchtest und auch keinen unnützen Kram verschenken willst, dann kaufe einen Gutschein. Und zwar einen Buchgutschein! Das ist der Himmel auf Erden und gleichzeitig eine riesige Katastrophe für Bücherwürmer, aber sie freuen sich natürlich.
Denn einerseits haben sie nun die freie Auswahl (Freude) und andererseits: Man kann gar nicht alle Bücher, die man haben will mit diesem Gutschein erwerben (Katastrophe)! Panik!
Aber keine Sorge, du hast damit alles richtig gemacht.


Du musst dich nicht länger fragen, welches Buch wohl das richtige für deinen allerliebsten Bücherwurm ist.
Jetzt weißt du Bescheid, wie du ihn überlisten und aus der Reserve locken kannst.
Nie wieder die Aussage: „Aber du hast doch schon so viele Bücher. Woher soll ich denn da wissen, welches du dir wünschst?“


Meine Frage an alle Nicht-Leser:
Konntest du dich in dem Problem wiederfinden, nie zu wissen, welches Buch du verschenken sollst? Ging es dir schon öfter so?

Meine Frage an alle Leser:
Hast du diese Aussagen auch schon gehört, dass man gar nicht mehr wisse, was man dir schenken solle?
Oder war das jetzt komplett neu für dich?
Kannst du noch einen Tipp hinzufügen?

Kommentare

  1. Huhu
    eine coole Liste, die ich auch so unterschreibe. Ich bekomme von meinem Schwager auch immer Gutscheine geschenkt, dass ist aber der einzige in der Familie der an meinen Bücherwahn denkt. oO

    Lustig finde ich es, dass mein Freund (der vllt 1 Buch im Jahr liest) Bücher geschenkt bekommt xD
    Aber egal. Die sind dann einfach auf meinen SuB gewandert *pfeif*

    Liebe Grüße
    Lilly

    • Liebe Lilly,

      ich danke dir, für dein Lob! 🙂
      Und ist ja schon ein bisschen kurios, dass du keine Bücher bekommst, aber dein Freund… 😉

      Liebe Grüße
      Ramona

  2. Wirklich eine tolle Liste! Habe sie gleich mal auf twitter geteilt.
    Ich habe eine lange Amazon-Wunschliste, die meine Liebsten haben. Dort können sie stöbern und sich was aussuchen 🙂
    Mein Mann klagt zwar immer, weil er doch gar nicht weiß welches Buch er mir davon schenken soll – aber ich sag ihm dann immer, dass was dir am besten vom Cover gefällt. 🙂
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Ramona meint:

      Liebe Sandra,

      danke dir, fürs Teilen und für deine lieben Worte! 🙂
      Den Tipp mit dem Cover gebe ich auch oft.
      Das hilft tatsächlich sehr gut.

      Liebe Grüße
      Ramona

  3. Hey 🙂

    Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich auch das erste Mal eine Liste mit einigen Titeln drauf weitergegeben – das hat eigentlich sehr gut geklappt. Weil ich ja wusste, dass es zumindest eines davon werden würde und damit die Überraschung trotzdem erhalten blieb, welches Buch unter dem Baum auf mich warten würde. Wenn ich eines gelernt habe, dann das: Lieber sagen, was man will (wenn dann auch die Überraschung ausbleibt), als etwas bekommen, mit dem man gar nichts anfangen kann :).

    Liebe Grüße
    Ascari

    • Liebe Ascari,

      genau meine Rede: Soll man doch lieber etwas schenken, worüber man sich auch wirklich freut.
      Anstatt sich den Kopf wegen der vermeintlich kaputten Überraschung zu zerbrechen. 🙂

      Liebe Grüße
      Ramona

  4. Hallo Ramona,

    ich musste so grinsen bei deinem Artikel. Ja, da erkennt sich bestimmt der ein oder andere drin wieder ;o)
    Meine engste Freundin hat mir erst vor kurzem gesagt: Ich hätte dir ja so gerne ein Buch geschenkt, aber ich habe wirklich Angst, dass du es dann schon hast. Berechtigte Aussage. Ich habe ihr den Tipp gegeben meine Rezensionsliste auf dem Blog im Blick zu behalten. Natürlich weiß sie dann aber immer noch nicht, welche Bücher noch ungelesen bei mir herum liegen.

    Gerade Tipp 1 und 2 finde ich schon richtig klasse. In „guten Phasen“ kann man dann vielleicht auch Selbstgesprächen lauschen, in denen der Buchnerd die Bücher murmelnd aufzählt, die er bereits besitzt?!

    Sehr schöner Artikel :o)

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

  5. Ich gebe schon seit Jahren zu Weihnachten und zum Geburtstag an meine Familie Listen raus. Meistens sind ein paar gebundene Bücher drauf und ein paar Taschenbücher, damit für jeden auch preislich was dabei ist. Manchmal soll das Buch ja das Hauptgeschenk werden oder nur als kleines Gimmick, weil sie wissen, dass ich gerne lese. Letztes Weihnachten ist mein Bruder sogar selbst über ein Buch gestolpert, was er total cool fand, hat aber trotzdem nochmal nachgefragt, ob es mich auch interessieren würde. Da wusste ich dann zwar schon fast zu 100% was es wird, aber auch das fand ich nicht schlimm, weil es mich so gefreut hat, dass er ganz ohne Liste was passendes gefunden hat. In einer Woche habe nun wieder Geburtstag und auch dafür eine Liste rausgegeben und ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht mehr, was auf ihr stand!! Also wird es definitiv eine Überraschung. 😀
    Auch einer Freundin habe ich mal eine Liste gegeben. Ich habe gemerkt, dass es die meisten Menschen freut, wenn sie eine kleine Hilfestellung haben, dann machen sie sich auch nicht so viele Sorgen, ob es gefällt oder man es schon hat. Und ich finde es immer wieder spannend für welches Buch sich die Leute dann entscheiden!

    In eine Buchhandlung gehen, habe ich mit meiner Mama vor Weihnachten gemacht, aber umgekehrt, da wollte ich wissen, was sie lesen mag. Aber sie ist eher ein spontan aus der Grabbelkiste-Käufer, so dass es wirklich mühsam war. xD

  6. „Es ist ein bisschen wie ein Paarungsruf zu verstehen: Der Bücherwurm ist bereit! “
    Wie geil ist das denn bitte? Lange nicht mehr so gelacht, liebe Ramona, wirklich sehr gelungen.
    Natürlich kenne ich die „Ausreden“ was Buchgeschenke angeht auch sehr gut. Allerdings muss ich sagen, dass ich das zwischenzeitlich ganz gut im Griff habe. Meine engsten Freunde und meine Familie fragen mich einfach vor den großen Festen nach bestimmten Wünschen.
    Und diejenigen Menschen, die mich nich sooooo gut kennen, die schenken mir einfach am liebsten Buchgutscheine. Damit haben die keinen Streß und ich freu mich immer mega drüber.
    Deine Tipps werde ich aber nun ausdrucken und als Flugzettel verteilen 😀 Die sind klasse

    Alles LIebe, Nelly

    • Ramona meint:

      Liebe Nelly,

      ach, was habe ich mich über deine liebe Rückmeldung gefreut! 😉
      Ich danke dir!

      Viele Grüße
      Ramona

  7. Hey Ramona,

    die Liste ist echt nicht schlecht und einfach wunderbar geschrieben. Ja bei Leseratten ist es immer sehr schwierig das passende zu finden, gerade wenn sie doch schon so viele Bücher haben. Deshalb bin ich auch immer um Amazon-Wunschlisten froh und habe auch selber eine. Die wird veröffentlicht und dann kann jeder dabei stöbern. 😉

    Aber deine Tipps sind viel cooler *g*

    Liebe Grüße,
    Ruby

    • Liebe Ruby,

      freut mich, dass du treuer Wunschlisten-Versender bist… 🙂
      Und danke, für dein Lob… 😉

      Liebe Grüße
      Ramona

  8. Hallo meine liebe Ramona,
    sehr sehr cooler Beitrag! 😀 Und ich liebe deine Ironie darin, weil sie irgendwie doch so verdammt wahr ist 😀 Ich bekomme diese Sätze auch immer zu hören.
    Lieblingssatz von meinem Freund: Du hast doch genug Bücher.
    Lieblingssatz von der ganzen restlichen Familie: Ich weiß doch gar nicht, welche Bücher du schon hast.

    Mittlerweile bin ich, immer wenn es auf Weihnachten oder Geburtstag zugeht, ganz dreist einen Link zu meiner Wunschliste zu versenden. Manchmal hat das schon geholfen ^^

    Alles Liebe, Ela

    • Ramona meint:

      Liebe Ela,

      ich freue mich sehr über dein Lob! 🙂

      Manchmal ist eindeutig zu wenig… 😉

      Liebe Grüße
      Ramona

  9. Hallo Ramona,
    nachdem es so viele gekaufte und verschenkte doppelte Bücher gab, habe ich mein gesamtes Umfeld gebeten, mir entweder einen Gutschein für einen Buchladen zu schenken oder eben andere Dinge.
    Ich freu mich über alles was mit Liebe geschenkt wurde, habe aber auch etxra für die Familie eine besondere Wunschliste, mit der sie sich untereinander absprechen können. *schmunzel*
    Im Grund genommen ist doch alles toll, hauptsache es kommt von Herzen! 🙂
    Liebe Grüße
    Ela

  10. Ja, das Problem der Nicht-Leser kenne ich gut! Sie beschweren sich immer wieder bei mir, dass sie nicht wüssten, was sie mir schenken sollten, da ich ja eh schon alles habe… tztztztztz! Wie soll das gehen bei so vielen Büchern, die es schon gab und täglich neu gibt??

    Mein bestes Erlebnis, das ich mal hierzu hatte:
    Ich wurde gefragt, welches Buch ich mir zum Geburtstag wünschen würde. Ich teilte der betreffenden Person 3 Buchtitel mit. Beim Auspacken freute ich mich über das Buch und sagte: „Toll! Jetzt muss ich nur noch Zeit finden, Teil 1 zu lesen, dann werde ich dieses Buch (Teil 2 der Reihe) auch gleich danach lesen können!“. Die mich Beschenkte schaute mich an wie ein Auto und sagte entsetzt: „Du hast dir ein Buch gewünscht, das du nicht gleich lesen wirst, sondern erst einmal zur Seite schiebst?“. hahahahaha Da sieht man mal, wie Nicht-Leser den Sinn hinter einem SuB, oder wie bei mir, einem RuB nicht verstehen können!

    GlG, monerl

  11. Hallo Ramona,

    vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Vielleicht sollte ich den mal speichern und bei passender Gelegenheit an Familienmitglieder verschicken. Ich selbst habe eigentlich nicht die Gelegenheit Bücher zu verschenken, würde es aber sehr sehr schwer finden. Meiner Familie geht es aber scheinbar eben so, denn sie trauen sich nicht.
    Damit ich mal Buchgeschenke bekomme muss ich schon eine sehr eindeutige Liste schrieben und mich dann zurück halten selbst davon zu kaufen.
    Würde ich aber für jedes „Du hast doch schon so viele Bücher!“ Geld bekommen, wäre ich nun wahrscheinlich schon reich.

    Viele liebe Grüße,
    Rena

    • Ramona meint:

      Hallo Rena,

      ich danke dir, für dein Lob! 🙂
      Deine Gedanken, wie viel Geld wohl durch diesen einen Satz „Du hast doch schon so viele Bücher!“ zusammenkommen würde, finde ich sehr interessant…

      Liebe Grüße
      Ramona

  12. Liebe Ramona,

    was für ein toller Beitrag, ich musste so lachen! Und als absolute Leseratte weiß ich genau, was du meinst! Ich mache mittlerweile Wunschlisten mit ganz vielen Titeln – so dass immer noch eine Überraschung dabei ist. Grundsätzlich bin ich aber in der luxuriösen Situation, dass meine Mama Buchhändlerin ist und einen ähnlichen Literaturgeschmack hat wie ich. Und meist ist sie diejenige, die entweder für das Geschenke-Besorgen oder für das Weitergeben der Wunschtipps verantwortlich ist ;-).
    Liebe Grüße
    Verena

    • Ramona meint:

      Liebe Verena,

      wie schön, dass ich dich zum Lachen bringen konnte! 🙂
      Wenn deine Mama Buchhändlerin ist, dann ist das wirklich unglaublich luxuriös… ♥
      Richtig schön, dass du das gleich so nutzen kannst. 😉

      Liebe Grüße
      Ramona

  13. Bei mir endet es meist in Büchergutscheinen – was ich auch toll finde!
    Oder man hört mir wirklich zu und holt Bücher vom gleichen Autor oder besucht meine wishlist auf dem Blog 😛

    Wenn ich Bücher verschenke, frag ich meist das Umfeld oder lausche genau auf „Ich mach morgen eine Buchbestellung..“ „Ich geh morgen in den Buchladen…“ und schau mir die Ergebnisse an . zwecks Doppelkauf (das passiert häufiger als man annehmen möcht :P) oder ich lass mir eine Liste mit Wunschbüchern geben – am besten schon 1-2 Monate vorher und dann kurz vorher die dezente Nachfrage: Ob man sich Bücher davon geholt hat -> besonders bei einer Nicht-Bloggerin in meinem Umfeld klappt das immer sehr gut und die Freude ist riesig!:3

    btw meine Mutter schenkt mir keine Bücher mehr, sondern praktische Dinge – zwecks unbewussten Fehlkäufen uns so 😉

  14. Jaaaaa, das kenne ich nur zu gut & frage mich immer: warum wird nicht direkt nach Titeln gefragt oder noch schöner, ein feiner Gutschein geschenkt?
    Und dann hab ich da noch mein Exemplar zu Hause sitzen, dieser sagt immer „Du brauchst keine mehr, wir ertrinken in Büchern und zig davon ungelesen“, ja aber so habe ich doch immer eine feine Auswahl was ich als nächstes lesen möchte?!

    Ein feiner kleiner herrlicher Beitrag von dir (=
    Liebe Grüße,
    Janna

  15. Hey!
    Ganz ehrlich, ich finde Buchgutscheine furchtbar. Genau deswegen bin ich aus der Geburtstagsrunde auf der Arbeit ausgestiegen, weil ich jedes Jahr wieder einen Buchgutschein erhalten habe. Sowas einfallsloses wie Buchgutscheine finde ich einfach nur fürchterlich. Dann ist mir sogar lieber, dass mir ein Buch geschenkt wird, das ich schon habe, denn dann merke ich, dass diejenigen, die mich beschenken sich Gedanken gemacht haben.
    Mir macht man mit einem Gutschein keine Freude.
    LG
    Yvonne

  16. Huhu!

    Oh ja, das kenne ich, meine Verwandschaft und meine Freunde weigern sich auch meist kategorisch, mir Bücher zu schenken, weil sie fürchten, dass ich schon alles habe… 😀 Dabei wäre das ja wirklich, wie du auch gesagt hast, damit umgangen, dass man mich einfach nach einer Liste fragt, denn ich kann jederzeit mindestens 20 Bücher aus dem Ärmel schütteln, über die ich mich freuen würde.

    Ich musste lachen, denn vieles davon kenne ich tatsächlich von mir – in einer Buchhandlung verfalle ich auch in das beschriebene Gestikulieren und die begeisterten Laute!

    LG,
    Mikka

  17. Ich finde den Artikel ja genial. Und ich bin so froh tolle Buchmenschen wie dich zu kennen, denn so habe ich wenigstens die Chance auf Bücher als Geschenk. 🙂 Hier schenkt mir ja keiner was. (ist vielleicht aber auch besser so. ):D

    Liebe Grüße
    Petzi

    • Ramona meint:

      Liebe Petzi,

      danke dir, für dein Lob!
      Das bedeutet mir sehr viel.
      Und von mir bekommst du sehr gerne Bücher geschenkt.
      Ich kenne ja das „Problem“… 😉

      Liebe Grüße
      Ramona

Deine Meinung ist mir wichtig und ich freue mich, wenn Du mir schreibst!

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